Gastgewerbe Gedankensplitter



Mittwoch, Februar 28, 2007

Slide.

Slide ist ein einfach zu bedienendes, kostenloses Werkzeug, mit dem man Diashows und Videos "aufmotzen" kann. Diese "Slides", genauer gesagt: den Code, um sie anzuzeigen, kann man danach einfach per Kopieren und Einfügen in die eigene Website einfügen.

Ein Beispiel habe ich soeben auf meiner Website Feierhof, eingebaut: "Slideshow mit Fotos vom Feierhof 2005 und 2006". Da diese Event-Website technisch gesehen ein Blog ist, habe ich die Slide-Show in Form eines Blogeintrags eingefügt. Man kann diese Diashow aber genauso gut in einer statischen Webseite einfügen.

Die Diashow zeigt von mir geschossene Fotos, die auf Flickr veröffentlicht worden sind. Um so etwas (gerne auch mit anderen Effekten, in anderen Größen, Farben und Themen, mit oder ohne Text und mit Bildern, die auf anderen Plattformen gehostet werden) zu erstellen, braucht es nur ein paar Minuten.

Wenn Sie die Fotos dazu angeregt haben sollten, mit uns im "Feierhof" zu feiern, lade ich Sie gerne ein. Wir feiern im Rahmen der Bamberger Sandkerwa, einem großen Volksfest in der Bamberger Altstadt, vom 23. bis 27. August 2007 im Schloß Geyerswörth.

Mehr über Slide.com:Man kann Slide z.B. einsetzen, um eine Diashow seiner Speisen zu erstellen und auf einer Restaurant-Website zu veröffentlichen. Das ist dann nicht so tröge.

Buero-Schmonzette.

Katharina Borchert, Chefredakteurin von WAZ Online, rechnet mit einem Beitrag über sie in der Süddeutschen Zeitung ab: "Irmela Schwab und der Elektrakomplex", in: Lyssas Lounge vom 27. Februar 2007.

Den kritisierte Artikel in der Süddeutschen Zeitung hat man dort - aus Scham oder Geldgier? - im kostenpflichtigen Archiv versenkt. Warum gibt es eigentlich keinen Rabatt für Mist?

Meine früheren Beiträge zum "Qualitätsjournalismus" (Rheinische Post, WAZ, Spiegel und Handelsblatt).

Rauchverbot bedroht Gastronomen existenziell.

Münchener Wirte sehen bei Einführung eines gesetzlichen Rauchverbots in der Gastronomie ihre Existenz bedroht: "Harte Zeiten für Raucher - und Wirte" von Astrid Becker, in: Süddeutsche Zeitung vom 28. Februar 2007.

Möglichkeiten der Gefahrenabwehr:
  • Gäste zum Rauchen vor die Tür schicken. Doch was werden die Nachbarn angesichts des Lärms dazu sagen?
  • Freischankfläche überdachen. Doch das erfordert Investitionen, eventuell Parkplatzablöse und Konzessionsgebühren für eine Neukonzessionierung.
  • Parties in temporären Zelten.

Stand der Vorbereitung der Gesundheitsaemter auf ihre Kontrollaufgaben nach Einfuehrung eines gesetzlichen Rauchverbots in der Gastronomie.

Bei dem für meine Heimatstadt Bamberg zuständigen Staatlichen Gesundheitsamt Bamberg habe ich per E-Mail angefragt:
"Trifft es zu, dass die Staatlichen Gesundheitsämter in Bayern ab 2008 für die Kontrolle des Rauchverbots in der Gastronomie zuständig sein?

Wenn ja, wieviele Ihrer bestehenden Stellen sind dafür vorgesehen oder werden dafür neu geschaffen?"
Auf die Antwort bin ich gespannt.

Wie wäre es, wenn Sie einmal bei dem für Sie zuständigen Gesundheitsamt anfragen würden? Die Adressen finden Sie hier:Siehe dazu auch meinen früheren Beitrag "Ei dei dei - die Raucherpolizei".

Widerstand gegen ein gesetzliches Rauchverbot in der Gastronomie.

Freiraucher ist ein neues Blog, das sich zum Ziel gesetzt hat, ein gesetzliches Rauchverbot in der Gastronomie zu verhindern und - falls es dennoch dazu kommen sollte - sich darüber Gedanken zu machen, wie im Falle eines Totalverbots sinnvoll und legal Widerstand geleistet werden kann.
"Absurd ist das Gegenargument der Hardliner: diese Regelung würde zu Wettbewerbsverzerrungen führen! Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen! Ein Wirt entscheidet sich also, sein Lokal als Raucherlokal zu führen, da er keinen Nichtraucherbereich abtrennen kann, und sein Laden läuft. Die Konkurrenz um die Ecke tut das Gegenteil, der Laden läuft schlecht. Was ist die Folge hier in Deutschland: wir schützen den Wirt, der die schlechtere unternehmerische Entscheidung getroffen hat vor seinem Konkurrenten, der den Markt richtig eingeschätzt hat."
Ein kleines Beispiel aus meiner Heimatstadt Bamberg belegt dies. Christian Merz, der Inhaber der Brauerei Spezial hat in seiner Brauereigaststätte in der Mittagsessenszeit ein Rauchvebot verhängt. In Folge ist bereits ein Stammtisch in die gegenüber liegende Brauereigaststätte Fässla gewechselt, wo Raucher und Nichtraucher fröhlich vereint ihren Stammtisch halten können.

Dienstag, Februar 27, 2007

Branchenprobleme beidseits des Atlantiks.

Roseanne Barr hat in der MiBiz.com einen lesenswerten Artikel verfaßt über die "The West Michigan restaurant business" (via Restaurant Report E-Mail Newsletter, Ausgabe 223 vom 27. Februar 2007. Auch wenn in diesem Artikel die Branchenprobleme im amerikanischen Bundesstaat Michigan beschrieben werden, gibt es viele Parallelen zu den Verhältnissen in Deutschland.

Branchenfremde würden meine, daß es, wenn man eine Gaststätte eröffnen wolle, vor allem darauf ankomme, kochen zu können. Nichts könne weiter von der Wahrheit entfernt sein. Kochen habe mit dem Erfolg eines Gaststätte wenig zu tun. Die meisten würden nicht wegen schlechtem Essen scheitern.

Erfolg in der Gastronomie habe hingegen eine Menge zu tun mit Management, Kostenkotrolle und Personalführung, der Standortwahl und Marketing. Gaststätten würden ausreihend Startkapital benötigen, um die ersten Jahre zu überleben. Man könne zwar mit wenig Kapital anfangen, doch zum Überleben brauche man mehr davon. Viele Gaststätten seien unterfinanziert.

Die ökonomischen Rahmenbedingungen seien nicht entscheidend. Jede Gaststätte beanspruche nur einen kleinen Teil der Gesamtnachfrage, so daß man auch erfolgreich sein könne, wenn es mit der Wirtschaft insgesamt bergab geht. Der individuelle Erfolg hänge mehr von der spezifischen Kostenstruktur und dem Marketingmix ab als vom Branchentrend.

Gäste achten mehr auf die Preise. Der Durchschnittsbon sinkt. Coupons und ermäßigte Preise werden verstärkt in Anspruch genommen.

Vor allem die Fast-Food-Anbieter hätten es verstanden, mit attraktiven Preisen zu werben und ihr Geld mit zusätzlichen Getränken und Beilagen zu verdienen.

Arbeiter und Handwerker verlangten nach großen Portionen und reichlich gefüllten Tellern. Höherpreisige Betriebe sollten sich mehr auf Qualität fabrizieren.

Die sinkende Bereitschaft, ausreichend Trinkgeld zu geben, würde eine Übernahme des europäischen Systems, das Trinkgeld in die Preise zu kalkulieren, nahe legen.

In bezug auf ethnische Küchen gebe es einen Trend zu Sushi und zu indischen Speisen. Absolut gesehen sei jedoch noch immer die chinesische Küche in ihrer amerikanischen Adaption am gefragtesten. Bagels seien hingegen wenig gefragt.

Zum Schluß gibt sie den guten Rat, sich nicht als Gastronom zu versuchen, sondern sein Glück eher mit einem Angebot an Marketingdienstleistungen für Gaststätten zu suchen.

Baden-Wuerttembergs Entwurf fuer ein gesetzliches Rauchverbot enthaelt kein Rauchverbot in der Gastronomie.

In Baden-Württemberg soll ein Raucherschutzgesetz bereits zum 1. August 2007 in Kraft treten. Der Entwurf enthält kein Rauchverbot für die Gastronomie. Siehe dazu: "Das Land macht ernst", in: Stuttgarter Zeitung vom 27. Februar 2007.

In Baden-Württemberg regiert eine Koalition aus CDU und FDP. Die FDP hat sich gegen ein Rauchverbot in der Gastronomie ausgesprochen. In einer Pressemitteilung der FDP Baden-Württembergs ("Homburger: 'Jetzt den Spielraum für eine sinnvolle Lösung in der Gastronomie nutzen!'" vom 23. Februar 2007) schreibt die FDP-Landesvorsitzende Birgit Homburger:
"Nun gilt es, den Spielraum der Länder zu nutzen und für den Bereich der Gastronomie eine vernünftige Lösung zu finden, wenn nur ein Raum zur Verfügung steht. Einfach und effektiv wäre die Lösung, die für diese Gastronomiebetriebe eine Kennzeichnungspflicht vorsieht. Dann müsste sich jedes Lokal entscheiden, ob es ein Raucher- oder Nichtraucherlokal sein will. Der Nichtraucherschutz wäre gewährleistet und die Bürger hätten die Wahl.

Baden-Württemberg sollte sich dieser Lösung, die die Länder Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen sich heute ausdrücklich vorbehalten haben, anschließen."
Die Frage ist aber, ob die Umfallerpartei wider mal umfällt oder standhaft bleibt.

Wider den missionarischen Eifer, mit dem Raucher vefolgt werden.

Von Imre von der Heydt ist 2005 das Buch "Rauchen Sie? Verteidigung einer Leidenschaft" erschienen. Er arbeitet in Köln als Producer für eine Fernseh-Produktionsfirma im Bereich Fernsehkomödie, u. a. für die Serien "Ritas Welt" und "Alles Atze", für die er mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet wurde, sowie "Nicola" (1998 mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet).

In der "Welt" vom 27. Februar 2007 rechnet er in scharfen Worten mit der hysterischen und lustfeindlichen Anti-Raucher-Kampagne ab: "Warum die Anti-Raucher-Kampagne Heuchelei ist".

Netkellner.

NetPincer.hu ist ein ungarischer Service, der Speisebestellungen vermittelt. Dahinter steckt Viala Kft. (GmbH) in Budapest.

Die österreichische Version NetKellner.at hat bereits mehr als 200 Partner-Restaurants und vermittelt monatlich mehrere zehntausend Bestellungen in ganz Österreich. Es ist eine Art Online-Shop für den überregionalen Verkauf von vor Ort gelieferte Speisen.

Nach Erhalt der Bestellung vermittelt NetKellner.at diese per Fax, SMS oder E-mail zum Restaurant. NetKellner.at lebt von einer Provision auf die vermittelten Nettoumsätze.

Die Konditionen von Netkellner unterscheiden sich nach dem Typ der Dienstleistung und dem Zustellgebiet.

Die Vermarktung von Netkellner.at geschieht durch ein Affiliate-Programm, d.h. andere Websites können mitverdienen. Das Bestellsystem bekommt ein eigenes Design, das auf die Website des Partners abgestimmt ist.

Die Besteller müssen sich registrieren. Dadurch können Fake-Bestellungen und Zahlungsausfälle weitestgehend vermieden werden. Die Bezahlung erfolgt bar bei Lieferung.

