Gastgewerbe Gedankensplitter



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Sonntag, Juli 08, 2007

Johannische Kirche.

Die Johannische Kirche ist eine von Joseph Weißenberg gegründete christliche Kirche und öffentlich-rechtliche Körperschaft. In Deutschland gibt es rund 30 Gemeinden. Die bedeutendsten Zentren ihrer Tätigkeit befinden sich im Berliner St.-Michaels-Heim, in der Friedensstadt in Brandenburg und in der Fränkischen Schweiz.

Was hat dies mit dem Gastgewerbe zu tun?
  • In Berlin betreibt die Johannische Dienstleistungen GmbH einen St. Michael's Bankett- und Partyservice und die Gastronomie im Harnack-Haus Berlin Deli Gate.
  • In Treblin betreibt der Kollege Stephan Franke sein Landhaus Waldfrieden im Geiste des Kirchengründers.
  • Das johannische Gemeindeleben in Gößweinstein n der Fränkischen Schweiz begann mit dem Kauf des Gästehauses "Stempferhof" im Jahre 1972. Das Gebäude diente seit dieser Zeit der Seniorenerholung, als Tagungsort für kirchliche Veranstaltungen und für verschiedene Seminare und Treffen. Die Gemeinde Gößweinstein nutzt dieses Haus für Gottesdienste und Gruppentragungen sowie für Aktivitäten des musischen Kreises, der Jugend- und Seniorenarbeit. Von Juli 2003 bis heute wurde der offizielle Beherbergungsbetrieb wegen einer großen Umbau-, Modernisierungs- und Erweiterungsmaßnahme eingestellt. Die Gottesdienste und das Gemeindeleben finden dort weiterhin statt.

    Zu den weiteren Aktivitäten der Johannischen Kirche in der Fränkischen Schweiz Region gehört seit 1977 die Bewirtschaftung des Bio-Bauernhofes "Gut Schönhof". Die Mitglieder der Kirchengemeinde beteiligen sich an dessen Erhalt und Ausbau. In der Fränkischen Schweiz gehört das Gut Schönhof in Gößweinstein mit ökologischer Landwirtschaft, Metzgerei, Käserei, einem Hofladen, Landgasthof, einer Hochzeitsscheune, Appartements und einem Heuhotel zum Umfeld dieser Kirche. Betreiber des Guts ist der Kollege Detlef Nagel. Die Hochzeitsscheune wird von Renate Steinhagen betrieben.

    Im "Stemplerhof" treffen sich am 19. Juli 2007 in der Zeit von 16 Uhr bis 21.30 Uhr Xing-Gruppen aus Mittelfranekn zu einer "Afterwork Baustellenparty".
In den USA nutzen eine Vielzahl von Kirchen bereits Imbißstände, Kaffeebars, Restaurants, Terassencafés, Starbucks- oder McDonalds-Filialen oder Weinprobierläden, um ihre Kassen zu füllen. Die Kommerzialisierung ist aber trotz großer ökonomischer Erfolge nicht ohne Kritiker, weil sich das Corporate Identity einer Kette nicht unbedingt mit den Grundsätzen einer Kirchengemeinde verträgt. Außerdem konkurrieren die Kirchen damit mit gastronomischen Betrieben in der Nachbarschaft, deren Inhaber vielfach zu den Gemeindemitgliedern zählen. Mehr darüber in unserem früheren Beitrag "Gottesdienst mit Biss".

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