Gastgewerbe Gedankensplitter



Sonntag, September 30, 2007

Der Raucherrebell.

Vor der Einführung des gesetzlichen Rauchverbots in Niedersachsen war es eine Unique Selling Proposition, eine Nichrauchergaststätte anzubieten. Jetzt sieht das anders aus:
"Ein bisschen was von Asterix hat es schon, was da seit geraumer Zeit in der Gaststätte 'Bauernreihe No. 8' in Tarmstedt vor sich geht. Mir nichts, dir nichts hat sich der Wirt Heiner Schnackenberg mal eben über das seit dem 1. August gültige Rauchverbot in Gaststätten hinweggesetzt und die Aschenbecher wieder aufgestellt. Schon seit einem Monat zieht der blaue Dunst erneut durch das Lokal. Das wissen auch Gäste von außerhalb des Landkreises zu schätzen, die jetzt zum lecker Essen und genüsslich Qualmen nach Tarmstedt kommen."
Heiner Schnackenberg inseriert sogar offensiv, daß bei ihm weiter geraucht werden darf. Er will sich sein Hausrecht nicht nehmen lassen. Mehr über Heiner Schnackenberg, den Raucherrebellen, in der "Bauernreihe No. 8" in Tarmstedt": "Nebel verzieht sich nicht", in: ROW-People.de vom 29. Septmber 2007 und "Tarmstedt - Viel Rauch um nix?", in: Radio Bremen vom 29. September 2007. Radio Bremen schreibt:
"Knapp einen Monat nach Einführung des Rauchverbotes in Niedersachsen pfeifen viele auf das seit dem 1. August gültige Gesetz. Aber kaum einer der Gastwirte, die ihren Besuchern weiterhin das Rauchen erlauben, treiben es so offensiv und bunt wie der Tarmstedter Gastwirt Heiner Schnackenberg."
Erfahren Sie mehr über und vom Raucherrebellen in Statements einer Diskussion auf Radio Bamberg.

Aus Ulm (wo das baden-württembergische Rauchverbot gilt) und Neu-Ulm (in Bayern gibt es noch kein Verbot) berichtet der "Thekenmeister" von leeren Kneipen in Ulm und von "gerammelt" vollen in Neu-Ulm: "Umsatzeinbrüche durch das Rauchverbot" vom 25. September 2007.

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Freitag, September 28, 2007

BRAU Beviale 2007: Dynamik im europäischen Getraenkemarkt,

Gut 1.400 Austeller von Getränke-Rohstoffen, Technologie, Logistik und entsprechender Vermarktungsideen laden die europäische Getränkewirtschaft vom 14. bis 16. November zur BRAU Beviale 2007 ins Messezentrum Nürnberg ein. Die über 36.000 Fachleute erwartet der international hochkarätigste Branchentreff des Jahres, der Weltmarkt für industrielle Getränkeabfüllung. Im Mittelpunkt der drei turbulenten Messetage steht wie stets das umfassende Fachangebot der ausstellenden Unternehmen. Doch bietet die BRAU Beviale 2007 auch zusätzliches Know-how, zum Beispiel rund um das heiße Thema Energie: von der Erzeugung über Einkauf, regenerative Energien, Sparpotenziale, Rückgewinnung bis zum Emissionshandel. Der Themenpavillon Energie wird von der NürnbergMesse in bewährter Zusammenarbeit mit der VLB, Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei Berlin, organisiert.

Der European Beer Star wird auch 2007 erstrahlen. Im letzten Jahr bewarben sich 440 Biere aus aller Welt um die begehrte Auszeichnung, die von den Privaten Brauereien Bayern, ideeller Träger der Messe, gemeinsam mit dem deutschen und europäischen Dachverband ins Leben gerufen wurde. Unter den Goldmedaillen-Bieren küren die Messegäste ihren Consumers‘ Favourite, der dann auf dem BRAU Beviale-Abend – neu: diesmal am Donnerstag! – verliehen wird. Bereits am Vortag der BRAU Beviale (13.11.) lädt die Akademie Fresenius Getränkehersteller und Zulieferer zum internationalen Kompaktseminar "The Essence of Aseptic Filling" ein.

Auf ein Glas ins Café Europa
"Europa ist wesentlich aus dem Geist der Kaffeehäuser geboren"
behauptet der Philosoph und Kritiker George Steiner (geb. 23.04.1929, Paris). Wer sich auf die Suche nach den Wurzeln der "europäischen Idee" begibt, einer Melange aus den Idealen der Freiheit, Vielfalt und Einheit, kommt unweigerlich ins Kaffeehaus. Hier saß und sitzt man beisammen, bespricht die Weltlage im Allgemeinen und die Geschäfte im Besonderen. Egal, wie zersplittert und uneinheitlich die europäische Landkarte auch war, Cafés boten ein respektables Forum für Verabredungen und Verschwörungen, für intellektuelle Debatten und Klatsch. Das Wiener "Café Central" (gegr. 1860), das Pariser "Les Deux Magots" (1885), das venezianische "Caffè Florian" (1720), das Prager "Café Slavia" (1800) und nicht zu vergessen das Leipziger "Zum Arabischen Coffe Baum" (1711) wurden berühmt als Orte der politischen Kommunikation sowie der "exquisiten" Konsumation. Man mag es bedauern, dass die europäischen Kaffeehäuser ihre politisch aufklärerische Funktion als bürgerlicher Debattierclub eingebüßt haben und nur noch als Gastronomiebetriebe fungieren... Über die Epochen hinweg war die Getränkekarte der Cafés Abbild des jeweiligen Getränkemarktes. Alle kommerziell produzierten Getränke fanden sich darauf: Heißgetränke, alkoholfreie Getränke, Bier, Wein, und Spirituosen.

Insofern können Cafés unmittelbar Aufschluss darüber liefern, wie sich der Getränkekonsum in Europa entwickelt. Und der entwickelt sich gar nicht schlecht – trotz der viel beklagten Stagnation in den reifen Märkten Westeuropas. Wohlgemerkt, geringes oder selbst Nullwachstum sind nicht gleichzusetzen mit Stillstand. So ist in den einzelnen Getränkekategorien, in den einzelnen Segmenten und selbstverständlich auch in den einzelnen Märkten sehr viel Dynamik zu spüren – was die BRAU Beviale als europäisches Forum der Getränkewirtschaft unmittelbar registriert.

Rasantes Wachstum des globalen Getränkekonsums

Nach Erhebungen der britischen Marktforscher von Canadean, ist der Verbrauch an "commercial beverages" (d.h. ohne Hausgetränke und Leitungswasser) in Nordamerika am höchsten – über 600 l pro Kopf/Jahr. Trotz eines vergleichsweise geringen Konsums an Wein und Spirituosen konnten die Amerikaner ihre Spitzenreiterrolle verteidigen. Das verdanken sie nicht zuletzt dem weltweit höchsten Konsum an Erfrischungsgetränken. West- bzw. Osteuropäer rangieren, was den Verbrauch von Heißgetränken, alkoholfreien Getränken, Bier, Wein und Spirituosen anbelangt, an dritter bzw. vierter Stelle.

Für die kommenden sechs Jahre (bis 2012) prognostiziert Canadean ein globales Konsumwachstum von 18 %, an dem, mit Ausnahme Afrikas, alle Marktregionen partizipieren werden. Der Großteil des Konsumwachstums wird auf Rechnung der alkoholfreien Getränke gehen. Unternehmen, die Wässer in ihrem Portfolio haben, dürfen sich demnach die Hände reiben. Allein das Segment der Wässer wird bis 2012 über 40 % Zuwachs verzeichnen. Selbst der weltweite Durst auf Erfrischungsgetränke soll sich insgesamt positiv entwickeln, wenngleich er in Nordamerika etwas rückläufig sein wird.

Kommt die Rede auf Bier, spricht alle Welt seit einigen Jahren nur noch von China. Trotz des anhaltend steigenden Absatzes von Bier in China (2006: +9,8 %) sind es aber die Heißgetränke, insbesondere Tee- und Teegetränke, die entscheidend dazu beitragen, dass der Konsum von kommerziell produzierten Getränken in Asien in den kommenden Jahren wächst. Schon heute hat Tee in Asien mehr als 30 % Anteil am Gesamt-Getränkeverbrauch.

Der europäische Getränkemarkt – in Vielfalt vereintDie Konvention der Marktforscher, den europäischen Markt zweizuteilen in einen west- und einen osteuropäischen, ist nicht ihrem Unwillen zuzuschreiben, politische Umwälzungen zu akzeptieren, sondern entspringt empirisch belegbarer Erkenntnis: Nach wie vor sind große Unterschiede in Europa festzustellen, was den Getränkekonsum anbelangt. Allerdings hat auch diese Zweiteilung ihre Tücken. Etwa im Hinblick auf den Konsum von Bier kaschiert sie eine ebenfalls vorhandene Nord-Süd-Teilung Europas.

Für 2006 weist Canadean ein Wachstum von einem Prozent in den Biermärkten Westeuropas aus, während in Osteuropa ein Wachstum von 3,7 % notiert wurde. Entscheidend beigetragen hat Russland mit einem Plus von 2,4 %. Damit dürften die Tage des sprunghaften Volumenanstiegs in Russland vorüber sein, wie übrigens in den meisten anderen Ländern der Marktregion Osteuropas. Mit über 90 Mio. hl Bierkonsum ist Russland der größte Markt vor Polen (30 Mio. hl) und der Ukraine (21 Mio. hl).

Betrachtet man innerhalb der Marktregion Westeuropas einzelne Länder, so stellt man fest, in Spanien ist der Bierkonsum 2006 um 2,9 % angestiegen. Auch in Italien und Portugal kletterte er etwas nach oben. Das scheint die These zu untermauern, dass der europäische Biermarkt ebenfalls entlang einer Nord-Süd-Achse geteilt ist: in einen stagnierenden und mittelfristig fallenden nordeuropäischen, zu dessen Verlierern Deutsch-land, Schweden und Dänemark zählen, und einen etwas dynamischeren südeuropäischen.

Im Ranking der zehn trinkfreudigsten Länder haben sich diese Entwicklungen freilich noch nicht bemerkbar gemacht. Nach wie vor sind die Tschechen, was den Pro-Kopf-Verbrauch von Bier betrifft, weltweit Nummer 1 mit 159 l und verteidigen damit ihren seit Jahrzehnten angestammten Platz. An zweiter Stelle findet man die Iren (133 l), gefolgt von Deutschen (115 l), Österreichern (111 l) und Briten (96 l). An sechster Stelle liegen die Esten (94 l), deren Verbrauch binnen eines Jahres von 82 auf 94 Liter kletterte, vor Belgiern und Litauern (beide 91 l), Finnen (88 l) und Dänen (87 l).

Der europäische Biermarkt präsentiert sich als höchst heterogene Zusammenschau von Einzelmärkten. Das liegt u. a. daran, dass der Bierkonsum erfahrungsgemäß von Faktoren beeinträchtigt wird, auf die die Brauer in ihren jeweiligen Märkten selbst keinen Einfluss nehmen können. Dazu zählen etwa die wirtschaftliche Lage, Eingriffe von Seiten der Regierung, um den Alkoholkonsum zu beschränken, ungünstige demographische Entwicklungen oder auch das Wetter.

Für die Brauer mag es ein schwacher Trost sein, aber im Unterschied zum Biermarkt erweist sich der europäische Markt für alkoholfreie Getränke als weitaus uneinheitlicher. Mit anderen Worten: Die für Gesamteuropa ermittelten Werte sind in der Tat nur Durchschnittswerte, da die Konsumunterschiede zwischen West- und Osteuropa erheblich sind. Für Westeuropa ermittelten die Marktbeobachter von WILD, Heidelberg, 2006 einen Gesamtverbrauch an alkoholfreien Getränken (ohne Haus- und Heiß-getränke) von 247 l pro Kopf. In Osteuropa lag der Wert bei 101 l pro Kopf, der europäische Durchschnitt demzufolge bei 175 l. Rein rechnerisch betrachtet hat dieser Wert seine Richtigkeit. Doch für eine realitätsnahe Betrachtung des Marktes ist er leider völlig unbrauchbar.

