Gastgewerbe Gedankensplitter



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Freitag, September 14, 2007

Ihr Betrieb in Google Maps.

Wenn Sie in Google nach Ihrer Gaststätte suchen oder z.B. nach "Café Abseits Bamberg", wird Ihnen auffallen, daß zu diesem Betrieb an erster Stelle bzw. vor den Suchergebnissen neuerdings ein Stadtplanauszug angezeigt wird und weiterführende Informationen wie Restaurantkritiken. Anders ausgedrückt: Google hat seinen Dienst Google Maps aus dem Beta-Stadium genommen und in die Ergebnisseiten seiner Suchmaschine integriert. Siehe dazu auch: "Google vs. Qype, Plazes & Co." von Michael Jung, in: e-commerce-blog vom 14. September 2007.

Gut für Sie, wenn Sie unseren früheren Empfehlungen gefolgt sind, Fotos ihres Betriebes in Google Maps hochzuladen und eine ausführliche Beurteilung Ihres Betriebes zu verfassen. Siehe dazu: Für meinen Betrieb gibt es dort z.B. schon 13 Fotos zu sehen. Und natürlich stammt eine der sogenannten Bewertungen von mir selbst und eine weitere Bewertung von mir, die ich bei Qype hinterlassen habe, wird von Google automatisch eingespielt. Eigenbewertungen sind auch nicht verboten. Bei Qype sind sie als solche, wie von mir angeregt, gekennzeichnet. Wenn Sie bei Google Maps Ihren eigenen Betrieb beschreiben, sollten Sie auf Werturteile verzichten und sich auf Fakten beschränken, sinnvollerweise auf weiterführende Informationen, die nicht bereits an anderer Stelle in Google Maps über Ihren Betrieb zu finden sind. Ich habe z.B. eine Liste der Spiele wie Schach, Backgammon, Poker, Karten- und Gesellschaftsspiele, die wir für unsere Gäste bereithalten, publiziert.

Nebenbei: ich teile die Auffassung von Michael Jung nicht, dies sei eine Kampfansage an Websites wie Qype und Plazes. Die Beziehung von Google zu solchen Websites gestaltet sich eher wie von Google Booksearch zu Buchverlagen. Deren Inhalte werden teilweise in die Google Suchmaschine integriert, dafür erhalten die Buchverlage bzw. Bewertungsportale Traffic und können so ihre umfassenderen Informationen vermarkten.

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Kommentare:
ich sage ja nicht, das es eine Kampfansage ist. ich sage nur, das die Portale eventuell Ihr Businessmodell überdenken müssen.
 
äh, sind die Amazonlinks Absicht? Ich habe die Bücher nicht geschrieben :) Nein, jetzt mal ohne Spass, ich sage nicht das es eine Kampfansage ist, ich sage nur das die Communitys sich vielleicht Gedanken über Ihr Businessmodell machen müssen.
 
Danke, Herr Jung, für Ihren Kommentar.

Mein Satz mit der "Kampfansage" bezog sich auf ihren Text: "Mit der Integration von Maps bei Google gibt es auch gleich eine Kampfansage an mehrere Web 2.0 Dienste wie Qype oder Plazes die sich wahrscheinlich gar nicht über eine klitzekleine Erweiterung freuen dürften."

Wenn man sich in die Lage von Qype & Co. hineinversetzt, könnte man ihre Skepsis teilen. Ich sehe aber eher Chancen. Möglicherweise beschweren sich bald andere Bewertungsportale, das sie nicht integriert werden. Bei Zeitungen und Google News ist es ja ähnlich. Einige Zeitungen klagen und beklagen, dass ihre Artikel gelistet sind. Andere jammern, dass sie nicht gescannt werden. Und einige werben damit, dass man ihre Inhalte "sogar" bei Google News findet. Kritisch ist wohl das Verhältnis der Inhalte, die von Google zweitverwertet werden, und dem Inhalt, der exklusiv bei den Content-Anbietern zu finden ist. Wenn die Contentanbieter mehr Geld mit dem Traffic verdienen, der ihnen Google zuschanzt, als sie dadurch verlieren, dass Google ihre Inhalte ausbeutet, werden sie sich darüber freuen, wenn Google ihre Inhalte kostenlos zweitverwertet.

Die Tendenz geht meines Erachtens eher in die Richtung, Inhalte mehr für Google (wie auch andere Suchmaschinen) zu öffnen.

Zu den Amazon-Links im Fließtext: Das sind automatisch von Amazon generierte Links zu Begriffen, die Amazon im Text findet. Ich probiere diese Art von Links seit ein paar Wochen aus. Die Ergebnisse sind in der Tat nicht immer befriedigend, häufig bizarr. Besonders bei häufigen Wörtern wie "Michael Jung", zu denen es Produkte oder gar viele Produkte bei Amazon gibt, führt dieser Link in die Irre. Die Linkerzeugungsmaschine erkennt nicht, um welchen "Michael Jung" es sich handelt.

Um diese Art von Link von manuell erstellten zu unterscheiden, habe ich sie mit Unterpunkten ausgezeichnet.

Bei Amazon.de heissen sie
"Context-Links". Sie werden als "Beta" bezeichnet und sind in der Tat noch nicht das Gelbe vom Ei.
 
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