Gastgewerbe Gedankensplitter



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Montag, August 20, 2007

Interview mit dem Geschaeftsfuehrer von Qype.

Stephan Uhrenbacher, der Chef von Qype, hat förderland ein Interview gegeben: "'Wenn eine Internetcompany nicht funktioniert, ist sie nichts wert'" vom 8. August 2007.

Er spricht über die besonderen Schwierigkeiten von Existenzgründungen mit einer Idee für's Internet, da Banken gewohnt sind sichtbare Unternehmen zu finanzieren (mit Sicherheiten, Maschinen, Geschäftsräumen, körperlichen Produkten).

Er erzählt auch, daß Qype Blogger sponsert. Da ich in den letzten Monaten viele Beiträge über Qype geschrieben habe, möchte ich dazu sagen, daß ich nicht von Qype gesponsert werde und dies auch ablehnen würde. Abseits.de verdient sein Geld mit Provisionen von Partnerprogrammen, inbesondere von Google Adsense und Amazon, und lebt vom Vertrauen seiner Nutzer in meine persönliche und finanzielle Unabhängigkeit. Aber ich habe zu Stephan Uhrenbacher und ein paar Mitarbeitern von Qype per Internet Kontakt und freue mich, daß man dort meine Fragen bereitwillig, kompetent und ohne Marketinggeschwätz beantwortet.

Wie Stephan Uhrenbaucher ausführt, soll Qype in Zukunft sein Geld mit lokaler Werbung verdienen. Lokale, regionale Werbung ist genau das, was für die meisten gastgewerblichen Betriebe angesagt ist, denn unsere Dienstleistungen werden in der Regel vor Ort erbracht. Qype tritt damit in Konkurrenz zu zahlreichen Wettbewerbern:
  • Printmedien wie regionale Tageszeitungen, Anzeigenblätter, Stadtmagazine.
  • Lokale Radiostationen.
  • Regionale Fernsehkanäle
  • Spots in Kinos.
  • Regionale Portalen.
  • Hotel-, Restaurant- und Kneipenfuehrer.
  • Suchmaschinen.
  • Gelbe Seiten.
  • Telefonbücher.
  • Regionale und lokale Incoming-Agenturen.
  • die Websites der Gastronomie und Hotellerie selbst.
Was Qype fehlt, aus meiner Sicht, sind regionale Basisinformationen, etwa die vorhandene Infrastruktur (Museen, interessante Gebäude, kulturelle Einrichtungen usw.) und Events. Es finden sich zwar in Qype auch Berichte über Events, aber naturgemäß erst im Nachhinein, wenn Besucher über ihre Erlebnisse berichten, nicht aber über das zukünftige Events. Das Bamberger Unternehmen BeLocal.de hat deshalb Kontakte zu den Fremdenverkehrsämtern (Tourismus-Service-Agenturen usw.) aufgebaut und kooperiert mit diesen. Tourismusinformationsdienste, Eventveranstalter, Hotels und Gastronomen können ihre Basisinformationen und ihre geplanten Events einspeisen. BeLocal erspart sich mit dieser Form von "user generated content" eine Menge redaktionelle Arbeit. Eine denkbare Kooperation (Content-Tausch) zwischen Qype und Belocal stelle ich mir spannend vor. Qype steuert Bewertungen und Nutzerberichte bei, Belocal die Basisinformationen über die Städte und Events.

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