Stellt man die einzelnen Getränkesegmente einander gegenüber, so stechen einem die Diskrepanzen zwischen West- und Osteuropa sofort ins Auge. 112 l Wasser pro Kopf (West) gegenüber 34 l (Ost). 75 l Erfrischungsgetränke (West) gegenüber 42 l (Ost). 26 l Säfte und Nektare (West) gegenüber 14 l (Ost). In gleicher Weise könnte man fortfahren, bis man auf das Segment "Fruchtpulver" stößt: Hier liegt Osteuropa vorn mit einem Liter pro Kopf, während diese Spalte in Westeuropa leer bleibt.

Anders sieht es aus bei den Sport- und Energiegetränken, die in den vergangenen sieben Jahren auf dem westeuropäischen Markt für erfreuliches, weil margenstarkes Wachstum sorgten. Zwischen 2000 und 2006 hat sich der Pro-Kopf-Konsum dieser Getränke verdoppelt: von 2 auf 4 l. In Osteuropa hingegen ist dieses Segment noch relativ unbekannt. Die abgesetzten Mengen bewegen sind so gering, dass die Umrechnung in die üblichen Liter pro Kopf noch bei null liegt.

Die Zweiteilung des europäischen Marktes für alkoholfreie Getränke ist aber immer noch viel zu unspezifisch, um daraus detaillierte Aussagen über den Status Quo ableiten zu können. Bestes Beispiel dafür ist das Segment „Säfte und Nektare“ in Westeuropa. Hier stellten die Marktbeobachter von WILD zwischen 2000 und 2006 einen Konsumzuwachs von 24 auf 26 l fest. Ein recht erfreuliches Ergebnis, würde es nicht dadurch getrübt, dass der Saftkonsum seit 2003 stagniert.

Steigende Preise für das Konzentrat haben sicherlich zu dieser Entwicklung beigetragen. Weitaus stärker wurde der Markt jedoch durch den Konsumrückgang in Deutschland in Mitleidenschaft gezogen: Der sank 2003 bis 2006 von 46,6 auf unter 40 l. Allein vergangenes Jahr schrumpfte der Absatz an Fruchtsäften in Deutschland, laut Canadean, um 7 %. Die Auswirkungen auf den westeuropäischen wie den globalen Markt sind weitreichend. So weitreichend, dass Canadean für die kommenden Jahre dem Saftkonsum in Westeuropa nur ein Wachstum von 0,4 % jährlich zuweist - und Deutschland daran Schuld gibt. Deutschland hat weltweit den höchsten Pro-Kopf-Konsum bei Fruchtsäften. Dadurch ist Westeuropa international gesehen der zweitwichtigste Markt für Fruchtsäfte, zu dessen Absatz Deutschland allein ein Drittel beiträgt. Je häufiger die deutschen Konsumenten zu flavorisierten Wässern statt zu Fruchtsäften greifen, umso spürbarer sind die Konsequenzen - und nicht nur für die deutschen Safthersteller, sondern für die Kategorie insgesamt.

Ob bei Bier, Wasser oder Säften - in anderen Marktregionen dieser Welt mögen die Entwicklungen eindeutiger verlaufen als in Europa und zudem auch nur in eine Richtung - nach oben. Doch der Genius Europas lag schon immer in dem, was der englische Künstler William Blake (1757-1827) "the minute particular" nannte, das "klitzekleine Besondere". Europa ist das klitzekleine Besondere in zigfacher Ausfertigung. Wer sich mit Europa beschäftigt, muss sehr genau hinschauen – auch beim Getränkekonsum im Café Europa.

(Quelle: Pressemitteilung der NürnbergMesse).

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Anuga: Trendbarometer der internationalen Ernaehrungswirtschaft.

Fünf Tage lang stehen Nahrungsmittel und Getränke im Oktober in Köln im Mittelpunkt des Interesses: 6.607 Anbieter aus 95 Ländern präsentieren vom 13. bis 17. Oktober 2007 ihre Produkte einem aus der ganzen Welt anreisenden Fachpublikum. Innovationen und neue Marketingkonzepte sind ein zentrales Thema auf der wichtigsten Foodmesse der Welt. Marktforscher und Trendscouts unterstützen die Unternehmen bei der Analyse der aktuellen Verbrauchervorlieben. "What's hot around the globe" nennt die AC Nielsen GmbH ihre weltweit angelegte Studie und bietet darin eine Aufschlüsselung der Trends nach Regionen - mit dem Ergebnis, dass gesunde Ernährung, Frische und Convenience zu den Schlüsselbegriffen in der Ernährungsindustrie zählen. Einen Überblick über die Neuheiten der Anuga vermittelt die Sonderschau TASTE_07, die von einer Fachjury ausgewählte Innovationen der Messe zeigt (Messeboulevard Nord).

Die Lebensmittel- und Getränkeindustrie verbuchte von Mitte 2005 bis Mitte 2006 weltweit ein Wachstum von vier Prozent. Zwar differiert diese Wachstumsrate je nach Region und betrachteter Warengruppe erheblich; dennoch konnte das internationale Marktforschungsinstitut AC Nielsen in ihrer Studie auch global gültige Konsumtrends identifizieren, die das Wachstum in einzelnen Kategorien befeuert haben. "Verbraucher weltweit konzentrieren sich bei der Ernährung tendenziell auf zwei Schwerpunkte: Zum einen geht es um Geschmack, Gesundheit und Nährwert, zum anderen um Komfort und praktischen Nutzen", erläutert Walter Berthold, Leiter von AC Nielsen Global Services, Deutschland.

Frische, "gesunder" Mehrwert, Convenience: Insgesamt neun Produktkategorien, die mit diesen Argumenten vermarktet werden, erreichten weltweit zweistellige Zuwachsraten. Sechs dieser Kategorien verzeichneten ein Umsatzvolumen von mehr als einer Milliarde US-Dollar. Internationaler Spitzenreiter bleibt dabei der Trinkjoghurt mit einem Plus von 18 Prozent, so die Nielsen-Studie. Den Erfolg setzt sich laut Marktforschung aus den Komponenten guter Geschmack, Gesundheitsaspekte, praktische Verpackung und der Tatsache zusammen, dass das Getränk überall hin mitzunehmen ist. In 29 von insgesamt 45 für diese Kategorie relevanten Ländern kletterten die Trinkjoghurt-Umsätze um zehn Prozent. Zum Shooting Star wurde das Produkt in China mit einem Top-Wachstum von 49 Prozent. Trinkjoghurt befindet sich damit in guter Gesellschaft: Auch andere Getränke auf Milchbasis erfreuen sich rund um den Globus steigender Nachfrage, meist sogar im zweistelligen Prozentbereich.

Weltweit hat zudem die Nachfrage nach frischem Fisch und Meeresfrüchten stark angezogen: Fisch konnte als nahrhaftes, fettarmes und bekömmliches Lebensmittel dabei im Jahresvergleich 2005/2006 die Wachstumsraten von Fleisch toppen. Frische Fertigsalate und Baby-Milchnahrung gehörten mit zweistelligen Zuwächsen ebenso zu den Gewinnern globaler Ernährungstrends wie - auf niedrigerer Umsatzbasis - frische/gekühlte Suppe/Bouillon/Brühe, frische Kräuter und Gewürze sowie Tiefkühl-Vorspeisen.

Ob im nahen Köln oder im fernen Singapur, ob als lose Ware oder bereits vorverpackt: Immer häufiger landen bei den Verbrauchern frische Produkte im Einkaufswagen. Der Handel fördert diesen Trend, indem er erheblich mehr Verkaufsfläche für das wachsende Frischeangebot bereitstellt und kühltechnisch aufrüstet. So überrascht es nicht, dass bereits vier der neun Top-Wachstumskategorien weltweit den frischen Lebensmitteln zuzuordnen sind.

Viele dieser erfolgreichen Produktgruppen beziehen ihr dynamisches Wachstum aber nicht nur aus den Merkmalen "Gesundheit" und "Frische". Convenience, also die bequeme und Zeit sparende Zubereitung der Produkte, ist ein mindestens gleich schwer wiegendes Kaufmotiv für die Verbraucher, und auch hier kennt der Trend keine regionalen oder nationalen Grenzen. China verbucht beispielsweise bei industriell gefertigter Babykost und Milchnahrung die höchsten Zuwachsraten. Der Boom bei den Tiefkühl-Vorspeisen dagegen kommt aus Nordamerika. Die neuen Snackangebote, im untersuchten Zeitraum vor allem die sogenannten "Breakfast-Starter", finden vor allem bei Familien mit ihrem Bedarf an schnellen, unkomplizierten Mahlzeiten eine hohe Akzeptanz.

Und noch ein weiterer Trend bestimmt das Kaufverhalten der Verbraucher zwischen New York und Neu Delhi: Die Verbraucher erwarten ein angemessenes Preis-Leistungsverhältnis für die Produkte - und entscheiden sich deshalb oft auch für Handelsmarken. Für die Markenhersteller ist dies eine gewaltige Herausforderung, den höheren Preis ihrer Produkte auch durch einen nachvollziehbaren Mehrwert zu dokumentieren.

Quelle: The Nielsen Company - A. C. Nielsen GmbH

Auch aus Sicht der die Bundesvereinigung der deutschen Ernährungsindustrie (BVE), Berlin, sind bei deutschen Konsumenten heute zunehmend Sortimente und Produkte gefragt, die ein Mehr an Gesundheit und Wellness versprechen, die sich praktisch in einem immer hektischeren Alltag integrieren lassen und die man vor allem genießt. Zur Anuga 2007 veröffentlicht die BVE gemeinsam mit der GfK eine Analyse des "Wellfood-Trends" unter dem Titel "Consumers' Choice 2007 - Wellfood: healthy eating trend drives food markets" präsentieren, die dem deutschen wie dem ausländischen Fachpublikum interessante Einblicke in das Verbraucherverhalten geben wird.

Die Anuga ist vom 13. bis 17. Oktober 2007 ausschließlich für Fachbesucher geöffnet und zwar täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr.

(Quelle: Pressemitteilung der KölnMesse).

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Anuga Drinks - Die internationale Fachmesse

Für die Getränkewirtschaft bietet die Anuga Drinks, Internationale Fachmesse für Getränke im Rahmen der Anuga vom 13. bis 17. Oktober 2007, ein ebenso breites wie internationales Spektrum an Getränken, von Fruchtsaft und alkoholfreien Getränken bis zu Wasser, Trendgetränken, Bier und Spirituosen. Mit 508 ausstellenden Unternehmen aus 65 Ländern auf einer Bruttoausstellungsfläche von 34.000 m² ist die Anuga Drinks damit eine der größten Fachmessen für die Getränkewirtschaft weltweit. Im Fokus stehen neue Produkte und Marketingideen, mit denen dem einkaufenden Handel ebenso wie den Facheinkäufern aus dem Außer-Haus-Markt interessante Konzepte für ihre Kundenaktionen an die Hand gegeben werden. Neben Markt führenden Unternehmen sind auch zahlreiche mittelständische und kleinere Anbieter vertreten, die neben dem nationalen Geschäft auch ihre Exportchancen auf der internationalen Fachmesse Anuga Drinks nutzen.

Allein in Deutschland wurden im vergangenen Jahr 755 Liter Getränke pro Kopf konsumiert, so ifo-Institut und Statistisches Bundesamt. Fast 40 Prozent davon sind alkoholfrei, vor allem Wasser, Erfrischungsgetränke und Fruchtsäfte. Alkoholische Getränke kommen auf knapp 20 Prozent, darunter Bier, Wein und Spirituosen. Die restlichen 40 Prozent an Getränken werden in Form von Heißgetränken wie Kaffe und Tee, Frischmilcherzeugnissen wie z. B. Buttermilch und Milchmischgetränke konsumiert.