Das Geschäftsmodell von Netkellner ist nicht neu, aber das ist ja nicht unbedingt ein schlechtes Zeichen. Das Internet kann dazu benutzt werden, isolierte, lokale Restaurants zu einem virtuellen, landesweiten Take-Away- oder Lieferservice zusammenzuschließen. Diese Idee wurde bereits 1995 von Craig Cohen auf seiner Website Waiter.com umgesetzt, dem weltweit ersten Online-Take-Out-Bestellsystem. Bezeichnenderweise ist Craig Cohen kein Gastronom, sondern ein Computer-Freak, der es leid gewesen ist, seine Sandwichs und Salate auf herkömmliche Weise in seinem Lieblings-Restaurant Togo?s zu bestellen. Heute kann über Waiter.com in 1.300 Restaurants bestellt werden.

Netkellner.at hat auch Dependencen in anderen Ländern, so auch in Deutschland: Netkellner.de mit angeblich "hunderten Partnerbetrieben".

Wenn Sie sich anschauen wollen, welche Kollegen schon bei Netkellner.de gelistet sind, können Sie sich per Landkarte alle Zustellbezirke anschauen.

Sie können als Lieferservice auch teilnehmen, wenn sie nicht ganztags liefern. Dem Interessenten werden dann Ihre Öffnungszeiten angezeigt und er kann, wenn er mag, vorbestellen. Aber lange Öffnungszeiten außerhalb der gewöhnlichen Essenszeiten sind natürlich ein Wettbewerbsvorteil.

Ganz nebenbei ist Netkellner auch ein nützlicher Service, um sich über Sortiment und Preise von Wettbewerbern an zentraler Stelle zu informieren. Vor allem, da nicht alle Wettbewerber eine Website besitzen bzw. ihre Speisekarte mit Preisen veröffentlichen.

Prost - das Fachjournal fuer Oesterreichs Gastronomie und Hotellerie.

Prost ist ein Fachjournal für Österreichs Gastronomie & Hotellerie. Die Druckauflage beträgt 24.000 Exemplare, verbreitet werden in Österreich 23.850 Stück. Die "Prost" wird per Post an alle Gastronomie-, Tourismus- und Hotelleriebetriebe, Großküchen (Krankenhäuser, Kliniken, Alters- und Pflegeheime, Betriebsverpflegungen) in Österreich versandt.

2003 hat man auch mich einige Monate lang regelmäßig beschickt. Warum auch immer ist diese Quelle versickt. Doch das macht auch nichts, man kann sich die letzten Ausgaben herunterladen.

Die meisten Beiträge sind auch für deutsche Gastronomen und Hoteliers interessant.

Wiener Wuerstchen sind langweilig.

Johann Georg Lahner, der "Erfinder" der Frankfurter bzw. Wiener Würstchen, stammt aus Gasseldorf in der Fränkischen Schweiz, nicht weit weg von meiner Heimatstadt Bamberg. Intention des Erfinders war es, eine Wurst zu entwickeln, die handlich ist. Heute würde man "Finger-Food" dazu sagen. Siehe dazu: "Ein Franke erfand die Frankfurter".

Wiener Würstchen finden sich pur bzw. mit Brot, Brötchen oder Kartoffelsalat nicht mehr auf vielen Speisekarten, eher noch von Imbissbuden, beim Eventcatering, in Autobahnraststätten und in den Speisewägen der Bahn. Sie fallen gelegentlich auch in Eintöpfe und Suppen oder bilden mit Linsen und Spätzle einen schwäbischen Dreiklang. Sie werden ummantelt, von Teig oder Brötchen und haben es so als Hot Dogs zu neuen Ehren gebracht bis hin zu einer koscheren Variante: "Hot Dog: Koscher und Law Carb". Die Bestleistung beim Hot-Dog-Esswettbewerb liegt bei "44 und einen halben Hot Dog in 12 Minuten".

Daß man aus diesen "langweiligen" Wiener Würstchen eine Unique Selling Position machen kann, beweist die Metzgerei mit Partyservice Freese in Visbek: "Serie: Fleischermeisters Spitzenprodukt! Heute: Ludger Freeses 'Wiener Würstchen'", in: Fleischer-Blog.

Rauchverbot - Benachteiligung des Gastgewerbes.

Erfurt, 27. Februar 2007 / Nur Klarheit kann die Maßgabe in der Diskussion um das Rauchverbot sein. Der Geschäftsführer des DEHOGA Thüringen, Dirk Ellinger, fordert die Politik auf, jetzt eine rasche Klärung zu schaffen:
"Die Branche muss endlich wissen, auf was sie sich einzustellen hat."
Zudem fordert Ellinger:
"Wenn schon über ein bundesweites Rauchverbot für die Gastronomie gesprochen wird, dann darf dies keine Benachteiligung für die gewerblichen Betriebe mit sich bringen. Dies steht aber zu befürchten, da die gesetzlichen Regelungen Sportlerheime, Vereins- oder Feuerwehrhäuser nicht umfassen und Rauchen bei Veranstaltungen dort weiterhin erlaubt wäre. Die bedeutet eine weitere scharfe Wettbewerbsverzerrung für unsere Branche, die nicht hinnehmbar ist.
Um Transparenz und bewusste Entscheidung des Gastes zu ermöglichen, fordert der DEHOGA Thüringen die generelle Kennzeichnungspflicht für gastronomische Betriebe. Eine klare Trennung in Raucher- und Nichtraucherbetriebe würde zum einen der freien Entscheidungsmöglichkeit des Gastes entgegen kommen und zum anderen der nach dem Grundgesetz garantierten unternehmerischen Freiheit Rechnung tragen.

Auch überrasche es Ellinger keineswegs, dass die zweite Stufe der freiwilligen Vereinbarung zum Nichtraucherschutz nicht erfüllt werden konnte:
"Seit Sommer vergangenen Jahres haben führende Vertreter der Bundesregierung und des Bundesgesundheitsministeriums ein generelles Rauchverbot für die Gastronomie gefordert. Damit war die Zielvereinbarung faktisch tot und die seit dem äußerst emotional geführte Debatte tat ein Übriges, die Abwehrhaltung der Gastronomen gegenüber freiwilligen Maßnahmen zu bestärken."
Angesichts eines drohenden Verbotes haben viele Betriebe von Maßnahmen abgesehen und erst einmal abgewartet. Die zermürbende öffentliche Debatte, in deren Zuge die mit unserem Gewerbe geschlossene Vereinbarung vom Frühjahr 2005 kaputt geredet wurde, führte zur Verunsicherung und Demotivierung der gesamten Branche. Diese war trotz aller Bemühungen des DEHOGA Thüringen um einen Ausbau der Nichtraucherangebote im Freistaat nicht mehr zu beseitigen.

Sollten die Ministerpräsidenten der Länder im März bei ihrem Treffen der Empfehlung der Gesundheitsminister der Bundesländer zu einem weitgehenden gesetzlichen Rauchverbot in der Gastronomie folgen wollen, müssen sie neben den drohenden wirtschaftlichen Verlusten für die kleinen und Kleinstbetriebe sich vor allen Dingen der Herausforderung stellen, eine klare Position zum Vollzug einer solchen Vorschrift zu schaffen und vorab entsprechende Verantwortlichkeiten und Überprüfungsmöglichkeiten regeln.

Ansonsten stellt sich die Frage, ob der Gastwirt in Zukunft Gäste, die ja seine Arbeitgeber sind, anzeigen soll, wenn diese rauchen oder ob möglicherweise angedacht ist, dass sich die Gäste untereinander anzeigen sollen.
"Der DEHOGA Thüringen wehrt sich gegen klar wettbewerbsverzerrende Regelungen, die nur bei gewerblichen Betrieben greifen sollen"
schlussfolgert Ellinger.

(Quelle: Pressemitteilung des DEHOGA Thüringen)

Zielvereinbarung für mehr Nichtraucherangebote in der Gastronomie.

(Berlin, 26. Februar 2007) Mit Unverständnis reagiert Ernst Fischer, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband) auf die von der Drogenbeauftragten der Bundesregierung und dem Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) in Berlin vorgestellte Untersuchung zur Umsetzung der Zielvereinbarung für mehr Nichtraucherangebote in der Gastronomie:
"Es ist für uns nicht nachvollziehbar, warum das Bundesgesundheitsministerium Geld für eine Studie ausgibt, von deren Ergebnis nichts abhängt."
Bereits am Freitag vergangener Woche haben sich die Gesundheitsminister der Bundesländer beim so genannten Nichtrauchergipfel auf ein weitgehendes gesetzliches Rauchverbot in der Gastronomie verständigt.

Das Untersuchungsergebnis, nach dem die zweite Stufe der Vereinbarung noch nicht von der erforderlichen Anzahl der gastronomischen Betriebe erfüllt sei, überrasche nicht.
"Seit Sommer vergangenen Jahres haben führende Vertreter der Bundesregierung und des Bundesgesundheitsministeriums ein generelles Rauchverbot gefordert. Damit war die Zielvereinbarung faktisch tot"
sagt Fischer. Angesichts des drohenden Gesetzes hätten viele Betriebe von Maßnahmen abgesehen und erst einmal abgewartet.
"Die zermürbende öffentliche Debatte hat unsere Branche verunsichert und demotiviert."
Auf Vorschlag des Bundesgesundheitsministeriums hatte der DEHOGA Bundesverband im März 2005 eine dreistufige Zielvereinbarung zur Ausweitung von Nichtraucherangeboten in der Gastronomie unterzeichnet.
"Mit der Zielvereinbarung haben wir Ja gesagt für mehr Nichtraucherschutz in Hotellerie und Gastronomie"
macht Fischer deutlich. Der Inhalt dieser Vereinbarung zur Aufteilung der Nichtraucherbereiche sei allerdings von Anfang an stark kritisiert worden, berichtet der DEHOGA-Präsident.
"Es ist schade, dass unserer Selbstverpflichtung nie eine wirkliche Chance gegeben wurde. Jede Zielvereinbarung bedarf einer konstruktiven Förderung und medienwirksamen Begleitung aller Vertragspartner."
Fischer fordert die Politik auf, jetzt Klarheit zu schaffen:
"Die Branche muss endlich wissen, auf was sie sich einzustellen hat."
(Quelle: Pressemitteilung des DEHOGA).

SternTV thematisiert Rauchverbot.

SternTV hat morgen, 27. Februar 2007, ab 22.15 Uhr u.a. das Thema "'Zigarette aus?' Wie Kneipen auf das bevorstehende Rauchverbot reagieren".

Brainstorming fuer das Gastgewerbe.

Das Internet erleichtert Gastronomen und Hoteliers nicht nur den Erfahrungsaustausch Foren für das Gastgewerbe. Nützlich sind auch Angebote, Ideen für Marketingaktionen usw. zu sammeln:(via "Chance Web2.0: Tourismus und Gastgewerbe (II)" von Hannes Treichl).

Die besten Pommes frites der Niederlande.

Die niederländische Pommes-Spezial-Webseite frietopia.nl hat die besten Pommes frites der Niederlande gewählt. Sieger wurde die Pommesbude "Manneken Pis" in Amsterdam (via Dutchblog von Mike Salemink). Auf diesem Blog beschreibt er die unterschiedlichsten Lebensverhältnisse in den Niederlanden:
"Ich kommentiere das Politische, schmunzle über nationale Eigenheiten und beobachte das Gesellschaftliche. Alles strikt subjektiv."
Lesen Sie im Dutchblog auch: "Immer weniger Pommesbuden". Darin wird eine Untersuchung zitiert, wonach das Außer-Haus Essen stark zunimmt, sechs von 21 Mahlzeiten werden außerhalb eingenommen. Bei Jüngeren unter 25 Jahren ist dies bereits zwölf mal, es wird erwartet, das sich der Trend fortsetzt. Ursache sei die fehlende Zeit, womit sich der heutige Konsument herumschlägt.
"Menschen geben Geld aus um Gesund und Bequem essen zu gehen. Restaurants und Snackbars müssen sich einstellen darauf, sonst gehen sie unter."
Mehr über Pommes frites in der ultimativen, deutschsprachigen Website zum Thema: Pommeswelt von Biggi Mestmäcker.

