Gastgewerbe Gedankensplitter



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Samstag, Dezember 01, 2007

Rudi rockt: In drei Gaengen durch die Stadt.

Leute-Kennenlern-Konzepte, bei denen die Veranstalter Menschen zum Essen oder Trinken und/oder Flirten zusammenführen, sind nichts Neues. Ein paar Beispiele, über die wir bereits berichtet haben:Noch nicht vorgestellt habe ich "Rudi rockt" (via "Das große Rudi rockt Wochenende bei Exciting Commerce", in: Exciting Commerce vom 17. November 2008.)

"Rudi" ist ein Drei-Gänge-Menü für beliebig viele Teilnehmer. Jeweils zwei Teilnehmer bilden ein Team. Nach der Anmeldephase wird jedem Team ein Gang zugelost. Diesen Gang kocht das Team in einer vorher selbst festgelegten Küche.Zu dieser Küche kommen dann zwei weitere Teams zu Gast, sodaß insgesamt zu sechst gegessen wird. Jedes Team hat seine eigene Route, sodass bei jedem Gang neue Leute zusammen kommen. Anschließend geht es gemeinsam auf die After-Dinner-Party, wo man alle Teilnehmer wieder trifft.

Nach dem Essen können die Teilnehmer in Kontakt bleiben. Sie können auf der Website Rudi rockt sich eine persönliche Seite einrichten und mit den anderen Teilnehmern Nachrichten und Fotos austauschen und kommentieren.

"Rudi rockt!"-Veranstaltungen haben bereits stattgefunden in Aachen (beim dritten Mal mit 700 Teilnehmer!), Trier, Bayreuth, Siegen, Düsseldorf, Köln, Lübeck, Mainz und sind geplant in Bonn und Cottbus.

Wie kann man ein solches Konzept als Gastronom nutzen?
  • Man könnte sich als Ort empfehlen, wo die abschließende Party stattfindet. "Je nach Größe und Art des Events findet die Party in einem Club oder einer Kneipe statt" heißt es dazu in der FAQ von Rudi rockt!.
  • Man könnte selbst teilnehmen und statt in der privaten Küche und im Esszimmer die Teilnehmer empfangen, die eigene Gaststätte nutzen und so bekannt machen. Die persönliche Seite bei "Rudi rockt" dient dann der Präsentation der eigenen Gaststätte.
  • Man kann, wenn in der eigenen Stadt noch keine "Rudi rockt!" -Veranstaltungen stattfinden, für seine Stadt ein Event starten und beginnen, Leute einzuladen.
  • Man könnte ähnliche Konzepte entwickeln, bei denen sich die Teilnehmer nicht selbst bekochen, sondern in verschiedenen Restaurants die Gänge einnehmen.

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Kommentare:
Kleiner Korrekturhinweis: In Aachen beteiligten sich über 1.200 Leute, die allerdings in Zweierteams teilnahmen.
 
Es gibt noch weitere Webseiten zu dem Thema: running-dinner.de und flying-dinner.com
 
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