Gastgewerbe Gedankensplitter



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Dienstag, Juli 03, 2007

Rauchverbot: 10 Prozent Umsatzrueckgang.

Seit Januar darf im Flughafen Zürich auch in Restaurants, Bars und Cafés nicht mehr geraucht werden. Der Umsatz vieler Bars geht zurück: "Rauchverbot bringt Umsatzverlust", in: Tagesanzeiger vom 2. Juli 2007.

Gegensteuern kann man teilweise mit Take-Away-Angeboten. Besonderer Vorteil dieses Vertriebswegs in Deutschland. Bei Speisen, die nicht vor Ort und Stelle verzehrt werden, fällt statt des normalen Mehrwertsteuersatzes von 19% der ermäßigte Satz von 7 Prozent an. Anders ausgedrückt: Man kann einen Teil des Verlustes in Folge des Rauchverbots auf das Finanzamt abwälzen und seine Mehrwertsteuerzahllast mindern. Siehe dazu: "Umsatzsteuerliche Behandlung von Außer-Haus-Lieferungen mit Speisen und Getraenken".

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Kommentare:
Logisch gab es Rückgänge da alle Raucher in die nächste Raucherbar gehen, was nicht passiert wenn es keine Raucherbars gibt.

Um übrigen sollte darauf hingewiesen dass, wenn die Angebote rauchfrei werden, aber die Raucherangebote bleiben (Bier, Kaffee) man auch nicht von Mehrumsätzen durch Kaffeegedecke, Speisen, Nachtische etc. profitieren kann.
 
Mein realistischer Tipp für die Umsatzentwicklung im Abseits nach dem Rauchverbot, wobei ich die genauen Foodanteile nicht kenne:

- deutlicher Anstieg bei Foodverkäufen (ca. 5-10%)
- Bierverkauf bleibt neutral
- ca 5% Umsatzanstieg insgesamt
+ geringere Energie+Reinigungskosten
 
Hier die ganz eigene Antwort eines Eckkneipenwirtes zum Thema Rauchverbot.

http://ohmanneye.blogspot.com/2007/06/zitat-von-bernd-dem-wirt.html

mit freundlichem Gruß

Gereon Kops
 
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