Gastgewerbe Gedankensplitter



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Freitag, November 02, 2007

Bio-Fisch.

Will man als Gastronom sein Angebot als "Bio" bewerben, benötigt man eine Bio-Zertifizierung. Mehr darüber in meinem Beitrag: "Bio-Boom in der Gastronomie".

Bei Fisch ist zu beachten:
  • Weder für Fisch aus Wildfang noch für Fisch aus Zucht ist eine gesetzliche Bio-Zertifizierung (Bio-Siegel) möglich. Man kann deshalb als Bio-zertifizierte Gaststätte Fisch sowohl aus Wildfang als auch auch Zucht anbieten, ohne die Bio-Zertifizierung der Gaststätte zu gefährden.
  • Für Fisch aus Wildfang gibt es abseits des gesetzlichen Bio-Siegels Zertifikate z.B. des Marine Stewardship Council (gegründet von WWF und Unilever), das Fischereien auszeichnet, die schonender mit dem Meer umgehen. Kritische Anmerkungen dazu finden Sie im Online-Lexikon Wikipedia: "Marine Stewardship Council".
  • Für Fisch aus Zucht gibt es z.B. Richtlinien von Naturland oder Bioland. Man spricht von ökologischer Aquakultur. Ihre Richtlinien hat z.B. die Deutsche See zusammengefaßt: "Bio-Fisch". Siehe dazu auch: "Bio-Fisch ist im Kommen", in: SWR.de vom 20. April 2006.
Die seit 1994 bestehende österreichische Arbeitsgemeinschaft Biofisch.at ist ein Zusammenschluß von 16 Bio-Karpfenzuchtbetriebe und 10 Bio-Forellenbetriebe. Sie bewirtschaften mit 550 ha Teichfläche über 20% der gesamten Teichfläche Österreichs.

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