Gastgewerbe Gedankensplitter



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Mittwoch, Januar 23, 2008

Zeitdiebe.

Einem Artikel der Printausgabe der Münchener Tageszeitung "tz" mit dem Titel "KVR schließt die kleinen Raucher-Oasen" entnehme ich, daß sich das Münchener Kreisverwaltungsreferat in einem Kleinkrieg um die Frage verzettelt, was denn nun in der Gastronomie ein "geschlossener Raum" sei. Das Rauchen in "geschlossenen Räumen" ist seit dem 1. Januar 2008 in Bayern verboten.
  • Die von mir in dem Beitrag "Tricks zur Umgehung des Rauchverbots" erwähnte Lösung, im Innenhof des "Zoozies" in zwei Ski-Gondeln das Rauchen zu erlauben, sei rechtswidrig. Christopher Häbl vom Kreisverwaltungsreferat hat der "tz" dazu gesagt, das Kreisverwaltungsreferat wolle die Situation neu bewerten, wenn der Wirt die Türen aushänge. Leider kann ich dem Artikel keinen Hinweis darauf entnehmen, wieso das Kreisverwaltungsrat Gondeln als "Räume" betrachtet. Nicht alles, was geschlossen ist, ist ein Raum. Zum Beispiel sind Fahrzeuge (Pkws, Lkws, Busse) keine Räume.

    Dazu kann ich mir auch die Bemerkung nicht verkneifen, daß der Wirt die Gondeln als eine Art Studenhotelzimmer vermieten könnte. Denn in Hotelzimmern darf geraucht werden. Aber sicherlich gäbe es dann irgendwelche Sesselfurzer, die für diese Minutenzimmer bürokratische Auflagen hervorkramen würden.
  • Im "Café Feuerberg" in Untergiesing wurde vom Kreisverwaltungsrat ein Zelt, in dem das Rauchen vom Wirt erlaubt worden ist, als geschlossener Raum betrachtet und diese Lösung untersagt. Dazu verweise ich auf meinen früheren Beitrag "Wann ist ein Zelt ein Zelt?".

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