Während die Heißgetränke in der Fachmesse Anuga Bread & Bakery, Hot Beverages ihre Präsentationsplattform finden und die Getränke auf Milchbasis in der Anuga Dairy dargestellt werden, zeigt die Anuga Drinks ein breit gefächertes Angebot der Segmente alkoholfreie und alkoholische Getränke, wobei sie durch die starke Beteiligung von Herstellern von Wasser und Erfrischungsgetränken den aktuellen Branchentrend zu nicht-alkoholischen und Trendgetränken widerspiegelt.

Alkoholfreie Getränke bieten auf der Anuga Drinks z. B. Coca Cola, Apollinaris, Gerolsteiner, Aldeholzener, Rhinos, Ty Nant Spring Water, Hochwalsprudel, Christinen Brunnen und Sinalco. Im Bereich Fruchtsäfte machen Eckes Granini, Krings, RIHA, Pfanner, Rauch, Döhler und Wild auf sich aufmerksam.

Zu den Brauereien auf der Anuga Drinks gehören u. a. Cobra Beer, Baltika Breweries, Boon Rawd Trading (Singha Beer, Thailand), Efes Beer, Grolsch International, die dänische Nr. 2 Harboes Bryggeri A/S, Herforder Brauerei, MBC International (Miller Brands), Reissdorf und die Warsteiner Brauerei mit ihrem breiten Biersortiment.

Bei den Spirituosen zielen viele Anbieter, darunter große Importeure aus Brasilien und Mexiko, auf die nach wie vor sehr beliebte Cocktail-Szene ab. Cacacha, Tequila und Vodka gehören in dieses Spektrum.

Auch in anderen Anuga-Fachmessen finden sich Getränkeanbieter, z. B. stellt Bionade in der Anuga Organic aus. In der Anuga Fine Food präsentieren sich darüber hinaus eine Reihe von Wein- und Spirituosenanbietern, z. B. im Rahmen von Länder- oder Regionenpavillons.

Das Thema Wein wird im erstmalig durchgeführten Anuga Wine Special aufgegriffen. Es bietet einen Überblick über das vielseitige und attraktive Weinangebot zur Anuga 2007. Die Sonderschau mit Degustationsfläche, die in Kooperation mit dem renommierten Weltmeister-Sommelier 1998 Markus Del Monego stattfindet, prämiert die herausragenden Weine der Anuga durch eine fachkundige Jury. Hier präsentiert sich auch der der Verband der Prädikatsweine - VdP.

Als wichtiger Interessenverband beteiligt sich darüber hinaus die Getränke-Handels-Cooperation eG., die ihre Besucher in Halle 8 willkommen heißt. Mit dem "Fuxenstall" - der Preis für Deutschlands Beste Getränkehändler - konnte eine wichtige Nachwuchsveranstaltung für den Getränkesektor gewonnen werden.

Im Rahmenprogramm der Anuga finden außerdem Weinseminare statt und ein Tequila-Workshop. Dieser wird von der Sierra Madre Trend Food GmbH und der Mexikanischer Handelsdelegation organisiert.

Als reine Fachmesse erreicht die Anuga Drinks sowohl Einkäufer aus dem Handel und dem Getränkefachgroßhandel als auch Nachfrager aus dem Außer-Haus-Markt. Alle Zielgruppen finden ein international und national breit gefächertes Angebot vor. Zur Anuga können Getränkeanbieter damit ihre beiden Hauptzielgruppen erreichen, dies bietet keine vergleichbare Fachmesse.

Getränke: Mit Innovationen nah am Verbraucher

Für die Getränkeindustrie sind Innovationen ein wichtiger Teil ihrer erfolgreichen Markenführung. Nach Angaben der britischen Mintels Global New Products Database wurden allein 2005 im Bereich Nahrungsmittel und Getränke weltweit knapp 88.000 Innovationen eingeführt. Die Getränkebranche brachte 18 Prozent der Neueinführungen auf den Markt und hält damit unangefochten die Spitzenposition.

Anlässlich der Anuga Drinks stellen die Hersteller einmal mehr ihre Innovationsstärke eindrucksvoll unter Beweis. Vor allem im Markt für alkoholfreie Getränke ist eine ganze Menge Bewegung. Zusehends gefragt sind heute Produkte, die nicht nur schmecken, sondern auch einen gesundheitlichen Mehrwert besitzen. Und von dieser Entwicklung profitieren die Hersteller, die neben den Klassikern auch Produkte mit Frucht-, Aroma-, Vitamin- oder Mineralstoffzusätzen anbieten. Nach Angaben der Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke betrug das Absatzplus bei den so genannten neuen Segmenten hierzulande im vergangenen Jahr satte 30 Prozent. Zweistelliges Wachstum verzeichnete die Branche überdies bei Cola- und Bittergetränken.

Durstlöcher Nummer 1 ist in Europa nach wie vor Mineralwasser. Allerdings sind die Zeiten vorbei, wo man sich mit Sprudel oder stillem Wasser begnügte. Vielfalt ist heute Trumpf und es vollzieht sich allmählich ein Imagewechsel hin zum Lifestyle- und Wellnessgetränk. Die Hersteller forcieren diese Entwicklung durch eine Vielzahl neuer Produktideen und Verpackungskonzepte.

Reichlich Impulse erhält das Near-Water-Segment. Immer exotischere Zutaten und Geschmackskombinationen zeigen, welches Potenzial die Branche diesem Bereich beimisst. Seit geraumer Zeit haben hierzulande auch Wässer mit funktionalem Zusatznutzen einen festen Platz im Getränkeregal. So können die Verbraucher beispielsweise durch Trinken eines kalorienarmen Near-Water-Getränks mit flüssigen Ballaststoffen nach Herstellerangaben rund 25 Prozent ihres Tagesbedarfs an Ballaststoffen decken. Immer beliebter wird unterdessen Mineralwasser ohne Kohlensäure. Nach Angaben des Verbands Deutscher Mineralbrunnen stieg der Absatz der kohlensäurefreien Sorten im vergangenen Jahr um stattliche 17 Prozent.

Ein Blick auf die Ergebnisse der aktuellen ACNielsen-Studie "What´s Hot around the Globe: Insights on Growths in Food and Beverages" macht deutlich: Die Verbraucher haben rund um den Globus nach wie vor mächtig Durst auf Gerstensaft. Das Umsatzplus betrug weltweit fünf Prozent - ein Wertzuwachs von knapp drei Milliarden Euro. Einen Schub erfährt das Segment vor allem durch die weltweit wachsende Bedeutung der Handelsmarken.

In Deutschland stellt sich das Biergeschäft zufrieden stellend dar. Nach Angaben des Deutschen Brauer-Bunds wurden im vergangenen Jahr knapp 107 Millionen Hektoliter Bier abgesetzt - ein Plus von 1,5 Millionen Hektoliter oder 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. U. a. auf die gute Stimmung zur Fußballweltmeisterschaft ist ein leichter Anstieg des Pro-Kopfs-Verbrauchs auf 116 Liter (Vorjahr: 115,3) zurückzuführen. Vor allem das Segment der Biermischgetränke wächst weiter rasant. ACNielsen konstatiert für 2006 einen Absatzzuwachs von 30 Prozent auf 3,7 Millionen Hektoliter. Weitere Wachstumsimpulse erhofft sich die Branche nun von außergewöhnlichen Geschmacksrichtungen wie Orange, Grapefruit oder Curuba. Angekommen ist bei den Brauern übrigens auch das Thema Bio. Eine Reihe von Brauereien haben jedenfalls in den letzten Monaten Öko-Gerstensaft in den Handel gebracht.

(Quelle: Pressemitteilung der KölnMesse).

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Anuga Bread & Bakery, Hot Beverages - Die internationale Fachmesse für Brot, Backwaren, Brotaufstrich und Heißgetraenke.

Wohl kaum jemand wird sich an den Zeitpunkt erinnern, ab wann "Ciabatta" ein fest im internationalen Brotkorb verankerter Begriff wurde. Und wie lange gehört "Baguette" schon zu den alltäglichen Brotsorten nicht nur in seinem Heimatland Frankreich sondern überall auf der Welt? Ungezählt sind die regional und überregional angebotenen Brot- und Brötchensorten - sie schmecken herzhaft oder mild, sind knusprig oder soft. Mit Marmelade, Honig oder Schokocreme und in Verbindung mit einem Heißgetränk nach Wahl gehören Backwaren nicht nur in Deutschland zum typischen Frühstück. Die Anuga Bread & Bakery, Hot Beverages, eine der zehn Fachmessen der Anuga vom 13. bis 17. Oktober 2007, zeigt, was dem Genießer rund um die Welt an Brot, Backwaren, Brotaufstrichen und Heißgetränken mundet. Mit 390 Anbietern aus 36 Ländern präsentiert die Fachmesse eine ebenso breite wie internationale Palette an Produkten und Konzepten.

Zu den ausstellenden Unternehmen der Anuga Bread & Bakery, Hot Beverages gehören sowohl Markt führende als auch kleinere und mittelständische Anbieter. So beteiligen sich u. a. Ahmad Tea, Ankerbrot, Bahlsen, Cafe do Brasil, Darbo, Edna, Fürstenreform, Göbber, Grabower, Harry Brot, Intercookies, Kathi, Kronenbrot, Kuchenmeister, Lambertz, Langnese, Mestemacher, Montebovi, Müllerbrot, Nürnberger Lebkuchen, Schreyögg, Sri Lanka Tea Board, Stauffenberg und Walkers.

Die Anuga Bread & Bakery, Hot Beverages belegt insgesamt 20.500 m² in den Hallen 2.2 und 3.2 und profitiert von den Synergien zu den benachbarten Fachmessen Anuga Fine Food und Anuga Frozen Food. Gerade im Bereich der Backwaren ergeben sich zahlreichen Überschneidungen zu Tiefkühlprodukten.

Breit gefächertes Angebot

Ein gut gefüllter Brotkorb ist für die europäischen Verbraucher nach wie vor eine Selbstverständlichkeit. Allein in Deutschland werden jährlich knapp 86 Kilogramm Brot, Brötchen und Kleingebäck pro Kopf verzehrt. Noch mehr Appetit auf Backwaren haben die Bulgaren und Tschechen. In diesen Ländern beträgt der Pro-Kopf-Verbrauch 110 bzw. 89 Kilogramm.

Dabei legen die Konsumenten zusehends Wert auf Vielfalt im Brotkorb und die Industrie wird diesem Wunsch auch gerecht. So wurden nach Angaben der britischen Mintels Global New Products Database allein 2005 im Bereich Nahrungsmittel und Getränke weltweit knapp 88.000 Innovationen eingeführt. Die Backwarenbranche hat daran großen Anteil. Sie nimmt in diesem Ranking hinter der Getränkeindustrie einen starken zweiten Platz ein und zeichnet damit für immerhin 18 Prozent der Neueinführungen im Nahrungsmittel- und Getränkemarkt verantwortlich.

Im Rahmen der Anuga Bread & Bakery, Hot Beverages haben Fachbesucher aus Handel und GV-Bereich die Gelegenheit, sich von dieser Innovationsstärke ein Bild zu machen und die aktuellen Trends in der Branche kennenzulernen.

