Gastgewerbe Gedankensplitter



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Donnerstag, November 08, 2007

"Gaeste 2007" - Hoteliers und Hochschulvertreter im Dialog.

Die Leipziger Fachmesse "Gäste 2007" diente den Professoren Djamal Benhacine und Axel Gruner von der Fakultät für Tourismus als Plattform für den Austausch mit Studieninteressierten, Vertretern der Hotellerie sowie Kollegen anderer Hochschulen.

Auf Einladung des Hotelverbands Deutschland (IHA) äußerten sich Angehörige deutscher Hochschulen mit Studiengängen des Schwerpunktes Hospitality Management zu Fragen von Hoteliers und Schulabgängern. Zentrales Thema war die Akademisierung der Hotellerie. Dabei stellten die Gesprächsteilnehmer fest, dass der Anteil der Akademiker in der Industrie deutlich höher ist als in der Hotellerie. Im Gegensatz zu Nordamerika hat sich in Europa der Hochschulabschluss als Zugangsvoraussetzung für eine Hotelkarriere noch nicht etabliert.

Foto (von links nach rechts): Dr. André Schulz (Baltic College), Prof. Dr. Dagmar Hettinger (FH Worms), Prof. Dr. Axel Gruner (Hochschule München), Prof. Dr. Karla Henschel (Hochschule Harz), Hartwig Bohne (IHA), Prof. Dr. Djamal Benhacine (Hochschule München)

Strategisches Management, interkulturelle Kompetenz, Mehrsprachigkeit, Wissen um die neuesten Kommunikationstechnologien sowie Vertriebwege sind unabdingbare Anforderungen an Führungskräfte, die hierzulande erst in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen haben. Sie gehen einher mit dem steigenden Wettbewerbsdruck, der den Erwerb dieser Kompetenzen erforderlich macht. Darin waren sich alle Gesprächsteilnehmer einig.

Aufgabe der Hochschulen ist es, die Studieninhalte auf die Bedürfnisse des Gastgewerbes abzustimmen. Prof. Dr. Axel Gruner:
"Um zu verhindern, dass besonders qualifizierte Fachkräfte in andere Branchen abwandern, sollte der akademisch ausgebildete Absolvent in der Hotellerie die entsprechende Akzeptanz erfahren."
Der Hotelmitarbeiter als Motor zum Unternehmenserfolg wird zukünftig häufiger eine Hochschule besucht haben, dies ist absehbar. Wie viel Zeit die Branche für das Umdenken benötigt, ist ungewiss.

(Quelle: Pressemeldung der Fakultät für Tourismus, Hochschule München).

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