Montag, Februar 26, 2007

Befragungsteilnehmer in StudiVZ suchen.

Anja Berger, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung Sozialpsychologie (Prof. Dr. Barbara Krahé) der Universität Potsdam sucht für ein Forschungsprojekt über Männer und Frauen Frauen und Männer, die einen Fragebogen ausfüllen. Dieser Fragebogen enthält eine Reihe von Eigenschaften und Aussagen, mit denen man Männer oder Frauen in der heutigen Gesellschaft im Allgemeinen beschreiben kann.

Um schnell und günstig Telnehmer für diese Befragung zu gewinnen, hat sie ihre Anfrage am 23. Februar 2007 in mindetens zwei Gruppen der Online-Community StudiVZ gepostet, zumindest habe ich zwei Gruppen gefunden. Systematisch nach Einträgen bestimmter StudiVZ-Teilnehmer kann man nicht suchen.

Vorteilhaft ist dabei, daß man für nicht repräsentative Studien gezielt in solchen Gruppen Informationen streuen kann, die thematisch oder in bezug auf die sichtbaren Eigenheiten der Gruppenteilnehmer für eine Umfrage gesucht werden.

Weniger gut finde ich, daß sich Anja Berger in StudiVZ zwar in den besagten Postings outet, aber in ihrem Profil anonym bleibt. Meines Erachtens ist es unumgänglich, insbesondere, wenn man in Online-Communities, die eigentlich anderen Zwecken dienen, aktiv wird, Vertrauen zu schaffen und Vertrauen zu gewinnen. Ich recherche selbst auch fleißig in StudiVZ und anderen Communities, sage aber immer klar und deutlich, wer ich bin und was ich dort mache. Wenn man das nicht tut, verhält man sich so wie jemand am FKK-Strand, der anderen auf die Genitalien schaut, aber selbst nicht die Hosen runterläßt.

Nachtrag: Ich entdecke immer mehr Gruppen, in denen diese Anfrage nach Befragungsteilnehmern gepostet worden ist, darunter auch Gruppen mit Themen, die zur Anfrage überhaupt nicht passen. Die Reaktion in der Gruppe "leldenschaftliches Kochen", möglicherweise auserwählt wegen der großen Teilnehmerzahl von zur Zeit 2.296, erfolgte prompt: Eine andere Teilnehmerin schreibt dazu:
"Raus aus der Gruppe, aber schnell...

Was soll denn der Scheiß, hier gehts ums Essen!"
Ist es vielleicht gar nicht Ziel dieser Aktion, Umfrageteilnehmer zu generieren? Will man die Toleranz von Gruppen in StudiVZ testen?

Ziggis.

Mittlerweile gibt es sie vermutlich in fast allen Gaststätten: die Ziggi ist eine Gastrokarte zum Jugendschutz am Zigarettenautomaten.

In der Illusion, verhindern zu können, daß Jugendliche unter 16 Jahren an Zigaretten herankommen, hat der Gesetzgeber seit dem 1. Januar 2007 vorgeschrieben, daß die Funktion von Zigarettenautomaten, schnell und komplikationslos Zigaretten gegen Kohle auszuspucken, malträtiert wird. Jetzt muß man, bevor man Geld einwirft, eine Geldkarte hineinstecken mit einem Chip, der belegt, der Kartenbesitzer sei mindestens 16 Jahre alt. Die Effekte sind:
  • Eltern, die ihre Kinder zum Zigarettenholen schicken, geben ihnen nunmehr eine Geldkarte mit.
  • In Gaststätten verlangen Gäste und Passanten häufig nach einer Ziggi, weil sie keine Geldkarte haben oder eine Karte von einer Bank, die sich weigert, die damit verbundenen Mehrkosten zu tragen.
  • Angetrunkene, ältere und behinderte Gäste sind nicht selten mit der Bedienung der Zigarettenautomaten überfordert und bestellen ihre Zigaretten beim Service.
  • Ab und zu wird die Ziggi nicht zurückgegeben. Der Gastronom muß sich eine neue beschaffen vom Zigarettenautomatenaufsteller beschaffen. Ein Ende wird das erst haben, wenn die Welt voll ist von entwendeten Ziggis.
Positiv gewendet kann man sagen,
  • die Ziggi fördert die zwischenmenschliche Kommunikation.
  • Sie treibt die Menschen von den Zigarettenautomaten in den Straßen zu den Automaten in der Gastronomie.
  • Und die Geldkarte, die 2002 großkotzig eingeführte "elektronische Briefbörse der deutschen Kreditwirtschaft", die bis dahin ein Flop gewesen ist, erfreut sich endlich einer gewissen Nachfrage. Siehe dazu: "Deutschlands Raucher könnten für Wiedergeburt der Geldkarte sorgen", in: Frankfurter Neue Presse vom 12. August 2002.
Die Jugendlichen jedoch kommen an Zigaretten praktisch noch genauso 'ran wie früher.

Kuriose Selbstdarstellungen im StudiVZ.

StudiVZ ist für vieles gut. Der hochgeschätzte Bamberger Bloggerkollege und Diplom-Wirtschaftsinformatiker Jürgen Hösch hat darüber seine Diplomarbeit geschrieben. In seinem Beitrag illustriert er einige bei der Recherche angefallene kuriose Fundstücke: "Selbstdarstellung - einige Beispiele aus der Bamberger StudiVZ-Welt".

Jürgen Hösch ist auch Mitbegründer des Bamberger Studentenportals Feki. Dieser Name ist eine Abkürzung für Feldkirchenstraße, einen Teilstandort der Bamberger Universität.

Umsatzeinbruch bei Mineralwasser in Oesterreichs Gastronomie.

Die Frage, ob man für Leitungswasser einen Preis verlangen soll, bewegt unsere Kollegen in Österreich schon länger. Siehe dazu meinen früheren Beitrag "Und ewig trinkt das Murmeltier: kostenloses Leitungswasser" und die darin enthaltenen Links zu noch älteren Beiträgen.

Heute berichten die Oberösterreichischen Nachrichten, daß die Mineralwasserkonzerne über massive Umsatzeinbußen in der Gastronomie klagen, weil immer mehr Leitungswasser ausgeschenkt wird: "Gastronomie: Sturm im Mineralwasserglas".

Folgende Fakten werden erwähnt:
  • Das Verhältnis von ausgeschenktem Leitungswasser zu Mineralwasser sei auf 1:3 gestiegen und verstärke sich weiter.
  • Einige Mineralbrunnen klagen über Umsatzverluste von bis zu 40% in der Gastronomie.
  • Ein Mineralbrunnen-Sprecher empfiehlt einen Preis von einem Euro pro Glas Leitungswassser.
  • Nur 10% der Gastwirte würden für Leitungswasser etwas verlangen.
  • Gäste würden verärgert reagieren, wenn für Leitungswasser etwas verlangt würde.
  • Die Mineralbrunnen würden versuchen, Gastronomen zu erziehen, Mineralwasser aktiv zu verkaufen.
Mein Tipp geht in eine andere Richtung: Bieten Sie statt (stillem) Mineralwasser, das kaum ein Mehrstellungsmerkmal zu Leitungswasser besitzt, verstärkt an:
  • Near-Water-Getränke. Davon gibt es bereits viele Markenangebote. Man kann sie aber auch selbst mixen, z.B. Säfte/Nektare wie Grapefruitsaft, Pfirsichnektar, Sauerkirsch- oder Johannisbeernektar im Verhältnis 1:3 mit Tafelwasser vermischt. Man könnte sowas auch eine stark verdünnte Saftschorle nennen, aber "near water" klingt moderner und hochwertiger. Gäste freuen sich bei solchen Getränken über weniger Kalorien, weniger Süße und daß solche Mixgetränke den Durst besser löschen. Sie freuen sich über den geringen Wareneinsatz. Gäste akzeptieren - so meine Erfahrungen - den selben Preis wie bei Saftschorlen.
  • Eistees. Eistees gibt es nicht nur in teuren Gastroflaschen, sondern auch in guter Qualität in 2-Liter-Tetrapaks, etwa von Pfanner zu einem Literpreis zwischen 0,50 Euro und 0,90 Euro brutto. Am besten schneidet dabei, sowohl im Meinungsportal Ciao als auch bei Tests in meinem Café Abseits, die Sorte "Grüner Tee - Zitrone-Kaktusfeige" ab.

Newsfeeds mischen und kombinieren mit Yahoo Pipes.

Vor nicht einmal einer Woche habe ich die Frage in den Raum gestellt ("Yahoo Pipes"), ob denn nicht Robert Chromow und die Berliner Akademie.de in einem deutschsprachigen Artikel die Bedienung der englischsprachigen Benutzeroberfläche von Yahoo Pipes erläutern könnten.

Diesen Artikel gibt es jetzt: "Newsfeeds mischen und kombinieren mit Yahoo Pipes: So mischen Sie das Internet auf" von Robert Chromow, in: Akademie.de, mit einer genauen, detaillierten Beschreibung der Vorgehensweise in Text und Bild und Tipps, was man damit anstellen kann.

Wenn Sie diese neue Möglichkeit für sich nutzen (mit Bezug zum Gastgewerbe), stelle ich Ihre Lösung gerne in diesem Blog vor. Geben Sie mir einfach per E-Mail oder Kommentar zu diesem Beitrag Bescheid.

Ei dei dei - die Raucherpolizei.

Laut einer Meldung der Ärztezeitung ("Rauchgenuss wird zur Ordnungswidrigkeit") hat der SPD-Fraktionsvorsitzende Peter Struck gesagt:
"Niemand will hier in Deutschland eine Raucherpolizei installieren...Polizisten haben wichtigere Aufgaben zu erledigen... Wir dürfen in Deutschland nicht jeden Kleinkram regeln."
Die Frage, wer denn ein gesetzliches Rauchverbot kontrollieren soll, habe ich frühzeitig aufgeworfen. Siehe dazu meinen früheren Beirag "Hoppe spielt sich auf".

Da die Politik entschlossen scheint, eine gesundheitspolitische Begründung außerhalb der Kompetenz des Bundes für ein Rauchverbot heranzuziehen, kann man in bezug auf die Zuständigkeit von Kontrollen schon mal festhalten:
  • Bundesbehörden sind zu solchen Kontrollen nicht berechtigt.
  • Die Polizei der Länder entscheidet autonom, wo sie Gefahrenschwerpunte sieht. Kein Polizeichef wird seine Leute zu solchen Kontrollen anweisen, weil er sich vorwerfen lassen müßte, zu viel freie Kapazitäten zu haben, wenn er sich um einen solchen Schmarrn kümmert.
  • Die kommunale Lebensmittelaufsicht ist nicht zuständig, weil die lebensmittelrechtlichen Vorschriften nicht berührt werden. Man wird weiterhin nur darauf achten, daß in der Küche nicht geraucht wird und sich die Küchenmitarbeiter nach eine Raucherpause die Hände waschen.
  • Die Ordnungsämter bzw. Gewerbeaufsichtsämter könnten im Rahmen ihrer Zuständigkeit zur Verfolgung allgemeiner Ordnungswidrigkeiten bzw. de Ordnungswidrigkeiten von Gewerbebetrieben, tätig werden. Aber auch bei Ihnen stellt sich Frage, ob sie das tun werden. Als kommunale Ämter vermeiden sie unnötige Konflikte mit lokalen Gewerbetreibenden. Sie sind personell für solche Kontrollen nicht ausgestattet und müssen sich, wenn sie doch kontrollieren, den Vorwurf gefallen lassen, falsche Prioritäten zu setzen und zuvor Personalüberhänge gehabt zu haben. Zudem werden sich die meisten Kommunen fragen, warum sie für höchst umstrittene und konfliktträchtige Kontrollen kommunales Personal einsetzen sollen.
  • Bleiben die Staatlichen Gesundheitsämter. Dort gibt es weder Stellen für solche Kontrollen noch ist in den Bundesländern irgendeine Bereitschaft zu erkennen, den Stellenplan für diese Gesundheitsämter auszuweiten.
Fanatische Raucherhasser vertrauen darauf, daß nichtrauchende Gäste sich bei den Rauchern, den Gastronomen oder einer Behörde - welcher auch immer - oder eine bundesweiten Telefonhotline beschweren. Ich bin da skeptisch, zumal sich nicht wenige Kollegen den Spaß erlauben werden, solche Hotlines proaktiv auszulasten.

