Gastgewerbe Gedankensplitter



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Montag, Oktober 15, 2007

Starker Auftritt der Tiefkuehlbranche auf diesjaehriger Anuga.

Produkte aus der Tiefkühlkette stehen nach wie vor ganz oben auf der Einkaufsliste der privaten Verbraucher und der Entscheider in der Außer-Haus-Verpflegung. Der Gesamtabsatz von Tiefkühlkost wird bis Ende 2007 voraussichtlich um 1,8 Prozent auf über 3,1 Millionen Tonnen in Deutschland steigen. So lautet die Einschätzung des Deutschen Tiefkühlinstitutes (dti) auf Basis von Branchenerhebungen auf der Anuga in Köln. Damit würden die Bundesbürger fast 55.500 Tonnen mehr tiefgekühlte Lebensmittel verbrauchen als im Jahr zuvor. Der Pro-Kopf-Verbrauch werde laut dti um 700 Gramm auf 38,4 Kilogramm klettern. Insgesamt dürfte der Gesamtumsatz am Jahresende einen Wert von 10,41 Milliarden Euro erreichen, was einer wertmäßigen Steigerung von 3,6 Prozent entspricht.

Aufgrund der sehr positiven Markentwicklung präsentiert sich die Tiefkühlwirtschaft auf der Internationalen Ernährungsmesse entsprechend selbstbewusst. Die Angebotsform Tiefkühlkost stehe vergleichsweise und insbesondere angesichts der immer noch nicht befriedigenden Konjunktur in Handel und Gastronomie sehr gut da. Der dti-Geschäftsführer Manfred Sassen ist überzeugt, dass
"die Branche auch in diesem Jahr in vielen Produktsegmenten ihren Marktanteil weiter ausbaut."
Privathaushalte schätzen Auswahl und Vielfalt bei Tiefkühlkost

Alleine 54 Prozent der gesamten Verbrauchsmenge von Tiefkühlkost werden nach dti-Prognosen bis Ende 2007 im Lebensmittelhandel, einschließlich der Heimdienste und der Discounter, von den Privathaushalten gekauft. Das Verbrauchsplus werde bei einem Prozent liegen. Besonders beliebt ist der Tiefkühlklassiker Pizza. Ebenso Backwaren, pfannenfertiges Bratfleisch sowie Fisch liegen voll im Trend. Diese Sortimente werden mengenmäßig mindestens um zwei Prozent zulegen.

Ein Trend zeigt sich beim Einkauf von Tiefkühlkost: Verbraucher suchen verstärkt die Auswahl und Vielfalt des umfangreichen Angebots aus der Tiefkühlung. Die Bandbreite ist riesig und umfasst mittlerweile Bio-Produkte, exotische Rezepturen beispielsweise aus der indischen Küche, vegetarische Varianten und ethnische Angebote wie halal. Entsprechend suchen die privaten Haushalte verstärkt die Auswahl, die ihnen der Lebensmittelhandel mit seinem Vollsortiment bietet. Mit der Folge, dass der Kauf höherwertiger Produkte zunimmt. Dies trägt nach Ansicht des Branchenverbandes dazu bei, dass die Umsatzsteigerung über der Mengensteigerung liegen wird.

Qualitätsvorteil von Tiefkühlkost zählt im Außer-Haus-Markt

Auch im Außer-Haus-Markt steht Tiefkühlkost weiter auf Wachstumskurs. Erreicht wird 2007 voraussichtlich ein überdurchschnittliches Verbrauchsplus von 2,7 Prozent zum Beispiel in den Restaurants, der Betriebsverpflegung, den Kindertagesstätten, der Schulverpflegung, den Krankenhäusern und den sozialen Einrichtungen. Hinter dieser Mengensteigerung im Großverbraucherbereich steht ein Plus von 38.800 Tonnen.

Vor allem die tiefkühlfrische Qualität überzeugt immer mehr Entscheider in den einzelnen Segmenten der Außer-Haus-Verpflegung. Die Profi-Köche schätzen neben der Qualität, dem Geschmack und der hygienischen Sicherheit insbesondere die kalkulatorischen Vorteile von Tiefkühlkost aus Kostengründen. Dies betrifft alle Bereiche im Außer-Haus-Markt. Tagungen und Kongresse mit Catering sind ohne Tiefkühlkost in der Regel nicht zu organisieren. Die zunehmend speziellen Gästewünsche in der Gastronomie sind ohne das breite Tiefkühlkostsortiment nicht umsetzbar. Und auch die Systemgastronomie - wie McDonald's & Co - hätte ohne Tiefkühlkost ein Problem und würde in der heutigen Form nicht existieren.

Bestnoten von Ernährungsexperten

Dass Tiefkühlkost Spitzenqualität bietet, bestätigt die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG). Auf dem diesjährigen Qualitätswettbewerb wurden 94 Prozent aller eingereichten Tiefkühlprodukte mit einem Preis ausgezeichnet, davon über die Hälfte sogar mit dem DLG-Preis in Gold. Professor Dr. Jörg Oehlenschläger, wissenschaftlicher Leiter des DLG-Wettbewerbs:
"Tiefgefrorene Produkte haben sich während der letzten 20 Jahre laufend in der Qualität verbessert und haben heute einen häufig vollkommen fehlerfreien Qualitätsstandard erreicht, der deshalb zwangsläufig zu Prämierungen führt. Viele Gerichte aus der Tiefkühltruhe sind heute nach der Zubereitung nicht mehr von frisch zubereiteten Gerichten zu unterscheiden."
(Quelle: Pressemitteilung des Deutsches Tiefkühlinstitut e.V.).

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