Gastgewerbe Gedankensplitter



« Home | Synopse der Raucherdrangsalierungsgesetze der Laen... » | Rauchverbot in Schleswig-Holstein: Private Feiern ... » | Unschuldslamm. » | Bier im Fernsehen. » | Gastgewerbe setzt im September 2007 real 5,7% weni... » | Kneipensterben in Ulm. » | Bierpreise steigen 2008 um bis zu 1,10 Euro je Kas... » | Schuettel-Schorsch wird philosophisch. » | Wie Wirte das Rauchverbot austricksen. » | Leaders Club Award 2007: Goldene Palme für Haus Hi... »


Mittwoch, November 21, 2007

Bussgelder wegen Rauchverbotsverstoss in Frankfurt am Main verhaengt.

In Frankfurt am Main wurden Bußgelder gegen zwei Gastronomen verhängt wegen eines angeblichen Verstoßes gegen das Rauchverbotsgesetz: "Erste Bußgelder gegen Raucherwirte", in: Frankfurter Rundschau (ohne Datum, gelesen am 21. November 2007):
"In den vergangenen drei Wochen seien zwei Wirte angezeigt worden, die sich nach vorherigen Belehrungen uneinsichtig und kooperationsunwillig gezeigt hätten, sagte Klaus Diekmann vom Frankfurter Ordnungsamt. Die Bußgelder lägen zwischen 200 und 300 Euro."
Leider enthält diese Zeitungsmeldung keinen Hinweis darauf, was den diskriminierten Kollegen eigentlich vorgeworfen wird. "Uneinsichtigkeit" und "Kooperationsunwilligkeit" sind keine strafbewehrten Tatbestände. Es gilt immer noch das Grundrecht der Meinungsfreiheit. Es bleibt jedem Bürger, auch einem Gastronomen, unbenommen, seine Meinung frei und frank zu äußern.

Der Gastronom muß lediglich, falls er bemerken sollte, daß jemand rechtswidrig in seiner Gaststätte raucht, und dieser Raucher seiner Bitte, dies zu unterlassen, nicht Folge leistet, bei der Polizei oder dem Ordnungsamt anregen, dies zu unterbinden. Siehe dazu auch meine Tips in einem früheren Beitrag über ein verhängtes Bußgeld in Hannover: "Bussgeld wegen Rauchvebot gegen Gastronomin in Hannover verhaengt".

Labels: ,