BratFritze.

Die BratFritze GmbH im thüringischen Nordhausen vertreibt alles rund um den Betrieb von Imbissständen für (thüringische) Bratuwürste, von den Thüringer Bratwürsten selbst über Bock- und Currywürste, Krakauer Würstchen, Regensburger Würstchen, Bauernbratwurst, Rostbratwurst oder Landjäger über Gaskombibrätern und Arbeitskleidung bis hin zu kompletten Verkaufsanhängern, Imbissständen und Cityflitzern, ein mobiler Imbissstand, der sich besonders für Standorte an und auf öffentlichen Verkehrsflächen aber auch vor Einzelhandelsgeschäften in exponierter Lage eignet. BratFritze ist bei der Suche nach Standplätzen für den Verkauf von Thüringer Rostbratwurst behilflich, berät bei der Standortakquisation und bei der Auswahl des Produktsortiments.

Uwe Schaumann, der für den Verkauf zuständig ist, profitiert von einer beratungsintensiven, informationsreichen Website, die für andere Händler beispielhaft sein könnte:

Freiwillige Selbstverpflichtung der Gastronomie zum Nichtraucherschutz gescheitert - spottet die Drogenbeauftragte der Bundesregierung.

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung und der Bundesverband der Verbraucherzentralen e.V. vermelden "Freiwillige Selbstverpflichtung der Gastronomie zum Nichtraucherschutz gescheitert":

Freiwillige Selbstverpflichtung der Gastronomie zum Nichtraucherschutz gescheitert - Rauchverbot soll ohne Ausnahmen gelten

Die freiwillige Selbstverpflichtung der Gastronomie zum Nichtraucherschutz in Gaststätten ist gescheitert. Dies ist das Ergebnis einer heute von der Drogenbeauftragten der Bundesregierung und dem Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) veröffentlichten Studie. Zielvorgabe mit dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) war, dass bis zum 1. März 2007 in 60 Prozent der Speisegaststätten mindestens 40 Prozent der Plätze für Nichtraucher ausgewiesen sind. Nach der repräsentativen Untersuchung bieten weniger als elf Prozent der Speisegaststätten ein nach Sitzplätzen ausreichendes, deutlich gekennzeichnetes Platzangebot für Nichtraucher.
"Der Weg der Freiwilligkeit in der Gastronomie ist gescheitert"
sagte Sabine Bätzing, Drogenbeauftragte der Bundesregierung.
"Der DEHOGA hat sich in den vergangenen zwei Jahren bemüht, den Nichtraucherschutz in Speisegaststätten zu verbessern. Das Ergebnis unserer repräsentativen Untersuchung zeigt aber deutlich, dass der Nichtraucherschutz ohne gesetzliche Regelung nicht zu erreichen ist. Von daher appelliere ich an die Ministerpräsidenten, das Rauchverbot in Gaststätten in allen Ländern lückenlos und ohne Sonderregelungen einzuführen."
vzbv-Vorstand Prof. Dr. Edda Müller nannte die Ergebnisse der Studie ernüchternd:
"Dies zeigt, dass auch die Eckkneipe klare Vorgaben der Politik braucht."
Sie rief die Länder Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen auf, dem Votum der Gesundheitsminister zu folgen:
"Nach dem gescheiterten Experiment der Selbstverpflichtung sind jetzt klare und eindeutige Regeln dringend erforderlich."
Zwei Drittel der Gaststätten ohne Nichtraucherplätze

Die jetzt veröffentlichte Bestandsaufnahme zeigt, dass in der überwiegenden Mehrzahl der aufgesuchten Gastronomiebetriebe die Zielvereinbarung nicht umgesetzt wurde: In zwei Drittel (66,8 Prozent) aller Betriebe können Gäste nach wie vor uneingeschränkt zur Zigarette greifen.

In den verbleibenden 33,2 Prozent aller untersuchten Gastronomiebetriebe ermittelte die Studie zudem sehr individuelle Nichtraucherregelungen. Diese widersprechen in den meisten Fällen der freiwilligen Zielvereinbarung.

Insgesamt erfüllen lediglich 15,5 Prozent aller aufgesuchten Betriebe die Vorgaben hinsichtlich des Platzangebotes. Nur 10,9 Prozent der Gaststätten bieten ausreichend Nichtraucherplätze und haben diese auch deutlich gekennzeichnet - die Zielvorgabe des DEHOGA hierfür lag bei 60 Prozent.

Bei den Gaststätten, die über eigene Nichtraucherbereiche verfügen, ist die Kennzeichnung häufig undeutlich und nicht transparent. Bei jeder dritten Gaststätte mit Nichtraucherbereichen konnten die rauchfreien Plätze nur auf Anfrage und durch mündliche Hinweise ermittelt werden.

Selbst die Zielmarke zum 1. März 2006 wurde nicht erreicht

Auch die Zielvorgabe zur ersten Stufe der Zielvereinbarung zum 1. März 2006 bleibt nach einem Jahr unerfüllt. Danach sollten 30 Prozent der Speisebetriebe mindestens 30 Prozent des Platzangebots für Nichtraucher vorhalten.

Bezogen auf diese Zielkriterien erreichen nach der aktuellen Umfrage bis heute lediglich 22,5 Prozent der Betriebe die Vorgabe zum Platzangebot für Nichtraucher und nur 11 Prozent der besuchten Betriebe die Anforderung zum Platzangebot und zur Kennzeichnung.

Auch DEHOGA-Mitglieder erfüllen Zielvorgabe nicht

Bei Mitgliedern des DEHOGA liegt die Einhaltung der Selbstverpflichtung ebenfalls deutlich unter den Vorgaben. Zwar hat die DEHOGA-Mitgliedschaft einen positiven Einfluss auf die Umsetzung der Nichtraucherregelung, sie führt jedoch in keiner Weise zu einer Erfüllung der Zielvereinbarung. Nur 16,3 Prozent der ermittelten DEHOGA-Mitglieder entsprechen den Anforderungen der Zielvereinbarung.

Den einzigen Lichtblick der Untersuchung bietet die so genannte Systemgastronomie. Dies sind Filialbetriebe von Restaurantketten, Fast-Food-Gaststätten oder Kaufhaus-Gaststätten, die schon seit längeren Nichtraucherbereiche anbieten. Diese Betriebe bieten in mehr als 90 Prozent der Fälle Nichtraucherbereiche an. Bei 73 Prozent dieser Gaststätten stimmen auch die deutliche Kennzeichnung und die Platzzahl mit den Vorgaben der DEHOGA überein.

Hintergrund:

Das fordert die DEHOGA-Zielvereinbarung

Am 1. März 2005 wurde zwischen dem Bundesministerium für Gesundheit und dem DEHOGA eine freiwillige Zielvereinbarung zum Nichtraucherschutz in der Hotellerie und Gastronomie geschlossen: Danach müssen bis zum Stichtag 1. März 2008 mindestens 90 Prozent aller Speisebetriebe 50 Prozent des Platzangebotes für Nichtraucher vorhalten.

Zum Stichtag 1. März 2006 mussten mindestens 30 Prozent der Betriebe 30 Prozent der Sitzplätze als Nichtraucherplätze vorhalten. Zum Stichtag 1. März 2007 müssen mindestens 60 Prozent der Speisegaststätten mindestens 40 Prozent der Sitzmöglichkeiten ihren Gästen als reine Nichtraucherplätze anbieten. Ausgenommen sind kleine Betriebe mit weniger als 75 Quadratmeter Gastfläche oder 40 Sitzplätzen. Die Nichtraucherplätze müssen laut der Vereinbarung deutlich gekennzeichnet sein: am Eingang und im Lokal selbst.

Methodik: So wurde die Studie erstellt

Für die Studie wurden vom Institut für angewandte Verbraucherforschung (IFAV) bundesweit 1.927 Speisegaststätten in 150 Studienorten untersucht. Alle Daten wurden im Rahmen einer unangekündigten persönlichen Begehung und Beobachtung von geschulten Marktbeobachtern des IFAV ermittelt. Die 1.927 Gaststätten stellen eine repräsentative Stichprobe der insgesamt rund 240.000 Speisegaststätten in Deutschland dar. Zu den vom IFAV überprüften Gaststätten zählen Betriebe in 150 Studienorten in allen Bundesländern. Auch bei der Einwohnerzahl der Orte wurde auf eine repräsentative Auswahl geachtet.

Methodik und Stichprobenstruktur folgen den Vorgaben des Zentrums für Umfragen, Methoden und Analysen (ZUMA), Mannheim, das dieses Vorhaben in der Planungsphase methodisch beraten hat.

Auftraggeber der Untersuchung

Die Studie wurde vom Bundesministerium für Gesundheit in Auftrag gegeben und finanziert. Mit der Erhebung wurde der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. als unabhängige Einrichtung beauftragt, die das Institut für angewandte Verbraucherforschung (IFAV) mit der Durchführung betraute.

Mein Kommentar:
  • Es hätte dem ramponierten Image der Drogenbeauftragten der Bundesregieung gut getan, ein unabhängiges Marktforschungsinstitut wie etwa die angesehene Gesellschaft für Konsumforschung in Nürnberg mit der Untersuchung zu beautragen. Das beauftragte Institut für Angewandte Verbraucherforschung e.V. lebt auch von Aufträgen der Verbraucherorganisationen und diese wiederum von Zuschüssen des Staates. Der Institutsvorsitzende Professor Dr. Carl-Heinz Moritz ist Leiter der Abteilung Grundsatzfragen, Internationales, Leserservice der Stiftung Warentest, die ebenfalls auf staatliche Zuschüsse angewiesen ist, und Kassenwart der Verbraucherzentrale Berlin e.V.. Das hat schon ein Geschmäckle von Hofberichterstattung.
  • Es ist schon erstaunlich, daß in diese Untersuchung Betriebe untersucht worden sind, die nicht Mitglied der DEHOGA sind. Der DEHOGA konnte mit seiner freiwilligen Selbstverpflichtung für diese Betriebe keine Verpflichtung eingehen und hat es auch nie getan.
  • Die Vereinbarung zwischen DEHOGA und dem Bundesgesundheitsministerium ist einseitig von der Politik aufgekündigt worden. Da braucht man sich nicht zu wundern, daß die nicht selten aufwendigen Maßnahmen auch von den meisten DEHOGA-Mitgliedsbetrieben nicht umgesetzt worden sind.
  • Die Politik hat jedes Vertrauen verspielt. Freiwillige Selbstverpflichtungen darf es in Zukunft nie mehr geben.

Hostel-Buchungsplattform Gomio.

Gomio ist eine Buchungsplattform für Hostels der European Hostel Corporation.

Ich habe zu meiner Schande nicht gewußt, daß es in meiner Heimatstadt ein Backpacker Bamberg gibt. Aber es ist mit 8 Betten auch sehr klein. Für Berlin enthält das Verzeichnis bereits 31 Hostels.

Mehr über "Backpacker".

Snap Preview Anywhere.

