Gastgewerbe Gedankensplitter



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Donnerstag, Dezember 27, 2007

Rauchverbot bedroht Existenzen.

Was bisher nur zu vermuten war, hat eine Umfrage der Industrie- und Handelskammer Kassel unter 1400 Gastronomen der Region nun bestätigt: Das neue Nichtraucherschutzgesetz führt zu massiven Umsatzeinbußen und bedroht die Existenz vieler Betriebe. Sven Sänger, verantwortlich für die Durchführung der Befragung, sagte dazu:
"Die Mehrheit der Befragten ist nicht für eine Abschaffung des Gesetzes, sondern fordert Nachbesserungen im Sinne einer Wahlfreiheit für die kleinen Gaststätten, ob Raucher- oder Nichtrauchergastwirtschaft."
Damit, so Sänger weiter, könne man nicht von einer grundsätzlichen Ablehnung gegen den Nichtraucherschutz sprechen. Vielmehr sei es offensichtlich eine Frage der politischen Vorgehensweise gewesen, die Folgen des allgemeinen Rauchverbotes bereits im Vorfeld besser kalkulieren zu müssen.

Rund einem Drittel der Antwort gebenden Befragten fällt es schwer die Folgen des Rauchverbotes zu kompensieren. Sie gaben an seit Beginn des Verbotes Anfang Oktober über 25 Prozent Umsatzeinbußen erlitten zu haben. Bei 15 Prozent der Befragten waren es sogar über 50 Prozent minus! Über die Hälfte der Befragten geht davon aus, dass die Umsätze weiter sinken werden und nur ein kleiner Teil (5 % der Befragten) rechnet mit steigenden Umsätzen. Die dramatische Nachricht jedoch, die sich im Zahlenwerk der IHK-Experten verbirgt, dass sich viele Kneipenbetreiber durch die Umsatzeinbußen in der nächsten Zeit zur Geschäftsaufgabe gezwungen sehen. Die Tatsache, dass über ein Drittel der Befragten investieren mussten oder müssen, um einen Nichtraucherbereich zu schaffen, trägt über dies nicht zu besseren Ergebnissen bei.
"Über diese Zahlen wird zu reden sein"
stellt denn auch IHK-Geschäftsführer Ulrich Spengler fest und stellt in Aussicht auf die Landesregierung zuzugehen, um zur Vermeidung von Insolvenzen und Arbeitsplatzverlusten eine Änderung des Gesetzes zu bewirken.

(Quelle: Pressemitteilung der Industrie- und Handelskammer Kassel).

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Kommentare:
Bla bla bla. Die gleiche Umfrage, 2 Jahre vorher geführt hätte das gleiche Ergebnis gehabt. "Viele" habe n Rückgänge, das war auch schon vor dem RAuchverbot so.

Eine "Wahlfreiheit" nur für Wirte, also gegen Gäste und Angestellte, wäre keine Verbesserung des Gesetzes, zudem verfassungs- und wettbewerbswidrig.

Ansonsten, wie schon oft gesagt, ist der dortige Gaststättenverband Schuld da er Raucherzimmer für große Lokale forderte umd damit den kleinen Lokalen einen Bärendienst erwies.

In Bayern gibt es weder benachteiligte Einraumlokale, noch Umbaumaßnahmen, und zudem ein verfassungs- und wettbewerbskonformes Gesetz.
 
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