Gastgewerbe Gedankensplitter



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Donnerstag, Dezember 06, 2007

Aktion Buergerwille gegen das Rauchverbot.

Am 22.10.07 haben Bürger aus Bald Waldsee, darunter auch zehn Gastronomen, die "Aktion Bürgerwille" gegen die Nichtraucherschutzgesetze ins Leben gerufen. Per "Mail-Domino-Verfahren", also einer Kettenbriefaktion, wollen sie Unterschriften gegen das Rauchverbot sammeln. Bei Aktionen in ihrer Heimatregion hat sich gezeigt, daß 80 Prozent der Angesprochenen unterschreiben, auch die Mehrheit der Nichtraucher.

Inhaltlich fordert die Aktion Bürgerwille die Abänderung des Bundes- und der Landesnichtraucherschutzgesetze zu folgender bundeseinheitlicher Lösung:
  • Selbstbestimmungsrecht der Wirte von Schankwirtschaften, ob sie Raucher- oder Nichtrauchergaststätten betreiben wollen.
  • Kennzeichnung der Gaststätten mit "R" oder "N".
  • Beibehaltung des Nichtraucherschutzes in Speisewirtschaften und in öffentlichen Gebäuden.
Bis diese Forderungen vollständig unterfüllt sind, werden die Parteien, die die Nichtraucherschutzgesetze erlassen haben, nicht mehr gewählt.

Jetzt haben sie 200 Brauereien, Zulieferer, IHKs, Fachzeitschriften, Steuerberater und Verbände (davon 39 Bundesverbände) und viele andere angeschrieben, die mit der Gastronomie Berührungspunkte haben, mit der Bitte ihre Aktion bekannt zu machen und zu unterstützen.

Was kann man tun?
  • Man kann Fahrer, Verkäufer und Automatenbestücker mit Ausdrucken, damit sie die Wirte beliefern können. Denn nicht alle Gastronomen sind schon per E-Mail erreichbar.
  • Man kann Informationen über diese Aktion innerhalb des eigenen Organisation versenden, aber auch an Lieferanten und Kunden.

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Kommentare:
Werter Herr Schoolmann,

nehmen Sie einfach zur Kenntnis, dass es der Bürgerwille ist, von dem bestialischen und krankmachenden Gestank verbrannten Tabaks nicht mehr belästigt zu werden, wenn man gemütlich im Restaurant oder Cafe Speisen und Getränke geniessen möchte.

Was Sie hier propagieren, erfreut die Tabakbosse sicherlich aufs höchste, aber es ist eine Dummheit zu glauben, irgendwer in diesem Lande würde die scheinheiligen Aktionen der Tabakindustrie nicht durchblicken.
 
Weiter so,

die Wirte in Baden-Württemberg haben zwischen 25 und 55 % Umsatzrückgang.

Jede dritte Gaststätte hält kein halbes Jahr mehr durch.

Arbeitsplatzverluste in der Gastronomie sind tagtäglich der „Normalzustand“.

Wo wird eigentlich das Geld aus-gegeben, das nicht in der Kneipe liegen bleibt?

Wessen Karren ziehen wohl die Mit-läufer?

Viele Nichtraucher haben verstan-den!

60 % der Nichtraucher unterstützen Aktionen gegen das Rauchverbot.

Die 3% „militanter Nichtraucher“ haben nicht einmal mehr die Hälfte der Nichtraucher auf ihrer Seite.

Die Nichtraucherfront zerbröckelt zusehends.

Die Presse hat noch nicht erkannt, dass sich die BRD nicht in Raucher und Nichtraucher teilt (außer der Presse in Bayern).

Die Verbände vertreten Interessen (welche denn bitte)?

Landtagswahlen sind in:
Hessen und Niedersachsen im Januar
Hamburg im Februar
Bayern im Herbst.

Aktionen gegen das Rauchverbot gibt es Dutzende, die derzeit nicht gebündelt werden können.

Deshalb haltet durch, bis sich die beste Aktion durchsetzt.

Geht wählen!!!!
 
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