Das Tool Snap Preview Anywhere ist mir auf der Website des Literaturcafés ins Auge gestochen. Ich habe es probeweise einmal auf der Website meines Bamberger Café Abseits eingebaut, damit Sie es dort aus Lesersicht ausprobieren können.

Sobald Sie mit der Maus über einen Link fahren, geht ein kleines Fenster auf mit einer Vorschau der Webseite, zu der der Link führt. Ich habe dabei die Option gewählt, daß die Vorschau auch bei internen Links, also Links innerhalb der selben Website, angezeigt wird.

Wenn Sie möchten, daß ich diese Vorschau auch im Blog Gastgewerbe Gedankensplitter einbaue, in dem Sie gerade lesen, lassen Sie es mich per Kommentar wissen.

Falls Sie diese Vorschau auf Ihrer eigenen Website einbauen wollen: Es geht ganz einfach. Sie müssen sich dazu nur auf der Website von Snap ein paar Zeilen Code generieren und ihn unmittelbar vor dem schließenden HEAD-Tag Ihrer Webseiten einbauen.

Koschere Subway-Betriebe.

Die amerikanische Restaurantkette (Franchisegeber) Subway hat am 2. Januar 2007 in Brooklyn die zweite koschere Filiale eröffnet: "SUBWAY Opens Kosher Restaurant in Brooklyn", in: Restaurant News Resource vom 26. Februar 2007.

Franchisenehmer sind drei Familien der Sephardic Jewish-Gemeinde. Supervisor ist Rabbi Gornish. Den Traditionen entsprechend schließt das Restaurant freitags, wenn die Sonne untergeht, und eröffnet wieder am Samstag eine Stunde nach dem Sonnenuntergang. Die Speisekarte ist überwiegend identisch mit dem Angebot nicht koscherer Filialen, jedoch ohne Käse und Schweinefleisch. Schulen und Unternehmen werden Catering und Spezialveranstaltungen angeboten.

Der erste koschere Subway-Betrieb wurde 2006 in Cleveland eröffnet. Zahlreiche weitere Anfragen von Interessenten für koschere Franchisebetriebe aus aller Welt liegen Subway vor.
"Understanding that these inquiries represent a significant potential for the brand to introduce SUBWAY(R) sandwiches to a vast untapped segment of the population, it was decided to go forward and develop additional kosher locations."
Bis Ende 2007 soll es acht koschere Betriebe geben.

Mehr über "Koschere Restaurants".

Gaststaetten-Eroeffnung in Second Life.

Wer in Second Life eine Gaststätte gründen will, findet auf dem Marktplatz von Second Life Exchange schon jede Menge KEGs diverser Biermarken, z.B. Anheuser-Busch, Corona, Amstel, Heineken, Guinness, Budweiser, Foster, Samuel Adams, Dos Equis, Miller Genuine, Coors, Grolsch, Michelob. KEGs mit Marken größerer deutscher Marken sind auch darunter wie Beck's, Löwenbräu und Spaten.

Diese Marken-KEGs werden, so mein Eindruck nach einer stichprobenweise Überprüfung, ohne die Einwilligung oder gar Veranlassung dieser Brauereien bzw. Marken vertrieben. Anders die kalifornische Spezialitätenbrauerei Stone Brewery. Sie hat einige Produkte wie KEGs authorisiert wie z.B. ein Official Stone Ruination IPA Large Beer Keg", behauptet zumindest der Verkäufer. Im Newsletter-Archiv der Brauerei habe ich nichts darüber gefunden und deshalb bei der Brauerei nachgefragt. Eine Antwort steht noch aus. Haben die kleinen und mittleren deutschen Brauereien innovatives, globales Marketing nicht nötig?

Kaufen kann man mittlerweile auch schon Mitarbeiter vielfältiger Qualifikationen und Funktionen, z.B. Kellner, die vorteilhafterweise Speisen und Getränke gleich mitbringen:
"Owner can choose up to 4 looks from a drop down menu, from sporty tanned BeachBum, to poised clean-cut Formal Tuxedo.

~*~You and your guests touch the Waiter for a drop down menu of 6 categories: 1. Appetizers - 8 choices, ranging from Cracker w/Cheese to Oysters and Escargot. 2. Soups - 7 choices, all steaming hot, from homestyle Chicken Noodle to Italian Cannellini Bean. 3. Vegetables - 5 assorted crisp veggies to munch on. 4. Main Courses - 6 Choices - all steaming hot, from Bacon and Eggs to T-Bone Steak. 5. Beverages - 9 Choices - ranging from Ice Water, Coffee, Lemonade, Beer, 3 varieties of wine, Martini and Scotch. 6. Desserts - 8 Choices, including Chocolate Cake and Pie, ~*~Your Waiter also hands you a Fork or Spoon as necessary, for all the Soups, all the Main Courses, the Pie and Cake.

~*~All food and drink made by me, and scripted by Arjan Templar to be eaten, finished and detached automatically."
Erhältlich sind auch Musikboxen , Tänzerinnen, weibliche Bartender, Beleuchtung, Bartheken und vieles mehr.

Sonntag, Februar 25, 2007

Zeitpunkt des Inkrafttretens eines bayerischen Rauchverbots in der Gastronomie weiterhin unklar.

Die Mittelbayerische Zeitung ("Bayern will Rauchen schnell verbieten - Ausnahme für Bierzelte" vom 25. Januar 2007) berichtet, in Bayern seien Ausnahmen vom Rauchverbot vorgesehen: In Bier- , Wein- und Festzelten sowie Biergärten sollen Veranstalter die Möglichkeit haben, Raucherzelte zu deklarieren.

Zitiert wird der Ministerpräsident i.L. Edmond Stoiber mit den Worten, der Kompromiss der Gesundheitsminister der Länder liege ganz auf der Linie Bayerns und werde nicht zu Umsatzeinbußen in der Gastronomie führen.

Dann dürfte der bayerische Finanzminister auch nichts dagegen haben, wenn wir unsere Umsatzausfälle dem bayerischen Staat in Rechnung stellen und der Einfachheit halber den sich daraus ergebenden Schaden bei der Umsatzsteuervorauszahlung in Abzug bringen.

Den drohenden Ärger mit dem geplanten bayerischen Nichtrauchergesetz schiebt der Feigling indessen seinem Nachfolger Günter Beckstein zu. Ein solches Gesetz solle frühestens im Herbst, allerspätestens aber zum Jahreswechsel in Kraft treten. Schaun wir mal...

Farbpaletten fuer die Websites gastgewerblicher Betriebe.

enn man eine Website erstellt, taucht die Frage auf, in welches Farbschema man die verschiedenen Elemente tauchen soll.

Ist keine Corporate Color vorgegeben, kann man von z.B. einem Foto ausgehen, das an zentraler Stelle auf der Website platziert werden soll und aus dem Farbenspektrum dieses Fotos ein Farbschema gewinnen. Automatisch erledigt dies das kostenlose Tool Pic2Color (via "Get Color Schemes from Pictures", in: Newsletter RearchBuzz #400 vom 22. Februar 2007).

Die Bedienung ist einfach. Man muß lediglich ein Foto hochladen. Es muß per URL erreichbar sein, kann also nicht vom eigenen Rechner direkt hochgeladen werden.

Ich habe z.B. gerade eben die Farben der Website meines Bamberger Café Abseits auf die Farbe des Deckblatts unserer Speisekarte angepaßt und dazu die Farben für die farbigen Flächen, die Überschriften und Links verwendet, die das Tool aus dem Foto extrahiert hat.

Problematisch wird die Chose nur, wenn man das Foto, aus dem man das Farbschema ableitet, wechselt, etwa saisonal im Sommer ein Foto von der Außengastronomie und im Winterhalbjahr vom Gastraum zum Ausgangspunkt macht. Dann muss man konsequenterweise auch das Farbschema umstellen. Dazu erstellt man sich am besten zwei CSS-Dateien, mit der die Farben unterschiedlich beigesteuert werden. Dann muß man nur noch die Zuordnung des jeweiligen Stylesheets im Template der Website ändern.

Die kulinarischen Abenteuer der Sarah Wiener.

"Die kulinarischen Abenteuer der Sarah Wiener" ist der Titel einer Fernseh-Doku-Serie, die bei Arte im Januar 2007 erstmals ausgestrahlt und im Februar wiederholt worden ist. Diese Serie ist genauso sehenswert und erfolgreich wie Sarah Wiener selbst. So verwundert es wenig, daß eine zweite Staffel folgen soll.

Für ARTE ist Sarah Wiener durch Frankreich gereist. Ihre Reise führt e sie zu den lokalen Erzeugern - den Trüffelsuchern, den Muschelfischern, den Käseveredlern. Dort blickt sie nicht nur tief in fremde Töpfe, sondern schwingt auch selber den Kochlöffel.

In jeder Folge hat zwei Tage Zeit, im Gepäck nur einen Namen und eine Adresse, ihren Gastgeber zu suchen, dort ein traditionelles französisches Gericht der regionalen Küche zu kosten. Dann muß sie das Rezept lernen, die Zutaten beschaffen, also Fische fangen, Wildschweine erlegen, Schafe melken oder Geflügel schlachten, und das Gericht möglichst authentisch zubereiten. Eine Jury aus lokalen Experten beurteilt dann ihr Werkt, hart aber fair.

In ihrer Roadmovie durch Frankreich lernen Sarah Wiener und ihre Zuschauer unter anderem den König der Schokolade und die gute Fee der Konfitüre kennen, einen kleinen süßen Köter, der nach Trüffeln sucht, und Fische, die aussehen, als wäre der Teufel ihr Vorbild.

Eine Übersicht aller 20 Folgen und ein Video mit allen Rezepten und mehr.

Die Folgen selbst sind noch nicht auf DVD erhältlich. Clevere Gastronomen haben sie sich aufgezeichnet oder schauen sich die noch nicht terminierte, nochmalige Wiederholung an.

Am allerbesten hat mir die Folge "Das garnierte Sauerkraut" gefallen, die natürlich im Elsaß spielt. ARTE schreibt darüber:
"Gilbert Schluraff ist Metzger und Restaurantbesitzer in Soultz und weiß, wie die Elsässer ihr Sauerkraut mögen: deftig und knackig. Das zerkochte Sauerkraut der Deutschen und Österreicher ist ihm dagegen ein Graus. Sarah Wiener sieht es natürlich ganz anders. Doch bevor sie sich entscheiden muss, wie sie das Kraut zubereitet, warten noch Berge von Fleisch darauf, durch den Wolf gedreht zu werden. Abends kommt die Jury. Und Gilbert Schluraff hat das halbe Dorf eingeladen."

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Geschichten erzaehlen.

Wenn man als Gastronom ein Blog betreibt, muß man es nicht so nennen. Jörg Meyer vom Landgasthof Meyer Bünne erzählt seinen Gästen seit dem Frühjahr 2006 Geschichten.

