Gastgewerbe Gedankensplitter



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Donnerstag, Januar 03, 2008

Ruf doch mal an!

Der Polizeigewerkschafter Konrad Freiberg warnt davor, wenn man die Polizei im Falle eines Verstoßes gegen das Rauchverbot alarmieren will, die Notrufnummer 110 zu verwenden:"Die Polizei hat Wichtigeres zu tun'", in: Stern vom 3. Januar 2008. Dem stimme ich zu. Ich habe Ende des letzten Jahres bei der für uns zuständigen Polizeidirektion angerufen und mir eine spezielle Nummer geben lassen. Unsere Mitarbeiter sind angewiesen worden, nur diese Nummer zu wählen.

Nur formal-bürokratisch hat der Polizeigewerkschaftsfunktionär recht, wenn er behauptet:
"Für die Einhaltung des Rauchverbotes ist zunächst einmal derjenige zuständig, der das Hausrecht inne hat. In Lokalen und Kneipen ist der jeweilige Wirt der erste Ansprechpartner, er trägt die Verantwortung, an ihn sind Beschwerden zu richten. Die weitere Kontrolle obliegt dann den Ordnungsämtern, beziehungsweise in Hamburg den Bezirksämtern, nicht der Polizei."
Den Inhaber gastronomischer Betriebe wird zwar in den Raucherdrangsalierungsgesetzen der Bundesländer die Pflicht auferlegt, alles Erforderliche zu tun, Verstöße gegen das Rauchgesetz zu verhindern. Doch solange der Staat mir nicht monatlich das Gehalt eines Polizisten oder Sachbearbeiters im Ordnungsamt überweist, sollen die ihre Arbeit selbst erledigen. Diesen Schwarzen Peter gebe ich gerne postwendend zurück.
"Aber ich warne davor, dass sofort 110 gerufen wird, nur weil jemand in einer Kneipe raucht. Die Polizei hat wahrlich Wichtigeres zu tun! Das sage ich in aller Deutlichkeit."
Auch ich habe Wichtigeres zu tun!

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