Gastgewerbe Gedankensplitter



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Freitag, Juli 13, 2007

Raucherpartys.

Das geplante Rauchverbot in der Gastronomie gefährdet nicht nur die Existenzen von vielen Gastronomen, sondern bietet wie jede Änderung der Rahmenbedingungen für Unternehmen auch neue Chancen. Siehe dazu meine früheren Beiträge "Reaktionen Berliner Gastronomen auf das geplante gesetzliche Rauchverbot" und "Ueber den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein".

Bodo Gut will in Freiburg Raucherpartys veranstalten. Ohne Konzession und damit auch ohne Rauchverbot. Schon knapp 800 partywillige Raucher hat er an Bord: "Raucherpartys in Freiburg", in: Fudder vom 12. Juli 2007.

Die Idee, öffentliche Plätze und Straßen, die von einem Rauchverbot noch nicht betroffen sind, für ein gemütliches Treffen von Menschen zu nutzen, kennt man von Demonstrationen, Fronleichnamsprozesionen oder Wahlveranstaltungen. Modernere Formen sind Flashmobs oder auch "spontane" Partys, siehe dazu meinen Beitrag "Schwarzgastronomie und Dinner in White".

Privat läßt sich so etwas recht einfach organisieren. Manche Formen liegen eventuell am Rande der Legalität, doch wird es seine Zeit brauchen, bis sich die Behörden darauf eingestellt haben und die Gerichte für Klarheit sorgen.

Hüten sollte man sich vbor Kommunen bzw. von Fussgängerzonen in Kommunen, in denen in einer kommunalen Sondernutzungssatzung für alles, was über den eng definierten "Gemeingebrauch" einer kostenlosen Nutzung zum Verkehr hinausgeht, Gebühren festgelegt sind.

Für Partys braucht man aber nicht unbedingt zentrale Orte. Wenn sich die Teilnehmer/Gäste etwa per E-Mail, SMS, Twitter usw. organisieren lassen, kann man jeden noch so dezentralen Standort wählen.

Wenn man mit so etwas Geld verdienen will, wird es etwas schwieriger. Aber grundsätzlich sind alle dabei auftretenden Probleme lösbar, denn wer es schafft, viele Menschen zusammenzubringen, wird irgendwie schon eine Möglichkeit finden, Erlöse zu generieren. Man muß seinen Aufwand nicht unbedingt über den Ausschank von (alkoholischen) Getränken decken. Getränke können sich die Teilnehmer auch anderswie verschaffen.

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Kommentare:
Das geplante Rauchverbot gefährdet keinerlei Existenz, der Rauch hingegen gefährdete Gesundheit und massiv die Umsätze, zur Errinnerung, nur jeder 5. raucht überhaupt.

Ansonsten konnten schon vor dem Rauchverbote private Partys gefeiert werden.

Ansonsten muss zum konkreten Fall gesagt werden das er höchstwahrscheinlich gegenüber den anderen Anbietern (Diskotheken) gar keine Chance hat, weil dort die Party abgeht, und keiner eine Feier nur besucht wenn deren einziger Aspekt das rauchen ist. Und wenn NR in die rauchfreie Disko gehen, werden sie ihre rauchenden Freunden mitziehen, logisch. Die Rauchende Freunde werden einen Teufel tun Freundschaften aufzugeben nur weil sie meinem an einem Abend als einziger einer Freundesgruppe allein eine Raucherparty besuchen zu müssen.
 
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