Er nutzt seinen Blog nicht nur dazu, auf kommende Veranstaltungen hinzuweisen, die Gewinner von Verlosungen bekanntzugeben oder über Charity-Aktivitäten zu berichten, sondern auch:
  • zu einem Fotowettbewerb aufzurufen:
    "Wir haben bei Flickr eine Gruppe für Shut up and Dance eröffnet: Shut up and dance flickr group FOTOWETTBEWERB

    Wir würden uns freuen wenn Ihr Euch bei flickr anmeldet und bis zu 10 Eurer Besten Shut up and dance Bilder (egal aus welchem Jahr) zu dieser Gruppe hinzufügt. Das Foto mit den meisten Favoritenwertungen am Karfreitag, 24.00 Uhr, gewinnt für Shut up and dance Ostern 2007 einen Cocktailgutschein in Höhe von 50,00 Euro. Sollten mehrere Fotos die gleiche Anzahl an Favoriten haben, entscheidet das Los. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Also - anmelden, Bilder aufladen, kommentieren und bewerten! Wir sind gespannt auf Eure besten Bilder!"
  • auf Videos bei Youtube hinzuweisen, die von Gästen hochgestellt worden sind.
  • die Leser zu befragen, wann bestimmte Events stattfinden sollen:
    "Wir planen ein weiteren Shut up and dance Event und sind an Eurer Meinung interessiert. Wir überlegen mit dem Dritten Event, eventuelle im Sommer, Frühling oder Herbst auf Tour zu gehen und suchen neben einen geignetem Termin auch eine geignete Location. Habt Ihr eine Idee für das Artland oder den Kreis Vechta wo wir eine dritte Veranstaltung durchführen sollten und wann?"
Angeboten wird auf der Website nicht etwa ein ordinärer Erdbeerbecher, sondern er wird geschickt verpackt in einen einzigartigen "Sommer-Sonne-Radfahr Gutschein", den man auch online bestellen kann:
"Ihre Gäste können ab Mai auf unsere Terrasse zwei große Erdbeerbecher mit Sahne (unser Klassiker) geniessen. Für einen runden Abschluss gibts es noch zwei Kaffeespezialitäten, egal ob Kännchen Kaffee, Cappuccino oder Late Maccicato dazu."
Mehr über diesen Betrieb, der Möglichkeiten des Web 2.0 für sein umfangreiches Catering-Geschäfts richtungweisend nutzt, in einem früheren Beitrag: "GastgewerbeFotos V: Meyer-Buenne".


Reaktionen Berliner Gastronomen auf das geplante gesetzliche Rauchverbot.

Die Berliner Morgenpost hat sich bei Berliner Gastronomen umgehört, wie sie auf das geplante gesetzlichen Rauchverbot reagieren werden: "Berlins Wirte schaffen Räume für Raucher", in: Berliner Morgenpost vom 25. Februar 2007.

Teilweise wird das Rauchverbot als Chance verstanden, bisher kaum genutzte Räume und Bereiche, die sich keiner besonderen Popularität erfreuen, zu Raucherräumen aufzuwerten:
  • Ein Raum, der bisher für kleine Tagungen genutzt wurde, wird zur "Raucher-Lounge"
  • Der Außenbereich wird nicht mehr nur im Sommerhalbjahr sondern ganzjährig genutzt.
  • Vor dem Restaurant werden Raucherecken eingerichtet, natürlich mit Bedienung.
Ein Kollege will am Rauchertreff vor seiner Tür alle halbe Stunde die Kippen wegfegen. Dafür ist doch die städtische Straßenreinigung dar. Schließlich hat der Staat uns das eingebrockt.

Gerechnet wird auch mit Beschwerden der Nachbarn wegen Lärmbelästigung. Nun, man kann ja bereits im Vorfeld per Flyer die Nachbarn informieren, daß der Staat dazu zwingt, die Raucher vor die Tür zu jagen. Für den Fall, daß sich jemand wegen Lärm beschweren möchte, gibt man ihm gleich die Telefonnummer der Gesundheitssenatorin an die Hand, am besten die private Telefonnummer, denn nachts, wenn man sich beschweren will, arbeitet im Gesundheitssenat ja niemand mehr. Damit die Politik den Frust abkriegt und nicht wir Gastronomen.

Samstag, Februar 24, 2007

Der Thekenmeister.

Der Thekenmeister ist das amüsante Blog von Heiko Lüttges in Ulm:
"Eigentlich dreht es sich hier nur um Sachen, die ich als Thekenmeister bei meiner Arbeit in einer Bar, im Cafe oder in meiner Freizeit in der Gastronomie erlebe..."
Die ersten Beiträge sind vom Januar 2006, aber so richtig losgelegt mit fast täglichen Beiträgen hat er im letzten Sommer.

Mir ist nicht ganz klar geworden, was er unter "Thekenmeister" versteht. "Barmeister" ist eine gastgewerbliche Weiterbildung, die auf einer Ausbildung etwa zum Restaurantfachmann aufsetzt, und mit einer IHK-Prüfung abschließt. Mehr darüber in meinem umfangreichen Beitrag über "Cocktails und Cocktail-Bars. Informationen, Links zu Herstellern und Anbietern, vor allem im Abschnitt "Schulungen, Workshops, Seminare, Fortbildung".

Ich vermute, daß es der selbe Heiko Lüttges ist, der das Blog Der ganz alltägliche Wahnsinn und in Ulm Mathematik studiert (oder studiert hat) und nebenbei als Aushilfe in einer Bar jobbt.

Youtube Nights.

Eine clevere gemischte Nutzung der Online-Communities MySpace und Youtube sind die Youtube Nights. Darüber informiert Dirk Loop von OFFICE.23 MARKETING NETWORK in einer Pressemitteilung:
"(openPR) - Für Gastronomiebetriebe wird es wird immer schwerer den Kunden aus der multimedialen Einsamkeit des eigenen Wohnzimmers zu locken. Spezielle Veranstaltungen und Kundenbindung sind daher auch für die Gastro-Branche verstärkt zu einem Thema geworden. Im australischen Sydney fand OFFICE.23 nun den neusten Trend: YouTube Nights.

Kurz gesagt sind YouTube Nights Veranstaltungen in Kneipen oder Bars, bei denen es wie zuhause die Kurzfilme der beliebten online Video-Plattform YouTube.com zu sehen gibt.

Vorteil im Gegensatz zu normalen Filmabenden: Die Filme sind kurz. So bleibt genug Zeit für die Bestellung zwischendurch. Darüber hinaus lässt sich - wie im Fall des australischen Vorbilds www.myspace.com/youtubenight eine Community aufbauen, die über die zu zeigenden Filme von zuhause aus am Rechner entscheidet - und dann gegenenfalls als Gast auch wirklich regelmäßig erscheint (Stichwort: Kundenbindung).

Die Idee ist für Gastrobetriebe, die über Fernseher oder Beamer verfügen, einfach umzusetzen, denn alles, was sie benötigen, ist ein internetfähiger Computer und ein Verbindungskabel. Für die Community wäre eine eigene entsprechende Internetseite sicherlich hilfreich, aber seien wir ehrlich: Es geht auch erstmal ohne.
Das australische Hotel, in dem die Youtube Nights stattfinden, ist das "Hotel Hollyood" in Surry Hills. Mehr über den Pub "Hollywood Hotel" erfahren Sie in einer ausführlichen Besprechung von WhereIsThePub.

Die Veranstaltungen, in denen "das Beste" von Youtube abgespielt wird, finden jeden Mittwoch ab 20.30 Uhr statt. Falls Sie mal in der Nähe sind.

Was Lebensmittelkontrolleure in Gaststaetten kontrollieren.

Häufig wird in unserer Mailingliste Gastro-Einsteiger von Brancheneinsteigern gefragt, auf welche Punkte der vielfältigen Vorschriften, denen Gastronomen ausgeliefert sind, man besonders achten müsse.

Der Verband der Lebesnmittelkontrolleure Baden-Württembergs e.V. verfügt über eine Datenbank mit vielen Checklisten, Merkblättern usw., darunter auch eine "Orientierungshilfe für Gastwirte"(PDF), die die wichtigsten Punkte enthält, auf die Aussendienstmitarbeiter der Lebensmittelüberwachung (Gewerbeaufsicht) achten (die Bezeichnungen und organisatorischen Zuordnungen sind in den Bundesländern unterschiedlich).

Auch die anderen Formulare, die man sich kostenlos herunterladen kann, sind sehr nützlich und informativ, so:Siehe dazu auch frühere Beiträge:

Raucherzelte.

In Bayern sollen Gastronomen Bierzelte als "Raucherzelte" deklarieren können, hat der "Bärentöter" Dr. Werner Schnappauf versprochen, der noch amtierende bayerische Staatsminister für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz: " Grüne kritisieren Beschluss zum Nichtraucherschutz", in: Die Neue Epoche vom 24. Februar 2007.

Die Entscheidung über die Rauchfreiheit in Bierzelten den Hausherrn zu überlassen, ist goldrichtig. Genauso müsste man es in allen Betrieben machen. Wieso eine vernünftige Lösung nur in Bierzelten gelten soll? Die CSU muß ansonsten befürchten, daß ihr in ihren Veranstaltungen in Bierzelten ziemlich viel Ärger ins Haus stünde, falls sie sich erdreisten würde, dort ein Rauchverbot durchzusetzen. Diesen Ärger kann sie aber, wenn sie sich traut, auch in der sonstigen Gastronomie bekommen. In unserem Bamberger Café Abseits treffen sich nicht nur regelmäßig Stammtische von Lesben und Schwule, sondern bei uns findet alljährlich auch ein Drei-Königs-Frühstück des Kreisverbandes Bamberg-Stadt der Jungen Union statt. Ein Hausverbot ist schnell ausgesprochen.

Außerdem wirft der Bärentöter-Vorschlag auch Fragen auf:
  • Was ist mit Weinzelten, mit Festzelten, mit Kaffeezelten usw.?
  • Wirft ein bayerischer Sonderweg nicht in anderen Bundesländern die Frage auf, ob diese Ungleichbehandlung rechtswidrig ist?
  • Was ist ein Zelt? Z.B. nutzt eine mir bekannte Gasthausbrauerei ein Bierzelt, um den Gastraum zu verlängern. Man kann unmittelbar von der Gaststätte in das Bierzelt wechseln und umgekehrt. Das Bierzelt ist beheizt und wird ganzjährig betrieben. Gilt dann im ummauerten Gastraum ein Rauchverbot und im Bierzelt darf geraucht werden? Dies ist zwar ein Sonderfall, aber ähnliche Konstruktionen lassen sich in einigen Betrieben errichten.

Freitag, Februar 23, 2007

Rauchverbot in Belgien: Umsatzverluste von 5 bis 10 Prozent.

In Belgien beklagen Gastwirte, die von einem totalen Rauchverbot betroffen sind, Umsatzverluste von fünf bis zehn Prozent. Nur 74 Prozent der belgischen Gastwirte halten sich an das Verbot.

Gastronomen, die sich lautstark wehren, wie Danny Vermeer auf seinem Restaurantschiff "De kleppende Klipper" werden von Mitarbeitern des Gesundheitsamtes schikaniert. Doch Danny Vermeer läßt sich provozierend vor gefüllten Aschenbechern fotografieren und profitiert vom Image eines unbeugsamen Rauchrebellen: "Rauchverbot Belgien: Wirte sind unzufrieden", in: Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag vom 23. Februar 2007.

Originalzitat von der Website des Rauchrebellen:
"Danny Vermeer, uitbater van de restaurantboot De Kleppende Klipper in Mol, negeert het rookverbod in zijn zaak met opzet. Hij hoopt hiermee voor de rechter gesleept te worden."

Rauchverbot: eine Einigung - oder auch nicht - auf was auch immer.

"Raucher müssen vor die Kneipentür" titelt das "Handelsblatt" am 23. Februar 2007 die Nachricht über eine teilweise Einigung der Gesundheitsminister der Bundesländer auf ein gesetzliches Rauchverbot in der Gastronomie. Rauchen solle in der Gastronomie nur noch in separaten Räumen oder vor der Tür erlaubt sein. Einige Länder halten sich allerdings Ausnahmeregelungen vor.

Der im "Handelsblatt" und anderen Zeitungen verkündete Nachricht mangelt es an einer Aussage darüber, ob nur Raucher kriminalisiert werden sollen und ob und inwieweit es eine Verpflichtung für Gastronomen geben soll, ein Rauchverbot im Rahmen ihres Hausrechts durchzusetzen. Persönlich bin ich der Auffassung, daß, wenn mir die Politik nicht das Recht zugesteht, in meinem Betrieb zu entscheiden, ob geraucht werden darf, ich mich auch nicht darum kümmern werde, ob geraucht wird oder nicht. Dann sollen Staatsdiener in diesem "öffentlichen Raum" Wache schieben.

