Gastgewerbe Gedankensplitter



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Montag, Juli 02, 2007

Schwarzgastronomie und Dinner in White.

Als ich Theo Huesmanns Posting über "Flashmob in Paris: Dinner in White" gelesen habe, ist mir eine merkwürdiges Erlebnis vor zwei Wochen eingefallen. Auf einem großen Parkplatz vor einem Supermarkt standen zwei Biertische, an denen unter zwei Sonnenschirmen ca. 15 Twens saßen. Sie aßen und hatten ein kleines Faß Bier aufgestellt, aus dem sie bei lauter Musik aus einem daneben abgestellten Kombi getrunken haben. Mein Eindruck: eine private Party.

Einem gestandenen Gastronomen kommt dabei sofort in den Sinn, daß bei solchen Events unserer Branche Umsatz entgeht. In der Tat stellt die "Schwarzgastronomie" ein Ärgernis dar. Gastronomische Angebote von Vereinen und Privatpersonen werden von den Kommunen bzw. Landratsämtern allzu gerne genehmigt, ohne auf die Einhaltung der Vorschriften zu achten, mit denen man die Gastronomie piesackt. Dort fließt zwar Bier, aber keine Steuern.

Durch das geplante Rauchverbot in der Gastronomie wird die Schwarzgastronomie zunehmen, genauso wie private Partys in Wohnungen und, wie man sieht, sogar auf Straßen und Plätzen.

Als Gastronom sollte man darüber nicht zedern, weil das auch nichts bringt, sondern solche Events selbst organisieren oder ihnen zumindest zuliefern.

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Kommentare:
Wegen den Rauchverbotsausnahmen für die Vereins- und Schwarzgastronomie bitte bei den gaststättenverbänden bedanken.
 
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