So erfreut sich Gebackenes mit gesundheitlichem Zusatznutzen seit geraumer Zeit großer Beliebtheit. Und davon profitiert das Geschäft mit Functional-Food-, Wellness- und Bio-Produkten. In Deutschland beispielsweise wurden im vergangenen Jahr elf Prozent mehr Bio-Brote verkauft. Der Umsatz in diesem Segment stieg nach Angaben der Zentralen Markt- und Preisberichtstelle um zehn Prozent auf 183 Millionen Euro. Erhebliche Potenziale stecken überdies im Markt für funktionelle Brot- und Backwaren. Der Verband der deutschen Großbäckereien prognostiziert jedenfalls, dass die Branche im Jahr 2010 1,8 Milliarden Euro mit Produkten dieser Art umsetzen wird.

Auch in vielen anderen Ländern Europas sind die Verbraucher auf dem Gesundheitstrip. Einen entsprechenden Trend kann die europäische Branchenorganisation Assocation Internationale de la Boulangerie Industrielle zum Beispiel in Skandinavien, den Niederlanden, Frankreich und Großbritannien ausmachen.

Der Wunsch nach Abwechslung und Urlaubsgefühlen am Frühstückstisch lässt hierzulande überdies das Geschäft mit hellen Brotsorten florieren. Die Konsumenten legen heute gerne mediterrane Spezialitäten wie etwa Ciabatta oder Pita, indisches Naan-Brot, aber auch Sandwich- und Hot Dog-Produkte in ihre Einkaufswagen. Anhaltend positiv entwickelt sich in Deutschland der Markt für tiefgekühlte Backwaren. So hat der Lebensmitteleinzelhandel ohne Aldi nach Erhebungen des Marktforschungsunternehmens ACNielsen 2006 knapp 420 Millionen Euro mit diesen Produkten umgesetzt - ein Plus von 2,6 Prozent.

Unterdessen stellen die Hersteller von Heißgetränken anlässlich der Anuga Bread & Bakery, Hot Beverages ihre Kreativität in Sachen Geschmack eindrucksvoll unter Beweis. Aus gutem Grund, denn Vielfalt ist zweifellos der Schlüssel zum Wachstumserfolg. In den USA beispielsweise ist Wodka mit Teegeschmack derzeit in, "Whisky-Grüntee" avanciert in China zum Trendgetränk und die Franzosen haben eine Schwäche für Tee mit Pfeffer- und Paprikageschmack. Insidern zufolge noch ein Geheimtipp: Schwarzer Tee mit einer leichten Schokoladen-Note. Abwechslung ist übrigens auch bei Kaffeetrinkern Trumpf und so geizt die Branche nicht mit Innovationen. Nach wie vor ist löslicher Kaffee in den unterschiedlichsten Varianten für die meisten Verbraucher erste Wahl. Jährlich werden davon weltweit etwa zehn Milliarden Tassen getrunken. Tendenz weiter steigend. Hierzulande finden Espresso und Caffe Crema immer mehr Liebhaber. Das belegt ein Absatzplus von stattlichen 20 Prozent. Im stetigen Aufwind befindet sich auch der Markt für Kaffee-Einzelportionen. Die Anbieter von Produkten für Pad- und Kapselsysteme konnten ihren Absatz 2006 verdoppeln.

Über die Anuga

Mit 6.607 Anbietern aus 95 Ländern ist die Anuga vom 13. bis 17. Oktober 2007 in Köln die größte und wichtigste Fachmesse für Nahrungsmittel und Getränke weltweit. Unterteilt in zehn Fachmessen bietet die Anuga einen einzigartigen Überblick über das Weltmarktangebot für den Lebensmittelhandel und den Außer-Haus-Markt. Erwartet werden rd. 160.000 internationale Fachbesucher.

(Quelle: Pressemitteilung der KölnMesse)

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Anuga 2007: 6.607 Anbieter aus 95 Laendern.

Mit neuen konzeptionellen Ansätzen sowie einer weiterentwickelten Angebotsstruktur im neuen Kölner Messegelände geht die 29. Anuga vom 13. bis 17. Oktober 2007 an den Start. Die Anuga ist die weltweit größte und wichtigste Messe für die internationale Ernährungswirtschaft. 6.607 Anbieter aus 95 Nationen stellen auf einer Bruttoausstellungsfläche von 304.000 m² aus. Kernstück der Anuga ist das Konzept "10 Fachmessen unter einem Dach".
"Mit diesem hervorragenden Ergebnis unterstreicht die Anuga nachhaltig ihre Top-Position. Dies zeigt sich nicht nur an der diesjährigen Gesamtzahl der ausstellenden Unternehmen und der belegten Hallenfläche, sondern auch in der detaillierten Betrachtung der einzelnen Fachmessen"
so Wolfgang Kranz, Geschäftsführer der Koelnmesse GmbH.

Starke deutsche Beteiligung und hoher Auslandsanteil

Sehr hoch ist erneut die Beteiligung von Anbieten aus dem Ausland, sie beträgt 83 Prozent. Neben den wichtigsten Produzentennationen aus Europa, Nord- und Südamerika haben sich in den vergangenen Jahren verstärkt Länder aus Asien auf der Anuga präsentiert und damit ihre Handelsbeziehungen in die ganze Welt begründet und gestärkt. Die führenden Ausstellernationen sind Italien mit 1.050 Anbietern, gefolgt von der Volksrepublik China mit 481 und Spanien mit 477 ausstellenden Unternehmen. Auf den weiteren Plätzen folgen: Griechenland (270, Frankreich (244), die Niederlande (210), Belgien (204), die Türkei (185), die USA (148) und Thailand (146) sowie Brasilien (146). Weitere starke Beteiligungen stellen Österreich (115), Polen (115) und Argentinien (111).

Auch die deutsche Ernährungsindustrie nutzt die Anuga als bevorzugte Präsentationsplattform:1.098 Anbieter zeigen ihr breites Leistungsspektrum und nutzen ihre Chancen, direkte Kontakte zu Kunden aus dem Inland wie aus dem Ausland zu pflegen und aufzubauen.

Besucherstruktur

Die Anuga ist eine reine Fachmesse. Ausschließlich Fachbesucher aus dem Handel, dem Getränkegroßhandel und dem Außer-Haus-Markt haben Zutritt. Die Zielgruppen ergänzen sich hervorragend und bieten den ausstellenden Unternehmen vielseitige Absatzchancen. 158.817 Fachbesucher aus 156 Ländern reisten 2005 nach Köln, unter ihnen die Top-Manager der weltweit wichtigsten Handelskonzerne und Cateringunternehmen sowie die entscheidenden Facheinkäufer aus dem Handel und dem Außer-Haus-Markt. Der Auslandsanteil der Fachbesucher lag bei 52 Prozent.

Anuga - 10 Fachmessen unter einem Dach

Zehn starke Foodbranchen werden als eigenständige Foodmessen unter dem Dach der Anuga konzentriert. Sie bilden eigene, unverwechselbare und klar definierte Ausstellungsbereiche mit einem deutlich erkennbaren Eigenprofil. Dadurch werden Angebot und Nachfrage gezielt zusammengebracht.

Die Fachmessen im Überblick:
  • Anuga Fine Food
  • Anuga Drinks
  • Anuga Chilled Food
  • Anuga Meat
  • Anuga Frozen Food
  • Anuga Dairy
  • Anuga Bread & Bakery and Hot Beverages
  • Anuga Organic
  • Anuga CateringTec
  • Anuga RetailTec
Neue Fachmesse: Anuga Organic

Als neue Fachmesse präsentiert die Anuga 2007 die Anuga Organic. Sie hat sich aus dem bisherigen Bio-Schwerpunkt "Organic World" entwickelt und wird nun konsequent auf internationalem Niveau ausgerichtet. Damit wurde das Fachmessenkonzept marktgerecht weiterentwickelt.

Trends: Taste the Future

Acht Anuga-Trendthemen ergeben sich aus dem Ausstellerangebot und sind mit Hilfe der Datenbank abrufbar.

Diese sind:
  • Bioprodukte
  • Gourmet Produkte und regionale Spezialitäten
  • Health & Functional Food
  • Handelsmarken
  • Koschere Produkte
  • Halal Food
  • Finger Food
  • Vegetarische Produkte
TASTE_07

Produkt- und Konzept-Trends werden im Anuga-Innovations-Wettbewerb TASTE_07 dargestellt. Eine Fachjury entscheidet, welche Produkte in der Trendschau auf der Messe gezeigt werden (Messeboulevard Nord).

Rahmenprogramm

Das Rahmenprogramm zur Anuga ist umfassend und informativ. Neben Kongressen und Vorträgen sind vor allem auch Sonderschauen wie die "Innovationsschau Handel" oder die Kochpräsentation "Visions of Cooking" zentrale Trendplattformen. Am Vorabend der Anuga findet traditionell die Auftaktveranstaltung statt. Zu diesem Treffen auf Top-Niveau werden wieder die führenden Manager der großen Handelskonzerne und aus der Industrie erwartet. Zur Eröffnung der Anuga 2007 hat Bundeswirtschaftsminister Michael Glos sein Kommen zugesagt.

Partnerland Thailand

Ab 2007 setzt die Anuga ein Partnerland-Konzept um. Erstes Partnerland der Anuga wird Thailand sein. Der größte Reisproduzent der Welt präsentiert sich unter dem Slogan "Thailand - Kitchen of the World" und wird damit nicht nur seine Leistungsfähigkeit als Foodproduzent, sondern auch seine kulinarische Top-Position herausstellen.

Das neue Messegelände

Für die Anuga bedeutet der Umzug ins neue Messegelände eine noch bessere Strukturierung ihres Angebots und eine konsequente Fortschreibung des Fachmessenkonzepts. Fünf Eingänge sorgen für eine gute Erreichbarkeit aller Ausstellungsflächen und eine gleichmäßige Besucherführung und -fluktuation.

(Quelle: Pressemitteilung der KölnMesse).

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AHGZ Gastro-Trendtag auf der Anuga: Weltweite Gastrotrends und was sie für uns bedeuten.

Am 14. Oktober 2007 besuche ich die Messe Anuga in Köln. Dort werde ich mir einen Vortrag von Pierre Nierhaus anhören, um ihn endlich auch einmal persönlich kennenzulernen.

Auf der Sonderschau Marktplatz Gastronomie, Halle 8, Stand B 69, referiert er dreimal jeweils halbstündig zum Thema "Weltweite Gastrotrends und was Sie für uns bedeuten" (um 11, 13 und 15 Uhr). Er
"berichtet über internationale Gastronomiekonzepte, über Erfolgsfaktoren und Entwicklungen im Außer-Haus-Verzehr. Mitreißend und impulsiv präsentiert Nierhaus in seiner Multimedia-Show hautnahe Impressionen aus den Trendmetropolen der Welt - darunter Hot Spots wie New York City, Bangkok, Paris und London.

Wie können Gastronomen in Deutschland profitieren? Die Frage ist ein zentraler Punkt beim AHGZ Gastro-Trendtag. Exklusiv für die Zuhörer steht Pierre Nierhaus nach seinen Power-Vorträgen für individuelle Gespräche zur Verfügung."

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Buchmesse: Akkreditierung.

Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Die Frankfurter Buchmesse hat erstmals meine Akkreditierung als Journalist online akzeptiert. In den letzten Jahren mußte ich immer meinen geballten Charme einsetzen, um eine Empfangsdame zu beschwatzen. Es geht dabei weniger um die Befriedigung von Eitelkeit oder darum, sich die Gebühren für den Eintritt und das Parkhaus zu sparen. Nützlich ist der Zugang zum Pressecenter und vor allem daß man an den Ständen nicht mit Verkaufsgesprächen belästigt wird, sondern mit Informationen bedient wird. Auch für die Kölner Messe Anuga, die ich in diesem Jahr zum ersten Mal besuche, hat die Online-Akkreditierung problemlos funktioniert.

Nachdem eine Diskussion, ob und wann es zu einem oder mehreren Bloggertreffen auf der Buchmesse kommt ("Buchmesse: Bloggertreffen?", in: Basic Thinking Blog), noch zu keinem Ergebnis geführt hat, werde ich auf alle Fälle am 10. und 11. Oktober 2007, also dem ersten und zweiten Fachbesuchertag die Buchmesse besuchen. Besuche an weiteren Tage behalte ich mir vor.

