Gastgewerbe Gedankensplitter



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Dienstag, August 21, 2007

Rauchverbot in Berlin: Die Polizei hat keinen Bock auf den Schwarzen Peter.

Wir hatten auf Presseberichte hingewiesen, wonach sich der Berliner Bezirk Spandau weigert, das geplante gesetzliche Rauchverbot zu kontrollieren ("Keine Kontrolle des Rauchverbots in Berlin-Spandau."). Mittlerweile habe weitere Bezirke sich diesem Boykott angeschlossen.

Jetzt hat auch die Berliner Polizei angekündigt, sie werde bei ihr eintrudelnden telefonischen Anzeigen "keinen Funkwagen schicken": "Keine Kontrolle von Rauchverbot", in: Rundfunk Berlin-Brandenburg vom 20. August 2007. Sie werde solche Anzeigen lediglich an das zuständige Ordnungsamt weiterleiten, wenn eine telefonische Anzeige eingeht.

Mit einer solchen Anzeige wird das Ordnungsamt wenig anfangen können:
  • Der rauchende Gast wird daraus gerichtsverwertbar nicht zu identifizieren sein.
  • Und einem Gastwirt müßte nachgewiesen werden, daß er gemerkt hat, daß geraucht worden ist, und er nichts dagegen unternommen hat.
Ganz im Gegenteil: Die von der Polizei an das Ordnungsamt weiter geleitete telefonische Anzeige ist ein Beleg dafür, daß er das ihm Mögliche getan hat, nämlich bei der Polizei anzurufen oder anrufen zu lassen. Die Sesselfurzer der Ordnungsämter hängen ja schon vor dem häuslichen Fernseher rum, wenn wir Gastronomen nachts und an den Wochenenden und Feiertagen arbeiten.

Siehe dazu auch: "Die Polizei weigert sich, das geplante gesetzliche Rauchverbot zu kontrollieren" über die Weigerung der Polizei-Gewerkschaft, sich den Schwarzen Peter zuschieben zu lassen.

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Kommentare:
Hallo Herr Schoolmann,
über Ihre Wortwahl in so manchem Artikel wundere ich mich sehr.
Möchten Sie lieber beim Ordnungsamt arbeiten und dann am Wochenende frei haben oder warum bezeichenen Sie die Beamten als "Sesselfurzer"?
Es fehlt Ihnen stark an sachlich und Objektivität.
Herzliche Grüße.
 
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