Gastgewerbe Gedankensplitter



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Sonntag, Februar 24, 2008

Beer Tasting auf derr Biofach.

Logo Biofach 2008
In der Halle 3 der Biofach 2008 in Nürnberg war ein "Bierdorf" aufgebaut, eine Gelegenheit 20 verschiedene Bio-Biere zu verkosten. Dazu waren zwei Reihen von Fasskühlern aufgebaut.
Fasskühler
Ausgeschenkt und in einer informativen Bierkarte (Broschüre) kompetent vorgestellt, wurden folgende Öko-Biere:
  • The 4 Elements Organic german premium pilsner
  • Glossner Bio-Hopfengarten Edel-Pils
  • Glossner Helles Neumarkter Bio-Hopfen-Weiss
  • Härtsfelder Ökokrone Export.
  • Härtsfelder Ökokrone Export
  • Jessenhofke
  • Lammbsbräu Bio-Weisse, alkoholfrei
  • Lammsbräu Öko-Weisse
  • Lammsbräu Lammsgold
  • Luchs Kellerbier
  • Pinkus Pils
  • Riedenburger Viva Bavaria Festbier
  • Riedenburger Weisse Export Original Hefeweissbier
  • Rother Bräu Öko Urtrunk
  • Schmucker Bio-Pilsner
  • Unertl Bio-Dinkel Weisse
  • Weissenoher Benediktiner Pils
  • Weissenoher Classic
  • Wolfshöher Bio-Landbier
  • Wolfshöher Bio-Vollmondbier
Meiner Erinnerung nach, ist das Bierdorf in dieser Form erstmals auf der Biofach eingerichtet gewesen. Eine gute Idee, alle neuen Biobiere an einem Ort professionell gezapft probieren und so auch vergleichend verkosten zu können.

Ich habe im Bierdorf nur vier Biere parallel verkostet, weil ich alle anderen schon gekannt habe (soweit ich sie an Ständen auf der Biofach verkostet haben, werde ich darüber gesondert berichten):

Das Interessanteste an "The 4 Elements Organic german premium pilsner" ist noch der Name. Es ist zwar im Abgang hopfig, mir persönlich aber zu malzig und erinnert eher an ein "Export", wie es in den 60er und 70ern Jahren des letzten Jahrhunderts gerne getrunken worden ist. Hersteller ist die dupetet Natural Products GmbH. Dem nahe kommend, was man sich unter einem Pils vorstellt, sind das "Pinkus Pils" aus der Brauerei Pinkus in Münster und das "Schmucker Bio-Pilsner" der Privat-Brauerei Schmuck in Mossautal. Beide haben mir geschmeckt, sie sind aber einfach nicht so außergewöhnlich, daß ich mich darum bemühen würde.

Probiergläser mit vier verschiedenen Biobieren
Hingegen war ich von dem vierten Bier, einem "Jessenhofke" der belgischen Brauerei Jessenhofke, so hin und weg, daß ich gleich zum Stand dieser Brauerei in eine andere Halle gerannt getrabt bin, um dem anwesenden Brauer um den Hals zu fallen. Es entspricht nicht dem deutschen Reinheitsgebot (Zutaten: Malz, Rohrzucker, Weizen, Hopfen, Kräuter), doch darauf ist geschissen (siehe dazu: "Ein Prost auf den Tag des Bieres!" von Conrad Seidl vom 23. April 2007). Mit seinem Alkoholgehalt von 8% vol. Alkohol würde man es in Deutschland als Bockbier bzw. Doppelbock bezeichnen. Es hat mich etwas an das "Blast!" der Brooklyn Brewery erinnert, ist aber nicht ganz spritzig. Die Demo-Brauerei dient dazu, neue Rezepte auszuprobieren. Sie hat nur eine Kapazität von 120 Litern (!). Mehr über den Brau-Prozess. Seit dem 10. Juli 2006 wird das Bier auch z.B. an Gaststätten verkauft, darunter an solch renommierte Bierkneipen wie das "Delirium" in Brüssel (alle Verkaufssstellen). Auch einige niederländische Gaststätten haben es schon entdeckt. Für Deutschland werden noch Importeure bzw. Vertriebspartner gesucht. Ich habe dem wirklich netten Brauer versprochen, ihm ein paar Adressen zukommen zu lassen von Firmen, die dafür in Frage kommen.

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