Gastgewerbe Gedankensplitter



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Freitag, September 28, 2007

Anuga Bread & Bakery, Hot Beverages - Die internationale Fachmesse für Brot, Backwaren, Brotaufstrich und Heißgetraenke.

Wohl kaum jemand wird sich an den Zeitpunkt erinnern, ab wann "Ciabatta" ein fest im internationalen Brotkorb verankerter Begriff wurde. Und wie lange gehört "Baguette" schon zu den alltäglichen Brotsorten nicht nur in seinem Heimatland Frankreich sondern überall auf der Welt? Ungezählt sind die regional und überregional angebotenen Brot- und Brötchensorten - sie schmecken herzhaft oder mild, sind knusprig oder soft. Mit Marmelade, Honig oder Schokocreme und in Verbindung mit einem Heißgetränk nach Wahl gehören Backwaren nicht nur in Deutschland zum typischen Frühstück. Die Anuga Bread & Bakery, Hot Beverages, eine der zehn Fachmessen der Anuga vom 13. bis 17. Oktober 2007, zeigt, was dem Genießer rund um die Welt an Brot, Backwaren, Brotaufstrichen und Heißgetränken mundet. Mit 390 Anbietern aus 36 Ländern präsentiert die Fachmesse eine ebenso breite wie internationale Palette an Produkten und Konzepten.

Zu den ausstellenden Unternehmen der Anuga Bread & Bakery, Hot Beverages gehören sowohl Markt führende als auch kleinere und mittelständische Anbieter. So beteiligen sich u. a. Ahmad Tea, Ankerbrot, Bahlsen, Cafe do Brasil, Darbo, Edna, Fürstenreform, Göbber, Grabower, Harry Brot, Intercookies, Kathi, Kronenbrot, Kuchenmeister, Lambertz, Langnese, Mestemacher, Montebovi, Müllerbrot, Nürnberger Lebkuchen, Schreyögg, Sri Lanka Tea Board, Stauffenberg und Walkers.

Die Anuga Bread & Bakery, Hot Beverages belegt insgesamt 20.500 m² in den Hallen 2.2 und 3.2 und profitiert von den Synergien zu den benachbarten Fachmessen Anuga Fine Food und Anuga Frozen Food. Gerade im Bereich der Backwaren ergeben sich zahlreichen Überschneidungen zu Tiefkühlprodukten.

Breit gefächertes Angebot

Ein gut gefüllter Brotkorb ist für die europäischen Verbraucher nach wie vor eine Selbstverständlichkeit. Allein in Deutschland werden jährlich knapp 86 Kilogramm Brot, Brötchen und Kleingebäck pro Kopf verzehrt. Noch mehr Appetit auf Backwaren haben die Bulgaren und Tschechen. In diesen Ländern beträgt der Pro-Kopf-Verbrauch 110 bzw. 89 Kilogramm.

Dabei legen die Konsumenten zusehends Wert auf Vielfalt im Brotkorb und die Industrie wird diesem Wunsch auch gerecht. So wurden nach Angaben der britischen Mintels Global New Products Database allein 2005 im Bereich Nahrungsmittel und Getränke weltweit knapp 88.000 Innovationen eingeführt. Die Backwarenbranche hat daran großen Anteil. Sie nimmt in diesem Ranking hinter der Getränkeindustrie einen starken zweiten Platz ein und zeichnet damit für immerhin 18 Prozent der Neueinführungen im Nahrungsmittel- und Getränkemarkt verantwortlich.

Im Rahmen der Anuga Bread & Bakery, Hot Beverages haben Fachbesucher aus Handel und GV-Bereich die Gelegenheit, sich von dieser Innovationsstärke ein Bild zu machen und die aktuellen Trends in der Branche kennenzulernen.

So erfreut sich Gebackenes mit gesundheitlichem Zusatznutzen seit geraumer Zeit großer Beliebtheit. Und davon profitiert das Geschäft mit Functional-Food-, Wellness- und Bio-Produkten. In Deutschland beispielsweise wurden im vergangenen Jahr elf Prozent mehr Bio-Brote verkauft. Der Umsatz in diesem Segment stieg nach Angaben der Zentralen Markt- und Preisberichtstelle um zehn Prozent auf 183 Millionen Euro. Erhebliche Potenziale stecken überdies im Markt für funktionelle Brot- und Backwaren. Der Verband der deutschen Großbäckereien prognostiziert jedenfalls, dass die Branche im Jahr 2010 1,8 Milliarden Euro mit Produkten dieser Art umsetzen wird.

Auch in vielen anderen Ländern Europas sind die Verbraucher auf dem Gesundheitstrip. Einen entsprechenden Trend kann die europäische Branchenorganisation Assocation Internationale de la Boulangerie Industrielle zum Beispiel in Skandinavien, den Niederlanden, Frankreich und Großbritannien ausmachen.

Der Wunsch nach Abwechslung und Urlaubsgefühlen am Frühstückstisch lässt hierzulande überdies das Geschäft mit hellen Brotsorten florieren. Die Konsumenten legen heute gerne mediterrane Spezialitäten wie etwa Ciabatta oder Pita, indisches Naan-Brot, aber auch Sandwich- und Hot Dog-Produkte in ihre Einkaufswagen. Anhaltend positiv entwickelt sich in Deutschland der Markt für tiefgekühlte Backwaren. So hat der Lebensmitteleinzelhandel ohne Aldi nach Erhebungen des Marktforschungsunternehmens ACNielsen 2006 knapp 420 Millionen Euro mit diesen Produkten umgesetzt - ein Plus von 2,6 Prozent.

Unterdessen stellen die Hersteller von Heißgetränken anlässlich der Anuga Bread & Bakery, Hot Beverages ihre Kreativität in Sachen Geschmack eindrucksvoll unter Beweis. Aus gutem Grund, denn Vielfalt ist zweifellos der Schlüssel zum Wachstumserfolg. In den USA beispielsweise ist Wodka mit Teegeschmack derzeit in, "Whisky-Grüntee" avanciert in China zum Trendgetränk und die Franzosen haben eine Schwäche für Tee mit Pfeffer- und Paprikageschmack. Insidern zufolge noch ein Geheimtipp: Schwarzer Tee mit einer leichten Schokoladen-Note. Abwechslung ist übrigens auch bei Kaffeetrinkern Trumpf und so geizt die Branche nicht mit Innovationen. Nach wie vor ist löslicher Kaffee in den unterschiedlichsten Varianten für die meisten Verbraucher erste Wahl. Jährlich werden davon weltweit etwa zehn Milliarden Tassen getrunken. Tendenz weiter steigend. Hierzulande finden Espresso und Caffe Crema immer mehr Liebhaber. Das belegt ein Absatzplus von stattlichen 20 Prozent. Im stetigen Aufwind befindet sich auch der Markt für Kaffee-Einzelportionen. Die Anbieter von Produkten für Pad- und Kapselsysteme konnten ihren Absatz 2006 verdoppeln.

Über die Anuga

Mit 6.607 Anbietern aus 95 Ländern ist die Anuga vom 13. bis 17. Oktober 2007 in Köln die größte und wichtigste Fachmesse für Nahrungsmittel und Getränke weltweit. Unterteilt in zehn Fachmessen bietet die Anuga einen einzigartigen Überblick über das Weltmarktangebot für den Lebensmittelhandel und den Außer-Haus-Markt. Erwartet werden rd. 160.000 internationale Fachbesucher.

(Quelle: Pressemitteilung der KölnMesse)

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