Gastgewerbe Gedankensplitter



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Sonntag, November 04, 2007

Heizpilze in Stuttgart auf oeffentlichem Grund verboten.

In der politischen Debatte eines gesetzlichen Rauchverbots in der Gastronomie wurde von den Befürwortern vorgelogen, die Gastronomen könnten ihre Gäste auf die Straße vor den Kneipen schicken und ihnen dort beheizte Stehplätze anbieten. Dabei war von Anfang an klar, daß Heizpilze, egal ob gas- oder strombetrieben ökologisch kaum zu verantworten sind und der laufende Betrieb erhebliche Kosten verursacht. Zudem stellt die Nutzung von Verkehrsraum vor den Kneipen straßenrechtlich eine Sondernutzung dar, die wenn sie denn überhaupt genehmigt wird, in den meisten Gemeinden gebührenpflichtig ist.

Bereits im März hat ausgerechnet der Stadtrat des häßlichen Stuttgarts den Betrieb von Heizpilzen auf öffentlichem Grund "aus ästhetischer Sicht" verboten: "Für Raucher wird es in Stuttgart härter", in: T-Online.de (ohne Datum, gelesen am 3. November 2007).

Damals hat der Stuttgarter Stadtrat nicht bedacht, daß mit dem Inkrafttreten eines gesetzlichen Rauchverbots in Baden-Württemberg der Betrieb von Heizpilzen stark zunehmen wird, weil sich viele Kollegen davon eine Linderung ihrer Umsatzrückgänge versprechen. Jetzt hat die Pressesprecherin der Stadt angekündet, man werde sich noch einmal Gedanken über die Beschlüsse machen: "Keine Heizpilze in der Öffentlichkeit - Raucher müssen frieren" von Kerstin Möbius, in: DCRS Online vom 3. November 2007.

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