Gastgewerbe Gedankensplitter



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Dienstag, August 14, 2007

StudiVZ: Leute in Huelle und Fuelle.

Martin Recke, Leiter Unternehmenskommunikation der auf die Entwicklung von E-Business-Anwendungen, die interaktive Markenführung, Online-Media, Systembetrieb und Web Mining-Analyse spezialisierten SinnerSchrader AG, hat sich StudiVZ angeschaut, die mittlerweile nach Seitenabrufen größte deutsche Website: Sein Fazit:
"Bei StudiVZ: Fehlanzeige. Keine Anwendungen, keine RSS-Feeds. Dafür aber Leute in Hülle und Fülle. Die Stärke von StudiVZ ist die unglaublich hohe Durchdringung der Zielgruppe. Wer mit Studenten zu tun hat oder kommunizieren will, der kommt in Deutschland nur schwer an StudiVZ vorbei."
Aus meiner Sicht kann ich meine früheren Beiträge über StudiVZ mit der Anmerkung ergänzen, daß ich StudiVZ mittlerweile regelmäßig auch beruflich nutze:
  • Um Trends auf die Spur zu kommen. Es gibt z.B. zahlreiche Gruppen, in denen Produktgruppen diskutiert werden, z.B. wo es das beste Eis gibt, welches Bier das beste ist usw. Ich stoße dabei auch auf Produkte und Marken, von denen ich noch nie gehört habe.
  • Ich scanne, wenn Bewerbungen von studentischen Aushilfen eingehen, deren StudiVZ-Seite. Wo haben Sie schon gearbeitet? Haben Sie viele Bekannte? Kenne ich jemand, den sie kennen, und den man fragen könnte, ob er den Bewerber/die Bewerberin empfiehlt? Wie sehen sie aus? Welche Hobbies und Interessen haben sie? In welchen Vereinen usw. sind sie aktiv?
Die von Martin Recke kritisierten Unzulänglichkeiten von StudiVZ, genauer gesagt die fehlende Weiterentwicklung der abgekupferten frühen Version von Facebook, sind aus der Sicht eines StudiVZ-Nutzers sicherlich ärgerlich (vielleicht brechen sie StudiVZ auch den Hals, wenn Facebook gezielt in den deutschen Sprachraum eindringen sollte). Doch zur Zeit ist es wie auf Partys: Man sitzt lieber in der Küche, wo alle sitzen, als im schöneren, aber leeren Wohnzimmer.

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