Gastgewerbe Gedankensplitter



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Freitag, September 28, 2007

Anuga Drinks - Die internationale Fachmesse

Für die Getränkewirtschaft bietet die Anuga Drinks, Internationale Fachmesse für Getränke im Rahmen der Anuga vom 13. bis 17. Oktober 2007, ein ebenso breites wie internationales Spektrum an Getränken, von Fruchtsaft und alkoholfreien Getränken bis zu Wasser, Trendgetränken, Bier und Spirituosen. Mit 508 ausstellenden Unternehmen aus 65 Ländern auf einer Bruttoausstellungsfläche von 34.000 m² ist die Anuga Drinks damit eine der größten Fachmessen für die Getränkewirtschaft weltweit. Im Fokus stehen neue Produkte und Marketingideen, mit denen dem einkaufenden Handel ebenso wie den Facheinkäufern aus dem Außer-Haus-Markt interessante Konzepte für ihre Kundenaktionen an die Hand gegeben werden. Neben Markt führenden Unternehmen sind auch zahlreiche mittelständische und kleinere Anbieter vertreten, die neben dem nationalen Geschäft auch ihre Exportchancen auf der internationalen Fachmesse Anuga Drinks nutzen.

Allein in Deutschland wurden im vergangenen Jahr 755 Liter Getränke pro Kopf konsumiert, so ifo-Institut und Statistisches Bundesamt. Fast 40 Prozent davon sind alkoholfrei, vor allem Wasser, Erfrischungsgetränke und Fruchtsäfte. Alkoholische Getränke kommen auf knapp 20 Prozent, darunter Bier, Wein und Spirituosen. Die restlichen 40 Prozent an Getränken werden in Form von Heißgetränken wie Kaffe und Tee, Frischmilcherzeugnissen wie z. B. Buttermilch und Milchmischgetränke konsumiert.

Während die Heißgetränke in der Fachmesse Anuga Bread & Bakery, Hot Beverages ihre Präsentationsplattform finden und die Getränke auf Milchbasis in der Anuga Dairy dargestellt werden, zeigt die Anuga Drinks ein breit gefächertes Angebot der Segmente alkoholfreie und alkoholische Getränke, wobei sie durch die starke Beteiligung von Herstellern von Wasser und Erfrischungsgetränken den aktuellen Branchentrend zu nicht-alkoholischen und Trendgetränken widerspiegelt.

Alkoholfreie Getränke bieten auf der Anuga Drinks z. B. Coca Cola, Apollinaris, Gerolsteiner, Aldeholzener, Rhinos, Ty Nant Spring Water, Hochwalsprudel, Christinen Brunnen und Sinalco. Im Bereich Fruchtsäfte machen Eckes Granini, Krings, RIHA, Pfanner, Rauch, Döhler und Wild auf sich aufmerksam.

Zu den Brauereien auf der Anuga Drinks gehören u. a. Cobra Beer, Baltika Breweries, Boon Rawd Trading (Singha Beer, Thailand), Efes Beer, Grolsch International, die dänische Nr. 2 Harboes Bryggeri A/S, Herforder Brauerei, MBC International (Miller Brands), Reissdorf und die Warsteiner Brauerei mit ihrem breiten Biersortiment.

Bei den Spirituosen zielen viele Anbieter, darunter große Importeure aus Brasilien und Mexiko, auf die nach wie vor sehr beliebte Cocktail-Szene ab. Cacacha, Tequila und Vodka gehören in dieses Spektrum.

Auch in anderen Anuga-Fachmessen finden sich Getränkeanbieter, z. B. stellt Bionade in der Anuga Organic aus. In der Anuga Fine Food präsentieren sich darüber hinaus eine Reihe von Wein- und Spirituosenanbietern, z. B. im Rahmen von Länder- oder Regionenpavillons.

Das Thema Wein wird im erstmalig durchgeführten Anuga Wine Special aufgegriffen. Es bietet einen Überblick über das vielseitige und attraktive Weinangebot zur Anuga 2007. Die Sonderschau mit Degustationsfläche, die in Kooperation mit dem renommierten Weltmeister-Sommelier 1998 Markus Del Monego stattfindet, prämiert die herausragenden Weine der Anuga durch eine fachkundige Jury. Hier präsentiert sich auch der der Verband der Prädikatsweine - VdP.

Als wichtiger Interessenverband beteiligt sich darüber hinaus die Getränke-Handels-Cooperation eG., die ihre Besucher in Halle 8 willkommen heißt. Mit dem "Fuxenstall" - der Preis für Deutschlands Beste Getränkehändler - konnte eine wichtige Nachwuchsveranstaltung für den Getränkesektor gewonnen werden.

Im Rahmenprogramm der Anuga finden außerdem Weinseminare statt und ein Tequila-Workshop. Dieser wird von der Sierra Madre Trend Food GmbH und der Mexikanischer Handelsdelegation organisiert.