Siehe dazu auch: "Buchmessen-Blogger" vom 8. Oktober 2003.


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Mittwoch, September 26, 2007

FBMA Herbsttagung in Berlin: Gastro Trendtour und Fachprogramm zum Thema Catering mit Klaus Peter Kofler,.

26. September 2007
"Hoch interessant und spannend"
"fasste FBMA-Präsident Udo Finkenwirth die Berliner Tage der Food & Beverage Management Association zusammen. Zur Herbsttagung vom 16. bis 17. September 2007 kamen über 80 Mitglieder aus allen Teilen Deutschlands zusammen. In Fortsetzung der im Vorjahr begonnenen Reihe "F&B-Trends" bestand das Programm auch 2007 aus einer Trendtour und einer Vortragsreihe. Bei der Gastro-Tour am Sonntag lernten die Teilnehmer In-Clubs und innovative Restaurantkonzepte in Berlin-Mitte kennen. Am Vormittag des zweiten Tages fand im Rahmen der Gastro Vision die Vortragsreihe zum Thema Catering statt, die im Anschluss nahtlos in den Besuch der Messe überleitete.
"Mit dieser Kombination bieten wir unseren Mitgliedern einen hohen Nutzwert"
so Udo Finkenwirth.

Die "Capital City & Gastro Tour" am Sonntag bot einen bunten Querschnitt von der Clubszene über moderne Gastronomiekonzepte wie Maoa, Theodor Tucher und die A-Lounge bis zum Klassiker Berliner Fernsehturm. Den angesagten Club Bangaluu stellte Betreiber Isan Oral der Gruppe auf einem einstündigen Rundgang vor. Humorvoll und offen plauderte der Quereinsteiger, der ursprünglich aus dem Marketing kommt, über die Herausforderungen und Erfolge, die mit der Eröffnung und Etablierung des Clubs auf dem Berliner Markt verbunden waren. In einem unter Denkmalschutz stehenden früheren Postamt hat der kreative Kopf eine Vision verwirklicht, die er von einem Aufenthalt im Schrager-Designhotel "Delano" in Miami mit brachte. Ähnlich wie im "Delano" ist im "Bangaluu" Weiß die vorherrschende Farbe. Feiern, gut essen, sehen und gesehen werden – das bietet der Club in der White Bar, im Dinnerclub, der Silver Bar und auf der Terrasse. Herzstück ist der Dinnerclub: ein Bedrestaurant mit 120 Plätzen, wo um 20 Uhr ein 10-Gang-Fingerfood Menü begleitet von Showacts und Massagen serviert wird.

Bereits bei der Eröffnung im Mai 2006 erklärte Oral das Restaurant zum Nichtraucherbereich, für die Raucher wurde eine separate Lounge eingerichtet. Isan Oral betreibt für seinen Club ein intensives Marketing u.a. mit Medienpartnern und spricht während der Woche durch Themenabende ausgewählte Zielgruppen an. Tagsüber wird der Club, zu dem ferner das Restaurant Private gehört, als Veranstaltungslocation für Firmen und Gruppen angeboten.

Big Business Catering

Mit welchen Visionen sie ihr Unternehmen betreiben und mit welchen Ideen und Konzepten sie ihre Kunden und Gäste begeistern, schilderten
  • Klaus Peter Kofler (Kofler & Kompagnie),
  • Frank Buchheister (Road Stop) und
  • Jürgen Gangl (Park Inn Berlin-Alexanderplatz)
beim Fachprogramm am Montagvormittag.

Den Anfang machte die faszinierende Präsentation von Klaus Peter Kofler. Unter dem Titel "Das Geschäft neu kreieren" führte er die Teilnehmer in die Philosophie und Strategie der drei Kernbereiche des Traditionsunternehmen ein: Catering, Restaurants, Event Spaces. Seit 2004 geht Kofler & Kompanie (K&K) neue Wege und präsentiert zweimal im Jahr seine Haute Cuisine in Form der Eventreihe PRET A DINER. Mit diesen Kollektionen schuf das Unternehmen neue Voraussetzungen und Standards für Catering - Reproduzierbarkeit bei gleich bleibend höchster Qualität - sowie eine neue Form von Präsentation und Verkauf geprägt von zeitgeistigen Lifestyle-Aspekten durch die Integration von Essen, Tischkultur, Wein und Ambiente. Im Rahmen der documenta Kassel fand Anfang September eine exklusive Vorabpräsentation der PRET A DINER Kollektion autumn/winter 2007 statt. "Hand-made" ist der Leitgedanke der neuen Kollektion und beinhaltet inspirierende Kompositionen der molekularen Küche. Auch im Restaurantbereich setzt K&K außergewöhnliche Akzente am Markt. In Frankfurt am Main ist die Villa Merton zum dritten Mal in vier Jahren Nummer 1 der 10 besten Restaurants im Ausgehführer des meistgelesenen Stadtmagazins. In Hamburg eröffnete im Mai 2007 die erste K&K KOCHBAR, bei der die Gäste in unmittelbarem Kontakt mit den Köchen stehen, die an offenen Showküchen arbeiten. Alles ist flexibel und kommunikativ, so gibt es keine feste Reihenfolge der Gänge, die Speisen werden auf der Tischmitte platziert und können mit der Begleitung geteilt werden. Partner beim K&K KOCHBAR-Konzept sind Gaggenau und Poggenpohl. Im Bereich Event Spaces stellte Klaus Peter Kofler die neuen Locations Goya in Berlin und das HKW Mitte in München vor. Als Voraussetzung für Erfolg im Catering Business bezeichnete er Professionalität insbesondere bei der Vergabe großer Aufträge, sowie ein Gespür für Foodtrends als Indikator von Gesellschaftstrends. Als Trends formulierte Klaus Peter Kofler Ökologie, Fusion Food, die Inszenierung von Essen, Ästhetik, Pleasure Food und Mehrwert zum Beispiel durch Functional Food.

Für die nachfolgenden Referenten, den Hotelier Jürgen Gangl sowie Gastronom Frank Buchheister, liegt das Hauptgeschäft jeweils in einem anderen Bereich. Das Catering allerdings, so die übereinstimmende Aussage, ist ein wichtiges verkauf- und imagesteigerndes Angebotssegment. Für Jürgen Gangl, Hoteldirektor des Park Inn Berlin-Alexanderplatz, ist Catering ein Marketingtool, mit dem neue Kundengruppen erreicht werden und eine Multiplikatorwirkung erzielt wird. Zugleich ist es Teil seiner Strategie, das 4-Sterne-Superior Haus mit gastronomischen Leistungen am Markt zu positionieren. Unter Gangls Leitung wurde die Gastronomie in Konzeption und Qualität optimiert - wie in der neuen Spagos Bar & Lounge mit Weinclub - und das Catering gezielt aufgebaut. Mit Erfolg: Allein im Catering wurde in den letzten 18 Monaten ein Umsatz von 0,5 Mio. Euro erzielt.

Unter dem Motto "Casual Catering" stand die Präsentation von Frank Buchheister von der Road Stop GmbH. Frank Buchheister betreibt im Ruhrgebiet Restaurants unter den Marken Road Stop, N.Y.C Bar & Restaurant sowie Die Schnitzelei. Deren Produkte und Philosophie bilden die zentralen Catering-Themen: American Diner, die Weltküche von New York City und moderne deutsche Küche ergänzt durch authentische Dekoration, darunter viele Originale, sowie Entertainment und Erlebnis.

Die FBMA ist der Fachverband für Führungskräfte aus der Hotellerie und Gastronomie. Die FBMA bietet ihren Mitgliedern Erfahrungsaustausch, Weiterbildung sowie Aufbau und Pflege von Kontakten in Kreisen von Kollegen und zur Industrie.

(Quelle: Pressemitteilung des FBMA).

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Dienstag, September 25, 2007

Wieder betruegerische Geschaefte mit Verbandkaesten.

Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten warnt in ihrem heutigen Newsletter BGN aktuell 19 vor Betrügern. Sie spekulieren auf die Unsicherheit von Gastwirten, ob das bereitgestellte Erste Hilfe-Material überhaupt den Bestimmungen entspricht. Vor allem in Niedersachsen werden angebliche neue Richtlinien und abgelaufene Übergangsfristen angeführt, um überteuerte Verbandskästen an den Mann zu bringen.

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Montag, September 24, 2007

headcrash, Hamburg.

Am 14. September 2007 hat in Hamburg die PAKT Entertainment GmbH (Geschäfsführer: Peter Kraemer) den Club "headcrash" eröffnet. Statt Techno wie im vormaligen "Foo" gibt es jetzt Rock (alternative, indie, emo, hardcore, samstags auch Pop). Neu ist auch eine Bühne für Konzerte. Das nächste Konzert findet am 4. Oktober bei freiem Eintritt statt: Machinemade God.

Interessant aus Marketingsicht ist, daß der Dependance in Myspace www.myspace.com/headcrash zumindest eine ähnlich große Bedeutung zukommt wieder der klassischen Domain. Siehe dazu auch meinen früheren Beitrag "Praesenz gastgewerblicher Betriebe in MySpace".

Wenn ich das nächste Mal in Hamburg bin, werde ich diesen Club sicherlich besuchen. Zumal dort eine frühere Mitarbeiterin meines Café Abseits in Bamberg arbeitet, die ich jedem Hamburger Kollegen aus der Szenegastronomie nur wärmstens empfehlen kann, wenn er eine fleissige, zuverlässige und extrovertierte Mitarbeiterin sucht, die mit Menschen umgehen kann, viele Jahre Erfahrung in der Szene-Gastronomie hat, selbständig und verantwortungsvoll arbeitet und ganz nebenbei auch noch gut aussieht (ich bin ja nicht mehr ihr Chef, also darf ich das sagen).

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Mittwoch, September 19, 2007

DEHOGA unterstuetzt Klagen gegen Rauchverbot:: "Schaeden in Kleinbetrieben und Diskotheken massiv".

Angesichts massiver wirtschaftlicher Probleme in kleinen Gaststätten, Kneipen und Diskotheken geht der Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA jetzt mit rechtlichen Mitteln gegen das gesetzliche Rauchverbot in der Gastronomie vor:
"Unser Verband hat nach sorgfältiger Prüfung entschieden, Verfassungsbeschwerden von Mitgliedsbetrieben gegen das Landesnichtraucherschutzgesetz zu unterstützen"
erklärte Peter Schmid, Präsident des DEHOGA Baden-Württemberg, am Dienstag in Stuttgart.
"Wir können nicht tatenlos zusehen, wie der Staat durch ein solches Gesetz wichtige Teile unserer Branche ruiniert."
Eine Umfrage des DEHOGA hat bereits Ende August massive Probleme und wirtschaftliche Schäden durch das Gesetz deutlich gemacht.
"Mehr als die Hälfte der von uns befragten 335 Kleinbetriebsinhaber und Diskothekenbetreiber sehen sich durch das gesetzliche Rauchverbot in ihrer Existenz bedroht"
so Peter Schmid.

Negativ betroffen vom neuen Gesetz seien insbesondere Kneipen, Bars und kleine Gaststätten mit nur einem Gastraum sowie Diskotheken, die gemäß dem baden-württembergischen Nichtraucherschutzgesetz keine Raucher-Nebenräume anbieten dürfen.
"Uns ist selbstverständlich bewusst, dass es auch Bereiche der Branche gibt, die mit dem Rauchverbot gut klar kommen"
betont Peter Schmid.