Der vorgesehene Strafrahmen zwischen 5 und 1000 Euro, wobei praktisch bei rauchenden "Ersttätern" nur 5 Euro verlangt werden darf, führt dazu, daß die für Kontrollen anfallenden Kosten bei den Kontrollbehörden, wer immer das auch sein soll, nicht gedeckt werden. Zudem wird es in den Fällen, in denen sich die mit einem Bußgeld belegten Diskriminierten Widerspruch einlegen und sich auf ein Gerichtsverfahren einlassen, zu vielen Freisprüchen kommen. Der Beweis, eine bestimmte Person hätte geraucht, ist gerichtsfest schwer zu führen. Rauchen bedeutet das Inhalieren von Tabakrauch. Zigaretten mit sich führen, Zigaretten in der Hand haben, Zigaretten anzünden ist kein Rauchen. Erinnert sei nur an den lockeren Spruch von Bill Clinton, er habe ein oder zwei Mal mit Marihuana experimentiert, aber es nie inhaliert.

Ich bin skeptisch, ob die Ministerpräsidenten bei ihrem Palaver am 22. März 2007 und danach die Länderparlamente diesem Vorschlag folgen werden. Wer will schon ein Gesetz beschließen, dem die Menschen den Gehorsam verweigern und dessen Durchsetzung nicht zielführend kontrolliert werden kann?

Ob die unterschiedlichen Wettbewerbsbedingungen für Gastronomen in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen, die nach den Plänen für eine Raucherlaubnis votieren dürfen, vor dem Hintergrund der allgemeinen, bundesweiten Gewerbefreiheit verfassungswidrig sind, wäre zu prüfen. Zumindest bietet diese Differenzierung ein gutes Argument in den zu erwartenden Ordnungswidrigkeitsverfahren durch die Instanzen zu marschieren und die Justiz zu behindern.

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Kaffee-Communities.

Ich bin gerade drüber, eine Liste von Online-Communities bzw. Online-Gruppen zu erstellen, die sich mit Kaffee beschäftigen. Solche Gruppen findet man in einer Vielzahl von branchenübergreifenden Online-Communities, in deren Rahmen sich Menschen zu bestimmten Themen austauschen, z.B. auch über Kaffee:
  • The Coffee Bar ist ein Flickr-Gruppe, in der Fotos rund um den Kaffee zusammengetragen und über Kaffee diskutiert wird. Mittlerweile sind es schon 1380 Fotos von 440 Mitgliedern.
  • Bei StudiVZ gibt es sehr viele Gruppen, die Kaffee im Gruppennamen führen. Besonders viele Mitglieder haben die Gruppen
    • Kaffeeliebhaber (9419 Mitglieder),
    • Kaffee trinken statt studieren (2653 Mitglieder),
    • Brauch dringend einen Kaffee (1213 Mitglieder)
  • Bei Xing gibt es unter anderem die Gruppe Kaffeebar - Treffpunkte in allen Städten mit zur Zeit 3.047 Mitgliedern.
Die auf den ersten Blick erstaunlich hohen Mitgliederzahlen erklären sich auch daraus, daß eine Mitgliedschaft nichts kostet und keine Pflichten damit verbunden sind.

Man kann solche Gruppen als Gastronom nutzen:
  • zuhören, welche Themen und Fragen die Zielgruppen bewegen, welche Tipps und Empfehlungen gegeben werden. Man sollte sich natürlich vorab darüber im Klaren sein, welche Zielgruppen man hat und in welchen Online-Commmunities sie sich bevorzugt tummeln. Mir ist es z.B. so ergangen, daß ich plaudernd mitbekommen habe, daß gut die Hälfte unserer studentischen Mitarbeiter Mitglieder von StudiVZ sind.
  • mit Ihrem Wissen und Ihrer Erfahrung Fragen beantworten und damit einen guten Eindruck zu machen.
  • mit einer gebotenen Zurückhaltung Informationen einfließen zu lassen, die von den Mitgliedern dieser Gruppe dankbar aufgenommen werden und die andererseits verbreiten möchten. Z.B. ist es kein Spam, wenn in einer Gruppe gefragt wird, wo man ein bestimmtes Produkt bekommen kann und Sie dann darauf verweisen, daß man es bei Ihnen bekommen kann.

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Gegen den Strom zur Spitze.

Wer sich mit phantasievollem Hotel-Marketing beschäftigt, stolpert eher früher als später über das Romantik Hotel Schloss Rheinfels in St. Goar am Rhein. Im Schloßblog schreiben der Inhaber Gerd Ripp, sein Marketingleiter Stefan Niemeyer und in loser Folge Stammgäste und Freunde des Hauses Ihre Anmerkungen und Erlebnisse "Erlebniswelt Tal der Loreley". Ich habe in den "Gastgewerbe Gedankensplitter" mehrfach auf gelungene Marketingaktionen dieses Hotels hingewiesen, z.B. Angesichts dieser gescheiten Verwendung von Möglichkeiten, die das Internet für das Hotelmarketing bietet, wundert es mich nicht, wenn das am 16. März 2007 erscheinende Buch "Gegen den Strom zur Spitze" von Gerd Rippe bei Book on Demand im Selbstverlag herausgebracht wird.

An diesem Tag feiert Gerd Rippe sein 25-jähriges Dienstjubliläum als Direktor des Romantik-Hotels. Heinz Feller schreibt in der "Allgemeine Hotel- und Gaststättenzeitung" vom 22. Februar 2007 ("Ein Buch vom Top-Hotelier") darüber:
"Der als Querdenker und Innovator bekannte Hotelier setzt sich in seinem Werk kritisch mit den Problemen in der Hotel-Dienstleistung und möglichen Lösungen auseinander. Dabei greift er nicht nur auf seine eigene Erfahrung als Hotelier zurück, sondern geht auch auf Meinungen und Anregungen von Fachleuten aus der Branche ein."

Studie zeigt: Blognutzer sind investigative Multiplikatoren.

09.02.2007, München. In Kooperation mit der Suchmaschine Ask.com hat die Universität Leipzig unter Leitung von Prof. Dr. Ansgar Zerfaß über 600 Internetnutzer in Deutschland zum Thema Weblogs befragt. Die Ergebnisse liegen jetzt vor. Die Studie vergleicht die Motivation von Bloglesern und Blogschreibern und entwickelt eine Typologie von Blognutzern. Darüber hinaus geht es um die Informationssuche im Internet sowie die Nutzung, Glaubwürdigkeit und Auffindbarkeit von Weblogs. Der Ergebnisbericht ist online verfügbar unter www.blogstudie2007.de.

Zielgruppe der Studie waren Menschen, die im Internet zu Hause sind: 96 Prozent der Befragten nutzen das Internet mehrmals täglich. Die Nutzungsgewohnheiten dieser Trendsetter und Heavy-User können als Indikator für die künftige Entwicklung der Kommunikationslandschaft im Internet interpretiert werden. Die Befragten sind mit Weblogs gut vertraut (lediglich 12,7 Prozent konnten nichts mit dem Begriff anfangen), verbinden jedoch individuell sehr unterschiedliche Assoziationen damit, die vom "Tagebuch ohne Schlüssel" über ein "Selbstvermarktungsinstrument" und einen "riesigen Heuhaufen" bis zur "täglichen Informationsquelle" reichen. Insgesamt haben Blogs eine hohe Relevanz: 84 Prozent der Befragten meinen, dass Blogs Insiderwissen an die Öffentlichkeit bringen.

Sag mir, wie du blogst, und ich sage dir, wer du bist

Anhand der unterschiedlichen Nutzungsgewohnheiten hat das Team um Studienleiter Prof. Dr. Ansgar Zerfaß erstmals für den deutschen Raum eine Typologie von Blognutzern erstellt.
"Mit Hilfe der erhobenen Daten konnten wir zeigen, wie unterschiedlich die Motivationen sind, Blogs zu nutzen"
so Zerfaß.
"Es wird deutlich, dass Betreiber und Rezipienten von Blogs verschiedene Charaktere sind: Blogger sind extrovertierter, Blogleser stärker konsumorientiert."
Mehrheitlich sind Blognutzer laut Zerfaß "investigative Multiplikatoren", also Konsumenten, die mehr wissen wollen, Informationen aktiv weitergeben und gut vernetzt sind. Die Bedeutung für die Wirtschaft liegt auf der Hand: Blognutzer sind interessante Dialogpartner für Marketing und Unternehmenskommunikation sowie alle, die sich frühzeitig mit gesellschaftlichen Trends, neuen Ideen und kritischen Stimmen auseinandersetzen wollen.

Im Einzelnen identifiziert die Studie fünf verschiedene Blognutzer:
  • 17,7 Prozent der Befragten wurden als "Social Networker" klassifiziert. Sie nutzen Blogs in erster Linie um in Kontakt mit Freunden zu bleiben, neue Bekanntschaften zu knüpfen und sich mit anderen auszutauschen.
  • Ebenfalls 17,7 Prozent zählt die Gruppe der "Selbstdarsteller". Sie behaupten von sich "etwas zu sagen zu haben" und möchten "Ärger und Kritik loswerden". Aktive Blogger gehören eher einer dieser Gruppen an.
  • Die größte Gruppe bilden allerdings die "Wissensdurstigen" (23,7 Prozent). Sie nutzen Blogs in erster Linie um Hintergrundinformationen zu suchen; klassischen Medien trauen sie weniger als anderen Gruppen.
  • Zwei weitere Gruppen sind die "Informationssucher" (18,9 Prozent) und
  • die "Aktiven Konsumenten" (22,8 Prozent). Sie sind auf der Suche nach aktuellen Nachrichten bzw. Produktinformationen. Diese beiden Gruppen bestehen mehrheitlich aus Bloglesern und weniger aus Schreibern.
Blogs - Grundlage für die Meinungsbildung von Morgen?

Blogs im Allgemeinen und Fachblogs im Besonderen sind wichtige Impulsgeber für neue Ideen und dienen als Grundlage der Meinungsbildung. Über zwei Drittel der Befragten (69,3 Prozent) entdecken in Fachblogs neue Themen und bilden sich hieraus eine Meinung. Lediglich 2,1 Prozent der Befragten trauen den Inhalten von Fachblogs nicht.

Verblüffend ist das gute Abschneiden privater Blogs. Immerhin die Hälfte (51 Prozent) suchen dort nach Anregungen ? und nur 12,1 Prozent trauen den Inhalten privater Blogs nicht. Damit schneiden private Weblogs fast so gut ab wie journalistische, aus denen sich 62,7 Prozent eine Meinung bilden und denen nur 7,2 Prozent nicht trauen.

Der kleine Unterschied: Blogschreiber und Blogleser

Die Gründe, weshalb ein Blog genutzt wird, sind mindestens ebenso verschieden. Aktive Blogger scheinen im Gegensatz zu Bloglesern ein viel stärkeres Sendungsbewusstsein zu haben: 66,8 Prozent der Blogger bloggen, weil sie meinen "etwas zu sagen zu haben". Die Leser sind da weniger eitel: von ihnen behaupten dies nur 7,5 Prozent. Als Motivation für das Schreiben eines Weblogs gab fast jeder fünfte Blogger (18,5 Prozent) an, "Leute aufklären" zu wollen und 16,1 Prozent zielen sogar darauf ab "die Gedanken anderer zu beeinflussen".

Bei den Blog-Lesern überwiegt das Motiv der Informationssuche. Jeder Vierte (26,5 Prozent) nutzt Blogs, um sich über Produkte zu informieren, während nur 3,7 Prozent der Schreiber dies tun.

