Gastgewerbe Gedankensplitter



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Mittwoch, Juli 18, 2007

Rauchverbot in Brandenburg faktisch erst ab Juli 2008.

Das in Brandenburg geplante gesetzliche Rauchverbot in der Gastronomie soll zwar formal zum 1. Januar 2008 in Kraft treten. Verstöße sollen aber erst ab dem 1. Juli 2008 mit Bußgeldern geahndet werden: "Strenges Rauchverbot in Brandenburg", in: Berliner Morgenpost vom 18. Juli 2007.

Daß ausgerechnet in einem Bundesland, das nicht einmal in der Lage ist, seine Bürger vor faschistischen Totschlägern zu schützen, ab 2009 Ressourcen der inneren Sicherheit dazu verschwendet werden sollen, rechtschaffene Bürger zu verfolgen, verstehe wer will.

Der brandenburgische Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns (CDU) hat sich bei der Abstimmung im Kabinett blamiert bis auf die Knochen. Er hat wider besseres Wissen dem Nichtraucherschutzgesetz zugestimmt: "Nichtraucherschutzgesetz beschlossen", in: Märkische Allgemeine vom 18. Juli 2007.

Noch am 16. März 2007 ließ er verkünden:
"Es müsse den Gastronomen überlassen werden, ihr Lokal als Nichtraucher- oder Rauchergaststätte zu kennzeichnen, sagte Junghanns am Freitag in Potsdam der Nachrichtenagentur ddp. Die Gäste könnten dann zwischen den Lokalen wählen."
(Quelle: "Junghanns: Gastronomen sollen über Rauchverbot entscheiden")

Daß diese Blockflöte die Gesinnung wechselt wie andere ihr Unterhemd, hat er in der Wendezeit bewiesen. Noch am 3. Juli 1989 verteidigt Junghanns die Mauer:
"Was die Mauer betrifft, so lassen wir uns nicht deren Schutzfunktion ausreden - ganz einfach, weil wir den Schutz spüren vor all dem, was hinter der Mauer an brauner Pest wuchert."
(Quelle: Wikipedia: "Ulrich Junghanns").

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Kommentare:
"...rechtschaffene Bürger zu verfolgen"

Körperverletzung an anderen sit wohl nicht sonderlich "rechtschaffend".

Und auch Herr Junghanns hat eingesehen das sein Raucher/Nichtraucherquatsch nicht nur juristisch nicht durchhaltbar ist, sondern auch weder für NR (100% der Kneipen sind Raucherkneipen), noch für Angestellte Wahlfreiheit lässt. Da hat er sich dann doch für das Wahlmodellentschieden, das besagt das jede Gaststätte rauchfrei wird, und die Möglichkeit hat optionale, abgetrennte Raucherräume einzurichten. DANN kann jeder Gast wählen. Und wem das nicht passt, der solle bitte zuHause bleiben.
 
DIHK/IHK Umfrage bei den Wirten in Brandenburg:

- nur 18,5% unterstützen die "freiwillige Selbstverpflichtung"

- 15,6 wollen keine Regelung

Bundesweit:
"In großen Gastronomiebetrieben
mit mehr als 2,5 Mio. Euro Umsatz
pro Jahr sind dagegen über 50 % der Betriebefür eine generelle Regelung und nur 5 % möchten keine Regelung für das Rauchen in Kneipen und
Restaurants.

Wieder einmal hier die deutliche Un terstützung der Wirte für ein gesetzl. Rauchverbot!

http://www.dihk.de/inhalt/download/nichtraucherschutz.pdf
 
gut das "nur" 33% der deutschen versuchen mich umzubringen .. echt nett .. und dann machen die einen aufstand weil sie das jetzt NICHT mehr in öffentlichen Gebäuden tun können ..

wenn mich nen Nazi in die Fresse haut, aus welchen niederen beweggründen auch immer, dann heil das .. aber wenn ihr arschgewichsten Raucher mir in die Fresse blast dann kann ich daran STERBEN! .. also ma ganz lieb fresse halten .. IHR MÖRDER!!!
 
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