Als Branchenverband sehe sich der DEHOGA jedoch in der Pflicht, Kleinbetrieben und Diskotheken, deren Existzenz durch das Rauchverbot bedroht sei, zu unterstützen. Schmid:
"Wir können die Not der Kleinen und der Diskotheken nicht einfach ignorieren."
Der DEHOGA werde in den nächsten Wochen geeignete Betriebe auswählen, die mit Unterstützung des Verbandes vor dem Bundesverfassungsgericht gegen das Gesetz klagen.

Da es im deutschen Rechtssystem weder "Sammelklagen" noch ein Klagerecht für Verbände gegen Gesetze gebe, sei die Unterstützung von Klagen direkt betroffener Betriebe der geeignete Weg, um gegen das gesetzliche Rauchverbot vorzugehen. Gutachten, die der DEHOGA in Auftrag gegeben hat, gehen laut Schmid von guten Erfolgsaussichten für entsprechende Verfassungsbeschwerden aus.

Kennzeichnungspflicht für Kleinbetriebe

Der Widerstand des Hotel- und Gaststättenverbandes gegen das gesetzliche Rauchverbot ist nach Schmids Worten ausdrücklich kein Kampf fürs Rauchen:
"Der DEHOGA ist für einen möglichst guten, umfassenden Nichtraucherschutz in der Gastronomie – dieser liegt auch im Interesse von Unternehmern und Mitarbeitern in unseren Betrieben."
Der Verband wende sich aber gegen eine gesetzliche Regelung, die extreme Härten zu Lasten von Kleinbetrieben und Diskotheken schaffe. Schmid:
"Wir fordern stattdessen eine Kennzeichnungspflicht für Kleinbetriebe, wie sie heute bereits in Spanien erfolgreich praktiziert wird: Wer keinen Raucherraum schaffen kann, weil er nur einen Gastraum hat, sollte selbst entscheiden können, ob er seinen Betrieb als Raucher- oder als Nichtraucherlokal führen will."
Darüber hinaus fordert der DEHOGA, dass Diskotheken in Baden-Württemberg - wie in den benachbarten Bundesländern auch - das Recht erhalten, Raucher-Nebenräume einzurichten.

(Quelle: Pressemitteilung des DEHOGA Baden-Württemberg).

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Knapp vorbei ist auch daneben.

Die mir überaus unsympathische Gebühreneinzugszentrale konzentriert ihre Bemühungen zum Ausschnüffeln von vermeintlichen Schwarzsehern auf Großstädte und dort auf die Zielgruppen
  • "abenteuerlustige Singles",
  • "unverheiratete Paare mit Kindern" und
  • "Studenten".
Mehr dazu: "GEZ sieht erneut Korrekturbedarf in der Berichterstattung", in: Heise Online vom 17. September 2007.

Da ist Schweißperlenabwischen bei allen anderen angesagt.

Sarah Wiener bei ARTE und auf der Frankfurter Buchmesse.

Stark vermarktet auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse wird mit mehreren Terminen Sarah Wiener und ihr Kochbuch "Sarah Wiener: Das große Sarah Wiener Kochbuch". Vorab startet am 1. Oktober auf Arte eine neue Staffel von 10 neuen Folgen von "Die kulinarischen Abenteuer der Sarah Wiener". Die zwanzig bereits gesendeten Folgen werden wiederholt.

Auch die zweite Staffel der Doku-Soap funktioniert nach dem gleichen Rezept: Jede Folge der Reihe ist eine Reise in die Herkunftsregion eines traditionellen französischen Gerichts. Am Anfang hat Sarah Wiener nur eine Adresse und einen Namen, danach muss sie sich allein durchschlagen. Zwei Tage lang hat sie Zeit, um ihre Gastgeber zu finden, die Rezepte zu lernen und die Zutaten zu beschaffen. Denn bevor es in die Küche geht, müssen Fische gefangen, Wildschweine erlegt und Schafe gemolken werden. Am Ende wartet eine Jury aus lokalen Experten, um ein faires Urteil über ihre Version des französischen Klassikers zu fällen. Auf ihrem Weg durch Frankreich wirft Sarah Wiener nicht nur einen Blick hinter die Kulissen der französischen Küche, sondern erlebt auch Geschichten, die von teuren Delikatessen ebenso handeln wie vom täglichen Brot.

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Frankfurter Buchmesse.

Voraussichtlich werde ich in diesem Jahr wieder die Frankfurter Buchmesse vom 10. bis 14. Oktober 2007 zumindest an allen Fachbesuchertagen besuchen. Besonders interessiere ich mich für Kochbücher, gastgewerbliche Fachbücher und die Veranstaltungen des Forums Innovation und des Forums Fachbuch.


Interessiert bin ich natürlich auch daran, wieder Blogger, insbesondere aber nicht nur Gastro-Blogger, kennenzulernen oder wiederzusehen. Sind bereits Blogger-Treffen geplant?

Die Buchmesse-Blogger und Buchmesse-Podcaster lassen sich im "Web 2.0 Wohnzimmer" (Halle 4.2, Stand Q 411), über die Schulter zeigen und diskutieren dort die Frage, wie das Web 2.0 in der Verlagswelt genutzt werden kann.

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Dienstag, September 18, 2007

Solino.

Der Fernsehsender NDR zeigt heute abend ab 23.45 Uhr den Spielfilm "Solino" aus dem Jahre 2002.

1964 verläßt die vierköpfige Familie Amato nach dem Tod des Großvaters ihr italienisches Heimatdorf Solino, um in Deutschland ihr Glück zu machen. Während Vater Romano und die kleinen Söhne Gigi und Giancarlo Feuer und Flamme sind, möchte ihre Mutter Rosa lieber in Italien bleiben. Angekommen im tristen Duisburg der 1960er-Jahre werden die Amatos nur schwer heimisch, es fehlt ihnen an Sonne und Lebensfreude. Die Stimmung ist gedrückt, die Wohnung heruntergekommen und muffig. Romano erträgt den Dreck und die Dunkelheit bei der Arbeit unter Tage nicht und gibt seinen Job schon nach einem Tag auf. Da hat Rosa die glänzende Idee, ein Restaurant zu eröffnen. 'Solino', benannt nach dem fernen Heimatort, wird die erste Pizzeria im Ruhrgebiet! Obwohl die Eltern der deutschen Sprache kaum mächtig sind, haben sie mit ihrem Restaurant bald großen Erfolg....(Quelle: Website des NDR).

Die erste Pizzeria in Deutschland ist das "Sabbie di Capri" in Würzburg gewesen. Sie wurde 1952 eröffnet. Lesen Sie seine Geschichte: "Wie der Vater, so der Sohn" von der IHK Würzburg (mittlerweile ist dieser Artikel nur noch im Internetarchiv zu finden).

Die deutschen Pizzerien sind entstanden als Ergebnis eines zufälligen Zusammentreffen italienischer Gastarbeiter (genauer: Gastunternehmer) als Anbieter und amerikanischer Besatzer als Nachfrager. Das Produkt ist kein eigentlich italienisches Produkt, sondern eine Kopie eines für den amerikanischen Markt entwickelten pseudo-italienischen Produktes. Klassische Bestandteile sind der Teig aus Hefe, Salz, Olivenöl, Wasser und Weizenmehl und Mozzarella-Käse (ersatzweise Edamer) und Tomaten, gewürzt mit Knoblauch, Zwiebeln, Basilikum, Salz und Pfeffer als Beleg. Weitere Beispiele für den Einfluß der amerikanischen Einfluß auf die deutsche Gastronomie finden Sie in unserem früheren Beitrag "Ami go home".

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Montag, September 17, 2007

"Kuechenmanagement aktuell" spammt.

Am 14. September 2007 wurde unsere Küchenchefin von einem Anruf der IDC Service GmbH (Frau Martina Grassl) belästigt. Ihr wurde eine kostenlose Zusendung von "Küchenmanagement aktuell" angeboten. Sie fragte dreimal nach, ob damit irgendwelche Kosten verbunden wären. Dies wurde dreimal verneint.

Heute erhielt ich folgendes Fax (per Mausklick zu einer größeren Abbildung):
Fax
Ich habe daraufhin bei BWRmed!a, einem Unternehmensbereich des Verlag für die Deutsche Wirtschaft, angerufen:
  • Unsere Adresse (Telefonnummer) sei gekauft worden.
  • Das Verfahren ("kostenlose" Probeabos, die man aktiv widerrufen muß, sonst gehen sie in ein kostenpflichtiges Abonnement über) hält man für koscher. Ich sehe das anders.
  • Ich habe erläutert, daß Telefonnummern von Gaststätten dafür da sind, Anrufe von Gästen und Lieferanten, Tischreservierungen, Bestellungen für Lieferservice usw. entgegenzunehmen. Sie sind nicht dafür gedacht, Spamanrufe entgegenzunehmen. Belästigende Telefonanrufe in Gaststätten hindern die Mitarbeiter an der Arbeit. In der Hektik des Betriebs ist wenig Zeit, angemessen zu reagieren. Wenn auf diesem Weg ausgerechnet ein Newsletter vertickert werden soll, der helfen soll, mit "profierprobten Tipps und Arbeitshilfen" das Küchenmanagement zu organisieren, man aber auf diesem Wege Küchenchefs nur von ihrer Arbeit abhält, führt man die thematische Zielsetzung des Produkts ad absurdum.
  • Gaststätten erhalten jede Menge Post und Werbemüll - bei mir ist es werktäglich ein Stapel von 30 Centimeter und gut 20 bis 30 Mails. Es besteht deshalb die Gefahr, daß solche Faxe einfach abgelegt oder weggeschmissen werden, zumal man nicht mit jedem Mist den Küchenchef belästigen möchte. Verlage, die so operieren, setzen sich dem Verdacht aus, sie legten es darauf an, daß vergessen wird, Probeabonnements zu kündigen.
  • Ich habe den Verlag gebeten, seine Vertriebspolitik zu ändern und die von ihm beauftragte Agentur entsprechend anzuweisen. Ich bin dann auch bereit, über diese Änderung zu berichten. Bis dahin kann ich von der Entgegennahme von Anrufen dieses Verlags und seiner Drücker nur warnen.
Die Frage, ob ein jährlicher Preis von 239,20 Euro netto angemessen ist, der noch höher werden kann, wenn es dem Verlag einfällt, mehr Ausgaben zu produzieren als 16 pro Jahr, kann ich nicht beurteilen, denn unter solchen Bedingungen fasse ich "Küchenmanagement aktuell" nicht mal mit spitzen Fingern an. Zumal der Bezug nicht jederzeit mit sofortiger Wirkung kündbar ist, sondern nur zum Ende eines Bezugsjahres. Auch wenn ich die Chefredakteurin Aina Keller seit vielen Jahren kenne und sehr schätze.

Freitag, September 14, 2007

StudiVZ als Mitarbeiterstammtisch.

Echt cool! Einige Mitarbeiter des bis zur Übernahme durch den Deutschen Fachverlag eher beschaulichen gastgewerbliche Fachverlag Matthaes Verlag haben im StudiVZ eine Gruppe Matthaes Verlag gegründet (der Link führt nur zur Gruppe, wenn Sie selbst Mitglied von StudiVZ sind).

Im Matthaes Verlag erscheint unter anderem auch die "Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung".

Mehr über den Matthaes Verlag: "Deutscher Fachverlag und Matthaes Verlag konzentrieren Know-how".

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Ihr Betrieb in Google Maps.

Wenn Sie in Google nach Ihrer Gaststätte suchen oder z.B. nach "Café Abseits Bamberg", wird Ihnen auffallen, daß zu diesem Betrieb an erster Stelle bzw. vor den Suchergebnissen neuerdings ein Stadtplanauszug angezeigt wird und weiterführende Informationen wie Restaurantkritiken. Anders ausgedrückt: Google hat seinen Dienst Google Maps aus dem Beta-Stadium genommen und in die Ergebnisseiten seiner Suchmaschine integriert. Siehe dazu auch: "Google vs. Qype, Plazes & Co." von Michael Jung, in: e-commerce-blog vom 14. September 2007.

