Gastgewerbe Gedankensplitter



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Sonntag, Februar 17, 2008

Nach Einfuehrung des Rauchverbots 13 Prozent realer Umsatzverlust in der getraenkegepraegten Gastronomie Hessens.

Nach den vorläufigen Ergebnissen für das vergangene Jahr sanken die Umsätze im hessischen Gastgewerbe gegenüber 2006 nominal um knapp drei Prozent. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, war dies nach Ausschaltung der Preisveränderungen real ein Minus von gut fünf Prozent.

Relativ gut hielt sich noch das Beherbergungsgewerbe mit einem Umsatzrückgang von nominal knapp zwei und real gut vier Prozent. Dagegen verringerten sich die Umsätze im Gaststättengewerbe nominal um gut vier Prozent; real waren es knapp sieben Prozent minus. Besonders betroffen war dort die getränkegeprägte Gastronomie – wie z. B. Schankwirtschaften und Bars – mit einem nominalen Minus von gut neun Prozent und einem realen Minus von gut zwölf Prozent.

Im letzten Vierteljahr, also nach Inkrafttreten des hessischen Nichtraucherschutzgesetzes, gingen die Umsätze in der getränkegeprägten Gastronomie nominal um gut zehn Prozent zurück, was real einer Abnahme um knapp 13 Prozent entsprach. Damit war der Rückgang etwas stärker als im gesamten Jahr.

Den Kantinen und Catering-Unternehmen ging es etwas weniger schlecht. Sie hatten nominal gut ein Prozent weniger in ihren Kassen, was real einen Rückgang von fast vier Prozent bedeutete.

Bei fast dreiprozentiger Abnahme der Zahl der Vollbeschäftigten und gleichzeitiger Abnahme der Zahl der Teilzeitbeschäftigten um knapp zwei Prozent sank die Zahl der insgesamt Beschäftigten gegenüber 2006 um gut zwei Prozent.

Quelle: Pressemitteilung des Hessischen Statistischen Landesamtes Hessen).

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