Gastgewerbe Gedankensplitter



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Dienstag, Oktober 02, 2007

20000 Unterschriften gegen das Rauchverbot in Hamburg.

Die Hamburger "Rauchrebellen", das sind mehr als 300 Kollegen, die einer Initiative von Peter Engels vom "Goldbeker" in Buxtehude folgen, haben bereits 20.000 Unterschriften gegen das gesetzliche Rauchverbot in der Gastronomie gesammelt: "Gastwirte sammeln 20 000 Unterschriften gegen Rauchverbot", in: Hamburger Abendblatt vom 2. Oktober 2007, und "Wirte wollen Volksentscheid", in: taz vom 8. September 2007.

10.000 geprüften Unterschriften genügen, damit sich laut Artikel 50 der Hamburger Verfassung die Hamburger Bürgerschaft (das Parlament des Bundeslandes Hamburg) noch einmal mit dem Rauchverbot beschäftigen muß.

Bleiben die Politiker uneinsichtig, wollen die Kollegen 62.000 Unterschriften für ein Volksbegehren gegen das Rauchverbot sammeln. Und das mitten im Wahlkampf. Am 24. Februar 2008 finden in Hamburg die Bürgerschafts- und die Bezirksversammlungswahlen statt.

Die FDP zittert um ihren Einzug in die Bürgerschaft. Laut der letzten Prognose liegt sie bei 4 Prozent und schleimt sich deshalb bei den Kollegen ein. Dies ist total unglaubwürdig, denn in anderen Bundesländern, wo die FDP an der Landesregierung beteiligt ist und ein gesetzliches Rauchverbot hätte verhindern können, hat sie dem Rauchverbot zugestimmt.

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Kommentare:
Abgesehen davon das eine Aufhebung bzw. Ausnahmen beim Rauchverbot rechtlich nicht haltbar ist (Arbeits- und Gesundheitsschutz, Wettbewerbsgleichheit): würden 20.000 Stimmen gegen ein Alkholverbot am Steuer etwas daran ändern das selbige sinnvoll ist? Klar, genau wie Alkoholiker gerne im Auto saufen wollen, wollen Raucher gerne rauchen. Nur kommen genau die Raucher die jetzt maulen trotzdem in die Kneipen, zumal die Mehrheit der Gäste, Angestellte und Wirte in Hamburg ja für das Rauchverbot ist und keinerlei Problem damit hat.

Eine tolerante, liberale und weltoffene Stadt wie Hamburg sollte auch eben dies sein und den Menschen nicht verbieten zu atmen.
 
Da ihr Verständis für Politik, um es vorsichtig auszudrücken, nicht besonders tief ist: ein Volksbegehren ist eine probate Möglichkeit der Hamburger Bürger, Einfluss auf die Poltik in ihrem Sinne zu nehmen. Man nennt das Demokratie. Im übrigen ist das Volkbegehren für den Senat nicht bindend.
Dieser dümmliche Vergleich mit Alkohol am Steuer bedarf keiner Kommentierung;
Die Mehrheit will über sich selbst bestimmen, sowohl Wirte als auch Gäste; also will sie den Zustand, wie er bisher herrschte.
Die Raucher bleiben Prohibitionskneipen fern. Das können sie nicht wissen, da sie mit Sicherheit längstens nicht in Hamburg waren und vermutlich auch sonst nie in der Gastro zu sehen sind; anderfalls hätten wüssten sie um die Stimmung vor Ort, was ganz offenkundig nicht der Fall ist.
Die Begriffe "tolerant" und "liberal" schlagen sie dann besser noch mal im Lexikon nach ;-)
 
Es ist symptomatisch das gerade "freiraucher" einen Unterschied zwischen Körperverletzung durch alkoholisiertes Fahren im Straßenverkehr und Körperverletzung durch Passivrauch sehen wollen.

Die Mehrheit will über sich selbst bestimmen, genau ,deswegen fordert die Mehrheit ja ein Rauchverbot. Im übrigen wie die meisten Wirte der FREIEN Hansestadt Hamburg auch.

Die Nichtraucher bleiben Raucherkneipen fern.

Liberal heißt u.a. auch es den millionen Nichtrauchenden Gästen und Touristen der Welstadt Hamburg zuzugestehen, Kneipen, Bars und Disktheken zu nutzen und sie nicht zu verbannen, liberal heißt in der toleranten Weltstadt ebenso das man erstens NR auch toleriert, und Rauchern die Möglichkeit gibt weiter zu rauchen. Diese Möglichkeit haben sie überall draussen, und darüber hinaus sogar in abgetrennten Raucherräumen.

Gerade in der Schanze ist man weltoffen und tolerant, und dort werden kaum Raucher anzutreffen sein die nicht tolerieren das es auch NR gibt. Darüber hinaus wird ja selbst dort wenig geraucht sodaß der Übergang geschmeidig sein wird, und die Kneipen voll wie immer. Lokale wie Omas Apotheke können zudem mit Mehrumsätzen rechnen da das Foodgeschäft (Frühstück, Abend) gesteigert wird, und die Leute ansonsten kommen wie immer.

Und die paar Nörgler wie sie vermisst ohnehin niemand!
 
Hallo,
ich verstehe dieses ganze HickHack nicht. Wir Raucher snd doch erwachsene Menschen und bei weitem toleranter, geselliger und lustiger als Nichtraucher. Wenn ich mich in einer Kneipe umsehe wer seht an der Theke beim Bierchen? Die Raucher, jetzt sag bloß keiner die Nichtrauher kommen ja nicht wegen dem Rauch. Quatsch, die kommen jetzt da man nicht rauchen darf auch nicht. Die Theken bleien leer und die Kassen der kleinen Kneipen auch, ausser man hat einen Raucherraum, dort drängen sich weiterhin die Gäste. Es ist gerade bei Rauchern so, daß sie beim Einkaufsbummel...Sparziergang oder was auch immer gerne eine Pause machen und was bietet sih da besser an als ne kleine Kneipe oder ein Cafe. Wir brauchen diese Minuten um in Ruhe eine zu schmökern, die Nichtraucher hetzen weiter erledigen ihre Sachen und gehen Heim. Warum kann man es den Wirten nicht freistellen ob sie ihre Lokalität als Raucherkneipe oder Nichtraucherkneipe führen wollen. wo läge das Problem? Ganz einfach darin, daß die Nichtraucher uns dann nicht bevormunden könnten. man gewinnt doch immer mehr den Eindruck, daß es nicht mehr um die Gesundheit geht sondern nur noch darum die Raucher auszugrenzen und zu verdammen. Wenn ich mir die Cafes ansehe in denen ich bisher immer meinen Kaffee getrunken habe war es jedesmal ein Drama um im Raucherbereich einen Platz zu bekommen, dafür war im Nichtraucherbereich gähnende Leere. So war das überall!!!Bei Restaurants ist das ja noch ok, nur ne Kneipe Bistro oder Diskothek sollte selbst entscheiden und genauso soll das dann auch der Nichtraucher, er muss ja nicht überall dorthin wo geraucht wird, soll er doch woanders hingehen was hindert ihn daran?
 
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