Gut für Sie, wenn Sie unseren früheren Empfehlungen gefolgt sind, Fotos ihres Betriebes in Google Maps hochzuladen und eine ausführliche Beurteilung Ihres Betriebes zu verfassen. Siehe dazu: Für meinen Betrieb gibt es dort z.B. schon 13 Fotos zu sehen. Und natürlich stammt eine der sogenannten Bewertungen von mir selbst und eine weitere Bewertung von mir, die ich bei Qype hinterlassen habe, wird von Google automatisch eingespielt. Eigenbewertungen sind auch nicht verboten. Bei Qype sind sie als solche, wie von mir angeregt, gekennzeichnet. Wenn Sie bei Google Maps Ihren eigenen Betrieb beschreiben, sollten Sie auf Werturteile verzichten und sich auf Fakten beschränken, sinnvollerweise auf weiterführende Informationen, die nicht bereits an anderer Stelle in Google Maps über Ihren Betrieb zu finden sind. Ich habe z.B. eine Liste der Spiele wie Schach, Backgammon, Poker, Karten- und Gesellschaftsspiele, die wir für unsere Gäste bereithalten, publiziert.

Nebenbei: ich teile die Auffassung von Michael Jung nicht, dies sei eine Kampfansage an Websites wie Qype und Plazes. Die Beziehung von Google zu solchen Websites gestaltet sich eher wie von Google Booksearch zu Buchverlagen. Deren Inhalte werden teilweise in die Google Suchmaschine integriert, dafür erhalten die Buchverlage bzw. Bewertungsportale Traffic und können so ihre umfassenderen Informationen vermarkten.

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Donnerstag, September 13, 2007

Profilsuche bei Facebook.

In einem früheren Beitrag "Gruppen bei Qype" habe ich die fehlende Möglichkeit bei StudiVZ beklagt, in Gruppeneinträgen zu suchen.

Heute hat Facebook bekannt gegeben ("Public Search Listings on Facebook", in: Facebook Blog), daß man ein sogenanntes "Public Search" eingeführt hat. Auch wer nicht Mitglied von Facebook ist, kann in den Profilen der Mitglieder suchen. Der Umfang der Daten, die durchsucht werden können, kann jedes Mitglied selbst festlegen.

In einer zweiten Stufe erweiterter Öffentlichkeit soll es in wenigen Wochen auch Suchmaschinen erlaubt werden, diese Daten zu durchsuchen:
"In a few weeks, we will allow these Public Search listings (depending on users' individual privacy settings) to be found by search engines like Google, MSN Live, Yahoo, etc. We think this will help more people connect and find value from Facebook without exposing any actual profile information or data."
Facebook versucht sich damit wohl als zentrale Personendatenbank des Internets zu positionieren.

Für Sie als Gastronom bedeutet dies langfristig, daß sie sich in einer oder mehreren solchen Communities darstellen sollten. In welchen, ist davon abhängig, was man privat und beruflich treibt.

Wie sehen solche Profile aus? Als Beispiel meine Präsenzen:Die Darstellung kann dabei, je nach Community, voneinander abweichen, so kann man eher die private Rolle oder die geschäftliche Seite betonen.

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DEHOGA Thueringen weist Darstellungen der NGG zurueck.

DEHOGA Thüringen weist Darstellungen der NGG zurück.

Erfurt, 13. September 2007/ Im Thüringer Gastgewerbe ist die Lage trotz anziehender Konjunktur leider noch gedämpft. Dies nicht nur wegen des bevorstehenden Nichtraucherschutzgesetzes, sondern auch wegen der trotz leichter Steigerungen bei den Gästezahlen immer noch stagnierenden Umsätze im ersten Halbjahr 2007.

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) sprach auf ihrer Pressekonferenz am 10. September in Erfurt zwar von Steigerungen der Umsätze um 5,6 Prozent, doch der Blick in die offizielle Statistik weist für Januar bis Juni 2007 einen realen Umsatzrückgang für das Thüringer Gastgewerbe von 2,5 Prozent aus. Leider sind weder das Beherbergungsgewerbe noch das Gaststättengewerbe im ersten Halbjahr aus den roten Zahlen herausgekommen. Die von der NGG behauptete Umsatzsteigerung ist schlichtweg nicht nachvollziehbar.

Richtig ist wiederum, dass die Zahl der Beschäftigten des Gastgewerbes gering zurückgegangen ist. Dies ist aber nicht, wie von der Gewerkschaft behauptet, ein Rückgang von 2,5 Prozent, sondern die Statistik des Thüringer Landesamtes weist für das erste Halbjahr -0,5 Prozent aus. Diese Zahl muss aber vor dem Hintergrund der dramatischen Rückgänge der Beschäftigtenzahlen im sonstigen Beherbergungsgewerbe von 23,9 Prozent gesehen werden.

Der DEHOGA Thüringen widerspricht weiterhin entschieden, der von der NGG aufgestellten Behauptung, dass die angeblich geringe Entlohnung in der Branche zu dem Rückgang bei den Beschäftigten geführt habe.

Der von der NGG geforderte Mindestlohn von 7,50 Euro kann überhaupt nicht in Rede stehen, da dieser Schritt Personalkostenerhöhungen für die von Umsatzrückgängen geplagte Branche von circa 25 Prozent zur Folge hätte. Dies allein würde, aufgrund der ohnehin geringen Erträge, Preiserhöhungen von sechs bis acht Prozent nach sich ziehen, was schon allein wegen der angespannten Marktsituation vollkommen unvorstellbar wäre.

Das gesamte Gastgewerbe war in den letzten Wochen weiterhin massiven Belastungen ausgesetzt. Diese resultieren
  • aus den Forderungen im Urheberrechts- und Rundfunkbereich,
  • bei den Energiepreisen
  • sowie den Steigerungen bei den Lebensmittelpreisen um teilweise mehr als zehn Prozent.
Natürlich ist das Plus bei den Gästezahlen von über vier Prozent im ersten Halbjahr sehr erfreulich und trägt wohl auch insgesamt zu einem vorsichtigen Optimismus bei. Nicht nachvollziehbare und finanzierbare Lohnforderungen würden hier weitere Unsicherheit mit sich bringen und den leichten Aufwärtstrend sofort im Keim ersticken.

Ein Mindestlohn ist kein probates Mittel in einer Marktwirtschaft und kann auch nicht aus politischen Gründen in Rede stehen, da Tarifpolitik Aufgabe der Tarifpartner ist. Insofern stehen die Arbeitgeber im Thüringer Gastgewerbe zu ihrer sozialen Verantwortung, die aber auch die Sicherheit der Unternehmen umfasst.

(Quelle: Pressemitteilung des DEHOGA Thüringen).

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Doktus.

Alexander Hüsing hat mich auf Doktus aufmerksam gemacht: "Doktus sammelt Dokumente", in: Deutsche-Startups.de.

Dort finden sich z.B.
  • Eine Maturarbeit von Philipp Huber über das "Bierbrauen, in der er das Brauen in verständlicher Form erklärt.
  • Speisekarte des Thai-Restaurants Cam-Ly in München.
Die Qualität der von den Nutzern zur Verfügung gestellten Dokumente ist sehr unterschiedlich. Doktus erlaubt aber Bewertungen seitens der Nutzer.

Doktus ist erst seit drei Wochen online, deshalb ist verständlich, daß man bisher erst auf wenige Dokumente zugreifen kann.

Ein Vorteil ist die Möglichkeit, Dokumente in verschiedene Formate umzuwandeln. Jedes Mal, wenn man bei Doktus ein Dokument hochlädt, wird dieses automatisch in eine ganze Reihe an verschiedenen Dateiformaten umgewandelt. Diese stehen Ihnen dann anschließend direkt wieder zum Download bereit. Dabei lautet die Grundregel, dass Sie jedes Dokument im Originalformat und zusätzlich in den Formaten .pdf, .doc und .txt downloaden können. Sie laden also z.B. ein Word-Dokument hoch und können es in den Formaten .doc, .pdf und .txt wieder herunterladen.

Folgende Formate können bei Doktus hochgeladen werden: .pdf (Adobe Acrobat), .doc (Microsoft Word), .ppt & .pps (Microsoft Powerpoint), .xls (Microsoft Excel), .ps (Adobe Postscript), .rtf (Rich Text Document), .txt (Plain Text), .odt (OpenDocument Text), .sxw (StarOffice Text), .ods (OpenDocument Spreadsheet), .sxc (StarOffice Spreadsheet), .odp (OpenDocument Presentation) und .sxi (StarOffice Presentation).

Anders ausgedrückt: Sie können, wenn Ihnen z.B. Ihre Speisekarte in einem bestimmten Dateiformat zur Verfügung steht, diese in diesem Format hochladen und ihren Besuchern dann in anderen Formaten zur Verfügung stellen, ohne sich selbst der Mühe der Umwandlung machen zu müssen. Zu den Schwierigkeiten einer solchen Umwandlung siehe z.B. unseren früheren Beitrag "PDF in HTML umwandeln".

Über neue Features und die weitere Entwicklung von Doktus informiert ein Blog Doktus.

Ich habe testweise einmal die Speise- und Getränkekarte meines Café Abseits in Bamberg hoch geladen: Speisekarte. Die aus dem ursprünglichen PDF-Format automatisch in das Word-Format (doc) umgewandelte Version ist erstaunlich nahe am Original.

Mittwoch, September 12, 2007

Qype on the road im Luett'n Grill, Hamburg.

Den Lütt'n Grill von Harry Schulz haben wir unseren Lesern in den letzten Jahren bereits mehrfach vorgestellt:Dietrich Wedegärtner von Qype hat ihn interviewt: "Qype on the road: Der Lütt'n Grill", in: Qype Blog vom 12. September 2007. Harry erzählt von seinen Geheimrezepten des Luxushähnchens und berichtet begeistert über seine Erfahrungen mit Qype Coupons und den Effekt von Empfehlungen. Dietrich Wedegärnter ist einfach mit seiner Kamera in den Lütt'n Grill reinmarschiert.

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Fragen und Antworten zum Rauchverbot in der Gastronomie.

Der DEHOGA-Bundesverband hat in seiner Publikationsreihe Compact den aktuellen Stand der Gesetzgebungsverfahren in den Bundesländern zum Rauchverbot in der Gastronomie dokumentiert: "DEHOGA compact Spezial: Fragen und Antworten zum Rauchverbot in den Bundesländern" (PDF) vom 6. September 2007.

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DEHOGA mit neuem Internetauftritt: Erweiterte Inhalte, mehr Service, modernes Layout.

