Gastgewerbe Gedankensplitter



« Home | Bruttomonatsverdienste in Nordrhein-Westfalen. » | Substitution Box. » | Zauberlehrling, Stuttgart. » | Food Service Akademie. » | Reges Vereinsleben in Bayern. » | Hessisches Gastgewerbe deutlich im Minus. » | Vegan essen in Leipzig. » | Bamberger Gaestehaeuser "Alter Graben" und "Hoelle... » | Raucherclubs allerorten. » | Culinary Union Local 226. »


Dienstag, Januar 22, 2008

Will der Bayerische Hotel- und Gaststaettenverband Kollegen denunzieren?

Laut einer Meldung der "Main-Post" vom 22. Januar 2008 ("Rauchverbot sorgt für einigen Ärger") hat Michael Berghammer, Vorsitzender des Bezirks Unterfranken des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes, auf der Jahreshauptversammlung im Hotel Astoria in Bergrheinfeld die Mitglieder aufgefordert, angebliche Mißbräuche von Kollegen wie Raucherclubs dem Bezirksgeschäftsführer Michael Schwägerl zu melden, der dann Anzeigen erstatte.
"Die Raucherklubs müssten bestimmten Kriterien (Mitgliederliste, Ausweiskontrolle beim Einlass) entsprechen. Außerdem rechne er hier mit einer Verschärfung, weil der Gesetzgeber 'das so nicht will'...

Berghammer forderte die Kollegen unmissverständlich auf, die Missbräuche Schwägerl zu melden, der die Anzeigenerstattung dann übernehme. Dürr hatte vorher bedauert, dass sich weder Polizei noch das Ordnungsamt der Stadt zuständig fühlten. Berghammer forderte in diesem Zusammenhang dazu auf, die Rathäuser mit ins Boot zu nehmen, die für die Einhaltung der Gesetze sorgen müssten."
Kommentar: Ich hoffe, diese Meldung ist falsch. Es würde dem Faß den Boden ausschlagen, wenn der Bayerische Hotel- und Gaststättenverbandes statt Kollegen zu unterstützen, die versuchen, trotz des Rauchverbots wirtschaftlich zu überleben, auch noch in den Rücken fallen und denunzieren sollte.

Labels: ,


Kommentare:
ich bin ein geborener Bayer, was mit dem Raucherschutzgesetz für Bayern geschaffen wurde ist die absolute Bestätigung für unsere unfähigen Politiker. Die großen Probleme will nicht wirklich einer anpacken, stattdessen versucht man die Karriere auf einfache Weise?.
Die weltweit bekannte und bis heute gut vermarktete Bayrische Gemütlichkeit wird zerstört.
Vor vielen Jahren haben wir uns in Westdeutschland über die Praktiken in der ehemaligen DDR lustig gemacht!
UND??
Das System wird bei uns bereits angewendet: Telefonüberwachung, Internetüberwachung,Satelitenüberwachung, Rauchverbot !
welche Gesetze müssen noch kommen damit der deutsche endlich aus dem Tiefschlaf erwacht ??!!
 
Die Politiker in Bayern hätten genügend zu tun, würde jeder seinen Aufgaben nachkommen so hätten diese für solchen Gesetzschrott erstmal gar keine Zeit übrig, aber leider steht das wichtigmachen für die bayrischen Politkünstler an erster Stelle.
Lassen wir Bayern uns das so gefallen??
 
Kommentar veröffentlichen