Gastgewerbe Gedankensplitter



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Freitag, Dezember 28, 2007

Wer zahlt, schafft an.

Wie schlichtet ein Gastronom einen Streit zwischen einem nicht rauchenden und einem rauchenden Gast? Die marktwirtschaftliche Lösung ist es, demjenigen Recht zu geben, der die größere Zeche macht.

Im Zeitungsartikel "Dicke Luft in Berliner Kneipen" von Annette Kögel, in: Tagesspiegel vom 28. Dezember 2007, wird Klaus-Dieter Richter vom Restaurant Kolk, Vizepräsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes Berlin und Vorsitzender der Fachgruppe Gastronomie, mit folgenden Äußerungen zitiert:
  • Bis zu 80 Prozent der 6500 Gastronomiebetriebe in Berlin hätten nur einen einzigen Raum. Dem Verband seien bislang kaum Betriebe mit nur einem Gastraum bekannt, die diesen baulich geteilt hätten, um einen Extra-Raucherraum zu schaffen.
  • Die Mehrzahl der Wirte setze darauf, dass die unterbesetzten Ordnungsämter kaum Personal für Kontrollen hätten.
  • Die Gastronomen würden ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe abwarten.
Auf die Frage angesprochen, was ein Gastronom machen werde, wenn es einen Streit zwischen einem Raucher und einem Nichtraucher gebe, votierte Richter für die marktwirtschaftliche Lösung.

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