(Berlin/Hamburg, 11. September 2007) Der Deutsche Hotel- und Gast-stättenverband (DEHOGA Bundesverband) hat anlässlich der Sitzung seines Großen Vorstandes am 11. September 2007 in Hamburg seine neue Website mit einem zeitgemäßen und frischen Layout vorgestellt. Vor einem Jahr wurde das modernisierte DEHOGA-Logo präsentiert. Nun wurde auch der Internetauftritt unter www.dehoga.de in vielen Bereichen weiterentwickelt, damit die Online-Besucher künftig noch schneller und einfacher an die gewünschten Informationen gelangen.
"Schon der erste Blick zeigt: Wir wollen mit der neuen Website Maßstäbe setzen, unseren Besuchern einen noch besseren Service bieten und noch mehr Inhalte übersichtlich bereitstellen"
sagt Ingrid Hartges, Hauptgeschäftsführerin des DEHOGA Bundesverbandes.
"Dazu wurde die Menüstruktur optimiert und die Gestaltung unserem neuen Corporate Design angepasst."
Das Wichtigste zur komplett überarbeiteten Website in Kürze:
  • Als besonderen Service für die Medien gibt es auf der Startseite ein "aktuelles Statement", in dem kurz und knapp Forderungen und Zitate zu laufenden politischen Debatten eingestellt werden.
  • Eine ständig variierende Bildleiste sowie wechselnde "DEHOGA. Wer sonst"-Testimonials zeigen auch optisch, wie vielfältig und lebendig Gastronomie und Hotellerie sind.
  • Der Bereich "Warum Mitglied werden?" wurde grundlegend umgestaltet und durch ein Online-Kontaktformular ergänzt. Die Vorteile der Mitgliedschaft werden nun prägnanter und anschaulicher dargestellt.
  • Ab sofort bietet eine Veranstaltungsliste eine Vorschau auf die wichtigsten Termine des DEHOGA Bundesverbandes und der Branche.
  • Zahlreiche zusätzliche Grafiken, wie zum Beispiel Zehn-Jahres-Reihen, erweitern den Bereich "Daten, Fakten, Trends". Hinzu kommt eine Übersicht zu aktuellen Trends in Gastronomie und Hotellerie.
  • Ganz neu wurde die Rubrik "Recht aktuell" unter dem Menüpunkt Branchenthemen“ aufgenommen, in der sich jede Woche ein neuer juristischer Artikel einem Thema rund um das Gastgewerbe widmet.
  • Unter "Ausbildung und Karriere" wurde die Stellenbörse AHGZjobs eingebunden, damit Azubis und Jobsuchende gleich auf der Website nach Stellen suchen können.
  • Aus aktuellem Anlass ist ein Frage- und Antwort-Katalog zu den Nichtraucherschutzgesetzen in den Bundesländern sowie eine übersichtliche Synopse zum jeweiligen Stand der Gesetzgebung verfügbar. Zudem sind alle bereits verabschiedeten Nichtraucherschutzgesetze online verlinkt.
"Die DEHOGA-Website hält zu allen Fragen rund um die Dienstleistungsbranche Nummer eins die Antworten bereit. Beispielsweise sind sämtliche Informationen zu den politischen Brennpunkten der Branche, aktuelle Pressemitteilungen und alles Wissenswerte rund um das Thema Ausbildung online abrufbar"
berichtet Hartges.

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Dienstag, September 11, 2007

Google Maps in Websites einbinden.

Google Maps lassen sich jetzt einfach in die eigene Website einbinden. Ein Anwendungsbeispiel: "Woher unsere Biere kommen" auf der Website meines Café Abseits in Bamberg (via Google Maps - Kinderleicht in Webseiten einbinden" von Klaus Patzwaldt.

Wenn Sie selbst so etwas ähnliches für Ihre Website machen wollen, müssen Sie zuerst eine individuelle Map erzeugen. Siehe dazu meinen früheren Beitrag "Eigene Landkarten und Stadtplaene mit Google Maps" mit weiteren Anwendungsbeispielen.

Im zweiten Schritt rufen Sie diese Google Map auf und klicken auf den Link "Url zu dieser Seite. Sie können dann die Größe der einzubindenden Landkarte definieren und erhalten einen Quellcode, den sie einfach in den Quelltext ihrer Website kopieren.

Die Karte läßt sich einfach aktualisieren, in dem man sie in Google Maps aufruft und Standorte entfernt oder zufügt oder Beschreibungen ändert. Ich habe in den von mir verfassten Beschreibungen die Biersorten ergänzt, die wir von den angegebenen Brauereien beziehen.

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Welche Auswirkungen hat das Web 2.0 für die Hotellerie?

Das Web 2.0 ist in aller Munde. Weblogs, Blogs, Bewertungsportale nehmen immer mehr an Bedeutung zu. Welche Schlussfolgerungen sollte die Hotellerie aus diesen neuen Möglichkeiten ziehen und wo besteht Handlungsbedarf?

Diese Fragen beantwortet Diplom Betriebswirt Michael Toedt im Whitepaper "Web 2.0: Die Emanzipation des Gastes. Welche Auswirkungen hat das Web 2.0 für die Hotellerie?" (PDF).

Dipl.-Betriebswirt Michael Toedt ist geschäftsführender Gesellschafter der Dr. Selk & Coll. GmbH in München. Die Firma hat sich auf die Bereiche Marketing-Technologie, Beratung und Datenschutz für Tourismusunternehmen spezialisiert. In den letzten Jahren begleitete er diverse Hotelgesellschaften bei der Erstellung zentraler Kunden- und Marketingdatenbanken. Aufgewachsen im elterlichen Hotelbetrieb, absolvierte er nach Beendigung einer kaufmännischen Ausbildung eine Lehre zum Koch und arbeitete unter anderem im Sterne-Restaurant des Hotel Königshof in München. Er studierte BWL an der Fachhochschule München und besuchte während dieser Zeit auch die Cornell University, NY. Vor seiner jetzigen Tätigkeit war Herr Toedt Regional Vice President der SANSORA INTERNATIONAL, einer ehemaligen Tochter der Schoerghuber-Unternehmensgruppe. Neben seiner Tätigkeit bei Toedt, Dr. Selk & Coll. ist Michael Toedt u. a. Lehrbeauftragter an der Fachhochschule München zum Thema "CRM im Tourismus", sowie Gast-Dozent an diversen Hochschulen.

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Montag, September 10, 2007

Bundesdrogenbeauftragte weigert sich, das Rauchverbot in der Gastronomie zu evaluieren.

Bernd Palmer, Diplom-Ingenieur ETH und aktiv im Netzwerk Rauchen, hat der Drogenbeaufragten der Bundesregierung Sabine Bätzing am 28. August 2007 drei Fragen gestellt:
  1. "Welche Ziele haben Sie für das Rauchverbot in Gaststätten gesetzt. Konkret, um wieviel muss sich die Zahl der Passivrauchopfer (heute 3301) verringern, damit Sie von einer erfolgreichen Massnahme sprechen können?
  2. Mit welchen Mitteln und Methoden werden Sie den Erfolg des Rauchverbots in Gastbetrieben messen? Werden Sie die entsprechenden Ergebnisse laufend veröffentlichen?
  3. Sind Sie bereit, das Rauchverbot in Gastbetrieben wieder aufzuheben und die Entscheidung darüber den Gastwirten zurückzugeben, falls sich herausstellen sollte, dass die Massnahme den gewünschten Erfolg nicht oder gar keinen messbaren Erfolg verzeichnet?"
Beurteilen Sie deren Antwort vom 6. September 2009 selbst:
"Die Einschätzung, ob es sich beim Rauchverbot in Gaststätten um eine erfolgreiche Maßnahme handelt, möchte ich nicht von einer 'Rauchopfer-Zahl' abhängig machen. Ein Erfolg des Rauchverbots in Gastbetrieben ist für mich solcherart nicht meßbar. Die öffentliche Zustimmung vieler Bürger zu den Ländergesetzen zum Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens zeugt davon, dass viele Bürger, sowohl Raucher als auch Nichtraucher, diese Gesetze begrüßen. Die Gesetzgebung zum Nichtraucherschutz in Gaststätten erfolgt durch die Bundesländer in eigener Kompetenz. Ihre Frage nach meiner Bereitschaft zur Aufhebung der Rauchverbote in Gastbetrieben ist daher gegenstandslos."
Quelle: "Sabine Bätzing", in: Abgeordnetenwatch.

Formal hat die Drogenbeauftragte der Bundesregierung recht. Sie hat keinerlei Kompetenz bei Gesetzgebungsverfahren weder beim Bund und erst gar nicht bei den Ländern. Aber vorher das Maul aufreißen und hinterher darauf verweisen, daß man nichts zu sagen habe, ist denn doch ein starkes Stück. Siehe dazu auch meine frühere Polemik: "Beauftragte der Bundesregierung".

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Samstag, September 08, 2007

Nat.

Beim Gründerwettbewerb enable2start hat das Franchise-Restaurantkonzept Nat des Gründers Jan Rosenkranz einen von fünf Preisen gewonnen (via "Gewinner von enable2start stehen fest: mymuesli, bagpax & Co.", in: Best Practice Business vom 6. September 200).

Jan Rosenkranz hat in der Geschäftsführung der Steakhaus-Kette Block House Gastronomieerfahrung gesammelt. Sein Konzept ist laut Beschreibung nicht besonders revolutionär (was aber kein Nachteil sein muß):
  • Die Bedienung kommt bei Nat auf ein Klingeln hin zum Tisch und gibt die Getränkebestellung elektronisch an den Tresen weiter. "Noch während der Gast sein Essen bestellt, werden ihm die Getränke bereits serviert."
  • Die Produktpalette besteht zur einen Hälfte aus vegetarischen, teilweise sogar veganen Speisen, zur anderen aus Rind-, Geflügel- und Fischgerichten. Alle Lebensmittel stammen aus biologisch zertifizierter Erzeugung. Um das Angebot möglichst weitgehend aus regionalen Saisonprodukten bestücken zu können, wird die Speisekarte viermal im Jahr ausgetauscht.
Im November wird in der Hamburger Innenstadt das erste Nat-Restaurant eröffnet.

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Mittwoch, September 05, 2007

Coucina am Morgen.

Heute morgen habe ich mir mal schnell ein Müsli gemixt.

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Dienstag, September 04, 2007

Michael Jackson gestorben.

Nach dem Tod von John White Mitte Juli hat die Welt der Bierenthusiasten am 30. August 2007 mit dem "Beerhunter" Michael Jackson einen weiteren Bierliebhaber, -kenner und Fachautoren verloren. Michael Jackson hat mit einem Team von Rechercheuren und Schreibern eine Vielzahl von Büchern und Bier, aber auch Whisky, geschrieben.

Seine Bücher haben nicht wenige Menschen motiviert, sich mit Bier und/oder Whisky intensiver zu beschäftigen. Für mich ganz persönlich war die von Michael Jackson mit angestossene Bewegung für besseres Bier ein Argument, als mein Bamberger Café Abseits brauereifrei geworden ist, einen Schwerpunkt auf Bier zu setzen. Mittlerweile haben wir die wohl beste Bierauswahl in der Region.


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Schokolade in Paris.

"Die Schokoladenseiten von Paris" ist eine Linksammlung von Schokoladenanbietern in Paris und weiteren Links (via fritzepfoten).

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Keine Kontrolle des Rauchverbots in Schleswig-Holstein.

In Schleswig-Holstein weigern sich Polizei und Kommunen, das gesetzliche Rauchverbot, das zum 1. Januar 2008 in Kraft treten soll, zu kontrollieren: "Rauchverbot: Polizei überfordert", in: sh:z vom 4. September 2007.

Das Rauchverbot ist eine Marotte des Landes. Das sollte dann auch die notwendigen personelle Verstärkung bei der Polizei des Landes und den Kommunen finanzieren.

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Montag, September 03, 2007

Live Search.

Seit Ende August ist Live Search von Microsoft in einer Beta-Version online. Die Daten sind von zweifelhafter Qualität. So heißt es z.B. im Eintrag unseres Café Abseits in Bamberg:

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag geschlossen
Samstag bis Sonntag12:00 Uhr bis 23:00 Uhr
Dabei haben wir schon seit 1983 immer täglich von 9 bis 1 Uhr geöffnet.

Sie sollten nachschauen, welchen (falschen) Daten Live Search für Ihren Betrieb ausspukt.

Quelle dieser falschen Daten ist Suchen.de, eine lokale Suche, die abgesehen davon nicht weiter interessant ist. Leider habe ich nicht in Erfahrung bringen können, ob man den Datenmist besser bei Suchen.de korrigieren läßt, in der Hoffnung, daß die richtigen Daten dann irgendwann von Microsoft übernommen werden oder ob man sich besser direkt an Microsoft wenden. Ich habe deshalb mich bei Suchen.de beschwert, in der Hoffnung damit zwei Fliegen zu erschlagen.

Meh über Live Search: "Live Maps und -Auskunft als Beta-Version in Deutschland" von Klaus Patzwaldt.

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