Gastgewerbe Gedankensplitter



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Freitag, Januar 11, 2008

Wein aus KEGs.

Der Winzerblogger Thomas Lippert aus Heidelberg, den ich am 26. Januar 2008 beim Blog-trifft-Gastro 2008 in Stuttgart wieder treffen werde, überrascht mich immer wieder. Heute lese ich in seinem Blog, daß das Weingut Clauer seit vielen Jahren Wein in KEGs anbietet: "Weinrallye #7 - Wein aus Dosen":
"Wir haben diese Einheit für uns entdeckt als wir noch ganz jung und frisch am Markt zugange waren. Wir beliefern viele Gastronomen in der Altstadt, dort ist Platz ein wertvolles Gut und wird daher nur Ungern für Weinkisten genutzt. Somit bietet sich besonders für Gaststätten mit minimalem Platz diese Behälterform an. Ein weiterer Zusatzpunkt ist natürlich der Preis. Eine 50 Liter Einheit läßt sich bedeutend Gastronomiefreundlicher kalkulieren als eine einzelne Literflasche. Sind die Ausschanksysteme, Gas und Druck optimal eingestellt, wird jedes Viertel Wein aus dem Keg zu einem wahren Frischeerlebniss, denn abgestandenen Wein gibt es nciht mehr. Der Wirt kann allzeit frisch zapfen und der Kunde dankt es ihm. Unsere Erfahrungen mit Wein aus Keg sind durchweg positiv.

Weitergehende Infos zum Thema Wein aus Keg findet sich HIER in älteren Artikel aus dem Winzerblog."
Siehe dazu auch: "Wein im Keg als wesentlicher Erfolgsfaktor" von Michael Schlegel. Als Mehrweggebinde sei das Keg äußerst umweltfreundlich und extrem langlebig.
"Bei Winzer Krems werden Kegs im Durchschnitt vier bis fünf Mal pro Jahr befüllt, eine hohe Umlaufgeschwindigkeit ist erreicht. Insgesamt zählt die Winzergenossenschaft 10.000 Keg-Fässer zu ihrem Eigentum. Darunter sowohl 25-l- als auch 50-l-Kegs. Wobei die prozentuale Verteilung hier bei 80 zu 20 liegt...

Gastronomiebetriebe, die Winzer Krems-Weine aus dem Keg ausschenken, erachten den verringerten Handlingaufwand als ganz klaren Vorteil des Keggebindes. Einmal angeschlossen lässt sich aus dem Keg auf einfache Art und Weise so lange zapfen, bis dieses komplett geleert ist. Lästiges Flaschen öffnen entfällt. Dazu kommt als weiterer Vorteil, dass Wein aus dem Keg in Verbindung mit einer professionell eingerichteten Schankanlage stets bei gleich bleibender Ausschanktemperatur zur Verfügung steht. So wird Wein weder zu kalt noch zu warm serviert – was bei Flaschenware durchaus einmal vorkommen kann....
Wesentlicher Punkt beim Ausschank von Wein aus dem Keg sei unter anderem, dass beim Zapfvorgang das richtige Verhältnis von Mischgas und Wein gegeben ist, damit der Wein nicht mit zu viel Druck transportiert wird und dadurch überschäumt. Das Keg dürfe maximal sechs Tage angebrochen sein.

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