Gastgewerbe Gedankensplitter



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Freitag, Dezember 07, 2007

Spitzel ante portas.

Der Verein Pro Rauchfrei fordert zur Meldung von Verstößen gegen das Rauchgesetz auf und übernimmt die Anzeige: "Aufruf zur Denunziation", in: Telepolis vom 7. Dezember 2007.

Ich frage mich, wie sich der Verein Pro Rauchfrei vor Fakes schützen kann, also Denunziationen unter falschem Namen, die per Formular auf der Website des Vereins gemeldet werden. Zu Unrecht Beschuldigte könnten sich dann in einer Weise wehren, die den Verein teuer zu stehen kommen kann. Als Schutzmaßnamen vor Fakes sind vorgesehen:
  • Die IP-Adresse und die Browserkennung der Meldung werden gespeichert. Dies hilft wenig, wenn eine Meldung von einem öffentlich zugänglichen Internetzugang erfolgt, etwa einem Internetcafé, oder anonymisiert.
  • An die angegebene E-Mail-Adresse des Denunzianten wird eine E-Mail mit einem Aktivierungslink versandt. Nur wenn dieser Link aufgerufen wird, wird die Meldung bearbeitet. Auch dies nützt wenig, denn E-Mail-Adressen, deren wahrer Inhaber nicht ermittelbar ist, zumindest nicht wegen einer solchen Lappalie, bei dem nachrichtdienstliche Methoden nicht in Frage kommen, gibt es zuhauf.
Mich erstaunt, daß der Verein nicht effektive Schutzmaßnahmen einsetzt wie Postident. In diesem Verfahren wird die Identität des Mitglieds durch die Deutsche Post AG anhand der Ausweispapiere kontrolliert und bestätigt. Der Verein wird sich, falls es zu falschen Anschuldigungen kommen sollte, fragen lassen müssen, warum man auf eine effektive Methode, Fakes zu vermeiden, verzichtet.

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