Gastgewerbe Gedankensplitter



« Home | Rauchverbot: Boykott statt Pleite. » | Arbeitskreis zum Erhalt der Dorfwirtschaften und K... » | Oktoberfest open air. » | Rauchverbot auf der Wiesn nicht kontrollierbar. » | BHG begrüßt Beschluss der CSU-Landtagsfraktion: Ra... » | CSU-Fraktion fuer Rauchverbot ohne Ausnahmen. » | Erst einmal abwarten. » | Bayerisches Fernsehen berichtet ueber geplantes Ra... » | Restaurant der Zukunft. » | Kinderfreie Zone. »


Samstag, Oktober 27, 2007

Rauchverbot in Konstanz: Umsatzrueckgaenge bis zu 50 Prozent.

Diplom-Volkswirt Wolfgang Daub, Geschäftsführer der Geschäftsstelle Kontanz des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes Baden-Württemberg, beziffert den Umsatzrückgang in kleineren Kneipen in Konstanz infolge des Rauchverbots auf 40 bis 50 Prozent. In einer Diskothek im Industriegebiet sei der Umsatz sogar um 50 Prozent zurückgegangen: "Wirt kämpft gegen Rauchverbot", in: Südkurier vom 26. Oktober 2007.

In diesem Artikel steht auch, das Sozialministerium Baden-Württembergs habe der Konstanzer Stadtverwaltung per E-Mail mitgeteilt, der Hauptraum eines Lokals könne auch als Raucherbereich ausgewiesen werden und somit Nichtraucher auf kleinere Nebenräume verwiesen werden. Dies sei aber vom Sozialministerium Baden-Württemberg dementiert worden.

Labels: ,


Kommentare:
Vor dem Rauchverbot sind in zwei Industriegebieten, Fünf Eckkneipen und 5 Lokalen die Umsätze um 69% zurückgegangen. 5 Betriebe mussten schließen. Vor dem Rauchverbot.
 
6,4 Prozent Umsatzminus vor Rauchverbot in Gaststätten

Im Juli 2007, im letzten Monat vor dem Inkrafttreten der Rauchverbote in den drei Bundesländern Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen, ist bzw. war die Lage des Gaststättengewerbes desaströs. Gegenüber dem Vorjahresmonat nahm der Umsatz nach heute veröffentlichten Erhebungen des Statistischen Bundesamtes um nominal 3,7 % und real um 6,4 % ab.

http://www.nichtraucherschutz.de/pressemitteilungen/pressemitteilungen_2007/6%2c4_prozent_umsatzminus_vor_rauchverbot_in_gastst-ae-tten.html

Wenn die Umsätze im Schnitt vor dem Rauchverbot schon um 6,4% einbrachen, haben das wohl viele Lokale nicht überlebt die vereinzelt mit Umsatzeinbrüchen von 70% zu leben hatten. Alles, soll nur angemerkt werden, mit Raucherlaubnis.
 
Ich versuche die Logik meines Vorredners zu verstehen: das das Gastgewerbe in Teilsegmenten seit Jahren kriselt ist keine Neuigkeit und hat verschiedenen Gründe die allerdings rein gar nichts mit dem Rauchen zu tun haben. Diese Behauptung ist frei erfunden und nicht belegbar. Sie wird auch nicht wahrer durch ständige Wiederholung.
Und Hilfe soll nun durch eine Massnahme kommen, die den grössten Teil der Gäste vergrault? Das muss man mir erklären.
 
Aha! Und warum macht nun plötzlich, auf einmal, das Rauchverbot als Krise aus? Das ist doch Blödsinn!

Und stimmt, der grössten Teil der Gäste wurde vergrault, und zwar durch den Rauch. Es mögen einige immer noch nicht begriffen haben, aber 75% der Bevölkerung rauchen NICHT und werden vvergrault, da kann man mit der Fokussierung auf die restlichen 25%, die zudem weniger konsumieren und weniger Geld haben auch nichts mehr reißen!

Was soll das also für ein Logik sein: Weil nun endlich alle Gäste angesprochen werden (die wenigen Raucher können ja rausgehen) sollen Umsätze "zurückgehen"? Nein, das liegt daran das noch das rauchen erlaubt wird.
 
Meine Frage steht noch immer im Raum.
 
Auf die berühmten 75% Nichtraucher, die ja alle in den Startlöchern sassen-können die gastronomischen Betriebe auch weiterhin noch lange warten...ha,ha!
Aber die enstehenden Arbeitslosen stellen ja bekanntlich kein Problem dar-sie werden, wie mehr als 5 Millionen vor ihnen-einfach aus der Arbeitslosenstatistik geschönt...
Also alles frisch und fein im deutschen Lande...
 
Kommentar veröffentlichen