Bei der Frage nach dem Informationsangebot von Blogs herrscht in beiden Gruppen Einigkeit: 68,3 der Leser und 64,4 Prozent der Schreiber meinen, in Blogs Informationen zu finden, die sie sonst nirgends finden. Auch zur Recherche von Hintergrundinformationen sind Blogs relevant. 56 Prozent der Leser und 47,3 Prozent der Schreiber informieren sich hier bei aktuellen Ereignissen.

Planlos in der Blogosphäre

In der Blogosphäre herrscht Orientierungslosigkeit. Meistens werden relevante Blogs durch Verweise in anderen Blogs (70,1 Prozent) oder durch Empfehlungen von Freunden gefunden (53,6 Prozent). Jeder zweite Befragte stößt rein zufällig beim Surfen auf ein Blog, das ihn interessiert. Sowohl Suchmaschinen wie auch spezielle Blogsuchen sind zurzeit noch unterrepräsentiert ? nur circa jeder dritte Surfer nutzt einen solchen Service. Die schwierige Auffindbarkeit von Blogs wird von den Nutzern als hauptsächlicher Hinderungsgrund für die Nutzung von Blogs angegeben. Zwei Drittel der Blognutzer gaben in diesem Zusammenhang an, dass sie Weblogs stärker nutzen würden, wenn sie diese schneller fänden.
"Die Ergebnisse der Studie, insbesondere die Tatsache, dass zwei Drittel der Befragten Schwierigkeiten haben, die Blogs zu finden, die sie suchen, unterstreichen den hohen Nutzen, den die Blogsuchfunktion von Ask.com bietet. Wir sind bestrebt, durch innovative und benutzerorientierte Suchwerkzeuge die Recherche im Internet leichter und effizienter zu machen. Die Ask.com Blogsearch bedient den Wunsch vieler Internetnutzer nach Orientierung in der Blogospäre"
so Isabella Silberberger von Ask.com.

Über Ask.com

Ask.com, eine der führenden Internet-Suchmaschinen, kombiniert eine erstklassige Such-Technologie mit einzigartigen Suchwerkzeugen, damit die Nutzer schneller das bekommen, wonach sie suchen. Zu den Ask.com-Seiten gehören Ask.com US (www.Ask.com), Ask.com Deutschland, Ask.com Frankreich, Ask.com Italien, Ask.com Niederlande, Ask.com Spanien, Ask.com Japan und Ask.com UK. Ask.com ist Teil der IAC Search & Media, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der IAC/InterActiveCorp (Nasdaq: IACI - News).

Über die Universität Leipzig

Das Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig ist der führende universitäre Standort für Medien- und Kommunikationswissenschaft in Deutschland. Im aktuellen Hochschul-Ranking von Handelsblatt Karriere (Mai 2006) erreichte das Institut den Spitzenplatz.

Univ.-Prof. Dr. Ansgar Zerfaß, Professor für Kommunikationsmanagement, ist Verfasser von 14 Fachbüchern sowie zahlreichen Beiträgen und Studien zur Unternehmenskommunikation und Online-Kommunikation. Seine Forschungen und Praxisprojekte wurden mehrfach ausgezeichnet.

(Quelle: Pressemitteilung von Ask.com).

David gegen Goliath.

Ein Konkurrenzkampf kann richtig Spaß machen.



Die "Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung", genauer gesagt der herausgebende Matthaes-Verlag, wurde zum 1. April 2004 vom Deutschen Fachverlag übernommen und die Website der wichtigsten deutschsprachigen, wöchentlich erscheinenden Fachzeitung danach personell ausgebaut und in Schüben gekonnt optimiert. Das Impressum deutet die Vielzahl der Akteure an.

Cafe-Future.net ist ein gemeinsames Portal mehrerer branchenspezifischer Fachzeitschrifen ("Food Service", "GV-Praxis" und der englischsprachigen "Food Service Europe"), die ich mit Vergnügen lese, und die, wie auch die AHGZ, in der Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag erscheinen.

Abseits.de mache ich seit 1998 zuerst nebenbei, zuletzt mehr oder weniger hauptberuflich.

Mehr über den Deutschen Fachverlag und den Matthaes-Verlag bei Wikipedia.

Mit Vergnügen lese ich noch heute einen Artikel von Olaf Deininger: "Vom Fachverlag zum Clubhaus", in: Telepolis vom 12. Dezember 2001.

Mehr über "Deutsche und internationale Fachzeitschriften & E-Zines für die Gastronomie und Hotellerie".

Debatte um Rauchverbot: DEHOGA für Kennzeichnungspflicht in der Gastronomie.

(Berlin, 22. Februar 2007) Mit Blick auf den am Freitag stattfindenden Nichtrauchergipfel der Gesundheitsminister der Länder spricht sich Ernst Fischer, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband), gegen ein generelles gesetzliches Rauchverbot aus:
"Unsere Branche steht für Genuss. Rauchfreier Essensgenuss gehört für viele Gäste ebenso dazu wie für andere die Zigarette nach einem guten Essen im Restaurant. Wir wollen auch in Zukunft gute Gastgeber für unsere nichtrauchenden und rauchenden Gäste sein."
Nicht ohne Grund hätten auch zahlreiche Politiker Bedenken bei der Einführung eines Rauchverbots in der Gastronomie.
"Es ist unbestritten, dass ein gesetzliches Rauchverbot einen massiven Eingriff in die unternehmerische Entscheidungsfreiheit darstellen würde"
erklärt Fischer.
"Stattdessen könnte sich der DEHOGA eine bundesweit einheitliche gesetzliche Kennzeichnungspflicht für alle gastronomischen Betriebe vorstellen - zum Beispiel durch einen Aufkleber oder ein Schild im Eingangsbereich. Jeder Betrieb sollte für sich bestimmen können, ob er sich als Nichtraucherbetrieb oder Raucherbetrieb am Markt präsentiert."
Für jeden Gast wäre so vor dem Betreten des Betriebes erkennbar, was ihn erwartet. Darüber hinaus werde sich der DEHOGA Bundesverband auch weiterhin für den Ausbau von Nichtraucherangeboten stark machen.
"Viele Betriebe haben schon längst auf den Markt reagiert"
berichtet Fischer. So hätten Hotellerie wie auch Systemgastronomie erfolgreich unter Beweis gestellt, dass auch ohne Gesetz in großem Umfang rauchfreie Angebote geschaffen wurden.

Praxiserprobt und willkommen bei Gästen und Unternehmern seien auch zeitliche Lösungen.
"So gilt in vielen Restaurants ein Rauchverbot bis 22 Uhr"
sagt Fischer. Mit solch einer Regelung sei beiden Seiten gedient. Nichtraucher könnten rauchfrei essen. Raucher könnten zum Ausklang des Abends eine Zigarette nach dem Essen genießen.

Ein weiterer Vorteil dieser Lösung seien keine Rauchergruppen vor der Tür, die Lärmprobleme mit den Anwohnern verursachen.
"Diese Angebote begrüßen wir. Doch sollte die Entscheidung darüber jeder Gastronom im Hinblick auf seine Gäste treffen können - und nicht die Politik"
betont Fischer.
"Wo man sich freiwillig aufhält, sollte es bei freiwilligen Lösungen bleiben."
Fischer bedauert, dass der Zielvereinbarung für mehr Nichtraucherangebote in der Gastronomie, auf die sich DEHOGA und Bundesgesundheitsministerium im März 2005 verständigt hatten, keine Chance gegeben wurde.
"Die Zielvereinbarung ist zwar bis heute nicht offiziell aufgekündigt, aber de facto nachhaltig beschädigt. Die nicht enden wollende und teilweise aggressiv geführte Debatte um ein Rauchverbot verunsichert und demotiviert unsere Branche."
Angesichts des drohenden Gesetzes hätten viele Betriebe von Investitionen für bessere Nichtraucherangebote erst einmal abgesehen und würden abwarten.

Der DEHOGA-Präsident empfiehlt dennoch allen gastronomischen Unternehmen, Maßnahmen für mehr Nichtraucherschutz zu ergreifen:
"Ungeachtet der zermürbenden Diskussion appelliere ich an die Betriebe, ihre Nichtraucherangebote auszubauen - denn die Nachfrage ist definitiv da."
(Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes).

Mein Kommentar: Der Präsident der DEHOGA hat sich in seiner Formulierung sehr zurückhaltend ausgedrückt. Ich sage es mal in deutlichen Worten: Egal was die Gesundheitsminister der Länder, die sich morgen treffen, und die Ministerpräsidenten, die am 22. März zusammenkommen, beschließen werden. Wir kümmern uns einen Scheißdreck darum. Leckt uns einfach im Arsche.

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Donnerstag, Februar 22, 2007

Katlenburger Bio-Fruchtwein Zwetschge.

Fruchtweine haben ein angestaubtes Image. Unwillkürlich denkt man an ältere Frauen, die einen Kirsch- oder Heidelbeerwein schlürfen, statt einem angesagten trockenen, deutschen Riesling oder einem trendigen Wein aus Übersee zu genießen. Das ist insoweit erstaunlich, als Säfte und Nektare, inbesondere aus "alten" Früchen, als gesund gelten und "angesagt" sind. In der Vorweinachtszeit finden zudem alkholische und alkoholfreie Glühdrinks aus Früchten großen Zuspruch bei jungen Kunden.

Die Dr. Demuth GmbH & Co KG geht seit 2006 clevererweise den Weg, das Image von Fruchtweinen ihrer Marke Katlenburger aufzufrischen:
  • Das Design der Flaschen wurde modernisiert. Nunmehr gibt es die Fruchtweine für die Gastronomie in einer edlen Bordeaux-Flasche. Man muß sich als Gastronom nicht mehr schämen, wenn man eine Flasche auf den Tisch stellt.
  • Man bietet ein Bio-Sortiment an.
Die Katlenburger Kellerei Dr. Demuth konnte im letzten Jahr beim Umsatz ihrer Bio-Weine um 144 % zulegen. Dementsprechend erweitert das Familienunternehmen sein Sortiment an Bio-Fruchtweinen durch einen intensiv fruchtigen Zwetschgen-Wein als dritte Sorte in bekannt hoher und Demuth-typischer Bio-Qualität. Vorgestellt wurde er mir auf der Biofach 2007 in Nürnberg. Da ich ihn dort nicht trinken konnte, weil ich mit dem Auto unterwegs gewesen bin, hat man mir jetzt netterweise angeboten, eine Probeflasche zu schicken, was ich natürlich gerne annehme.

Bereits gut von den Konsumenten angenommen werden
  • der Bio-Honigwein (11% vol.) und
  • ein Bio-Kirschwein (9,5 % vol.).
Mit Bio-Zwetschge bietet die Katlenburger Kellerei eine dritte Erfolg versprechende Geschmacksrichtung an, denn auch Zwetschennektar ist zur Zeit angesagt.
"Die Rohwaren für die Bio-Fruchtweine stammen ausschließlich aus ökologischem Anbau und werden nach den strengen Richtlinien der EG Öko-Verordnung hergestellt. Alle einzelnen Schritte von der Vergärung bis zur Abfüllung in unserem Haus unterliegen strengsten Kontrollen"
erläutert Klaus Demuth, Geschäftsführender Gesellschafter der Katlenburger Fruchtweinkellerei in einer Pressemitteilung.
"Durch die schonende Verarbeitung bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe weitestgehend erhalten."
Die komplette Range der Bio Fruchtweine ist ab dem 01. April 2007 im Handel erhältlich. Der empfohlene Verkaufspreis beträgt 4,49 Euro.

Neu von Katlenburger ist auch Exquisit Rosé, ein Beeren-Perlwein aus Säften von ausgesuchten Beeren mit dezenter Restsüße. Man kann ihn auch gut mit Fruchtsäften und -nektaren mischen (etwa Orange, Maracuja, Pfirsich oder Aprikose). Es gibt ihn in der 0,75 l-Flasche und in einer 0,2 l-Flasche.
Katlenburger Bio-Fruchtwein Zwetschge

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