Gastgewerbe Gedankensplitter



« Home | Der Kampf um's Ueberleben. » | Rauchende Gaeste als Kuenstler. » | Wann ist ein Zelt ein Zelt? » | 2007 schwieriges Jahr für deutsche Mineralbrunnen.... » | Lohn- und Gehaltsabrechnung 2008. » | Pressehof. » | Ruf doch mal an! » | Brauereichef tritt aus der CSU aus. » | Vortrag ueber die molekulare Kueche. » | Per Catering das Rauchverbot fuer geschlossene Ges... »


Samstag, Januar 05, 2008

Fusionierung von Einraumgaststaetten, um ein Nebenzimmer fuer Raucher zu gewinnen.

In meinem früheren Beitrag "Ausserordentliche Kuendigung von Pachtvertraegen wegen Rauchverbot" habe ich prognostiziert, daß in Zukunft wegen des Rauchverbots viele Einraum-Gaststätten aufgegeben und umgenutzt werden. Ich muss mittlerweile Bayern etwas davon ausnehmen, da in diesem Bundesland das Rauchen auch in Nebenzimmern verboten ist. Aber vorhandene Nebenzimmer erleichtern natürlich die Vermietung an "geschlossene Gesellschaften", denen das Rauchen erlaubt werden darf, weil man dann andere Gäste im Hauptraum parallel bedienen kann.

Heute berichtet die Neue Württembergische Zeitung über die Schließung der Einraumgaststätte "Mono" in Göppingen: "Mit dem 'Mono' schließt weitere Szenekneipe" vom 5. Januar 2007. Darin wird der Betreiber und Hausbesitzer, dem auch eine weitere Einraumgaststätte in der Nachbarschaft gehört, zitiert:
"So könnten, falls alle Planungen passen und die entsprechenden Genehmigungen vorliegen, aus den beiden kleinen Lokalen ein großes werden - mit dann separatem Raucher-Raum."
Wenn benachbarte Gaststätten nicht dem selben Eigentümer gehören oder beide Betriebe nicht von dem selben Betreiber betrieben werden, ist eine solche Lösung nicht ganz so einfach möglich, sondern setzt eine Verhandlungslösung zwischen den Hauseigentümern und den beiden Betreibern voraus. Aber eine solche Lösung ist durchaus denkbar. Siehe dazu meinen früheren Beitrag über die Variante "virtuelles Nebenzimmer": "Sich aus dem Rauchverbot einen Jux machen".