Gastgewerbe Gedankensplitter



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Donnerstag, November 08, 2007

Muenchner CSU-OB-Kandidat gegen Rauchverbot auf dem Oktoberfest.

Das von der CSU-Fraktion im bayerischen Landtag geplante Rauchverbot auch in Bierzelten ist Kommunalwahlkampfthema in München. Der wenig aussichtsreiche CSU-Kandidat für die Position des Münchener Oberbürgermeisters Josef Schmid hat sich gegen das Rauchverbot beim Oktoberfest ausgesprochen: "CSU zofft sich um Rauchverbot", in: taz vom 8. November 2008.

Josef Schmid hat die Brisanz des Themas für die CSU erkannt, denn Raucher, Biertrinker, Bierzeltbesucher und Gastronomen sind in überdurchschnittlichem Maße konservativ. Die CSU verprellt Parteimitglieder und Stammwähler:
"Schmid ist dort zwar recht chancenlos gegen den SPD-Bürgerkönig Christian Ude. Aber durch das Nichtraucher-Gesetz, das eben vor allem den Münchner Wirten und dem Oktoberfest Probleme bereitet, könnte er noch mehr Stimmen verlieren."
Der Münchener CSU stinkt auch, wie respektlos Schüttel-Schorsch, der CSU-Fraktionsvorsitzende im bayerischen Landtag, vom Oktoberfest spricht:
"Ich kann nicht Ausnahmen für jedes Fest machen."
Dabei haben nicht wenige Mitglieder der CSU-Fraktion dem "Gesunheitsschutzgesetz" (Raucherdrangsalierungsgesetz) nur zugestimmt, um Schüttel-Schorsch nicht gleich bei erster Gelegenheit als das zu brandmarken, was er ist: der konturenlose Aufpasser des neuen bayerischen Ministerpräsidenten, der dafür sorgen soll, daß die Fraktion gegen Beckstein nicht so putscht wie vormals gegen Stoiber.

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