Als reine Fachmesse erreicht die Anuga Drinks sowohl Einkäufer aus dem Handel und dem Getränkefachgroßhandel als auch Nachfrager aus dem Außer-Haus-Markt. Alle Zielgruppen finden ein international und national breit gefächertes Angebot vor. Zur Anuga können Getränkeanbieter damit ihre beiden Hauptzielgruppen erreichen, dies bietet keine vergleichbare Fachmesse.

Getränke: Mit Innovationen nah am Verbraucher

Für die Getränkeindustrie sind Innovationen ein wichtiger Teil ihrer erfolgreichen Markenführung. Nach Angaben der britischen Mintels Global New Products Database wurden allein 2005 im Bereich Nahrungsmittel und Getränke weltweit knapp 88.000 Innovationen eingeführt. Die Getränkebranche brachte 18 Prozent der Neueinführungen auf den Markt und hält damit unangefochten die Spitzenposition.

Anlässlich der Anuga Drinks stellen die Hersteller einmal mehr ihre Innovationsstärke eindrucksvoll unter Beweis. Vor allem im Markt für alkoholfreie Getränke ist eine ganze Menge Bewegung. Zusehends gefragt sind heute Produkte, die nicht nur schmecken, sondern auch einen gesundheitlichen Mehrwert besitzen. Und von dieser Entwicklung profitieren die Hersteller, die neben den Klassikern auch Produkte mit Frucht-, Aroma-, Vitamin- oder Mineralstoffzusätzen anbieten. Nach Angaben der Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke betrug das Absatzplus bei den so genannten neuen Segmenten hierzulande im vergangenen Jahr satte 30 Prozent. Zweistelliges Wachstum verzeichnete die Branche überdies bei Cola- und Bittergetränken.

Durstlöcher Nummer 1 ist in Europa nach wie vor Mineralwasser. Allerdings sind die Zeiten vorbei, wo man sich mit Sprudel oder stillem Wasser begnügte. Vielfalt ist heute Trumpf und es vollzieht sich allmählich ein Imagewechsel hin zum Lifestyle- und Wellnessgetränk. Die Hersteller forcieren diese Entwicklung durch eine Vielzahl neuer Produktideen und Verpackungskonzepte.

Reichlich Impulse erhält das Near-Water-Segment. Immer exotischere Zutaten und Geschmackskombinationen zeigen, welches Potenzial die Branche diesem Bereich beimisst. Seit geraumer Zeit haben hierzulande auch Wässer mit funktionalem Zusatznutzen einen festen Platz im Getränkeregal. So können die Verbraucher beispielsweise durch Trinken eines kalorienarmen Near-Water-Getränks mit flüssigen Ballaststoffen nach Herstellerangaben rund 25 Prozent ihres Tagesbedarfs an Ballaststoffen decken. Immer beliebter wird unterdessen Mineralwasser ohne Kohlensäure. Nach Angaben des Verbands Deutscher Mineralbrunnen stieg der Absatz der kohlensäurefreien Sorten im vergangenen Jahr um stattliche 17 Prozent.

Ein Blick auf die Ergebnisse der aktuellen ACNielsen-Studie "What´s Hot around the Globe: Insights on Growths in Food and Beverages" macht deutlich: Die Verbraucher haben rund um den Globus nach wie vor mächtig Durst auf Gerstensaft. Das Umsatzplus betrug weltweit fünf Prozent - ein Wertzuwachs von knapp drei Milliarden Euro. Einen Schub erfährt das Segment vor allem durch die weltweit wachsende Bedeutung der Handelsmarken.

In Deutschland stellt sich das Biergeschäft zufrieden stellend dar. Nach Angaben des Deutschen Brauer-Bunds wurden im vergangenen Jahr knapp 107 Millionen Hektoliter Bier abgesetzt - ein Plus von 1,5 Millionen Hektoliter oder 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. U. a. auf die gute Stimmung zur Fußballweltmeisterschaft ist ein leichter Anstieg des Pro-Kopfs-Verbrauchs auf 116 Liter (Vorjahr: 115,3) zurückzuführen. Vor allem das Segment der Biermischgetränke wächst weiter rasant. ACNielsen konstatiert für 2006 einen Absatzzuwachs von 30 Prozent auf 3,7 Millionen Hektoliter. Weitere Wachstumsimpulse erhofft sich die Branche nun von außergewöhnlichen Geschmacksrichtungen wie Orange, Grapefruit oder Curuba. Angekommen ist bei den Brauern übrigens auch das Thema Bio. Eine Reihe von Brauereien haben jedenfalls in den letzten Monaten Öko-Gerstensaft in den Handel gebracht.

(Quelle: Pressemitteilung der KölnMesse).

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