Gastgewerbe Gedankensplitter



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Samstag, Februar 02, 2008

Rauchverbot als PR-Chance.

Das gesetzliche Rauchverbot in der Gastronomie und der Kampf dagegen eröffnen findigen Gastronomen gute Chancen, mit einer pfiffigen Idee kostenlos groß rauszukommen. So hat es der Kollege Dirk Bruckner von der Musikkneipe "Mausefalle" in Kappeln mit seiner Idee, eine Religionsgemeinschaft zu gründen, zu einem Interview in der angesehenen Financial Times Deutschland gebracht: "Wir verbrennen statt Weihrauch eben Zigaretten", in: Financial Times Deutschland vom 2. Februar 2008.

Der in Bamberg und dem nahe gelegenen Hallstadt gegründete "Verein für Wirtshauskultur in Oberfranken" (siehe dazu auch unseren früheren Beitrag "Raucherclubs") hat seine Mitgliederzahl - allein per Mundpropaganda und aufgrund von Presseberichten - bereits auf 2.487 steigern können, darunter sind auch 30% Nichtraucher. Sie kommen aus einem Radius von bis zu 40 Kilometer und auch das Ordnungsamt raucht fröhlich mit:
"Mit der Obrigkeit hat man übrigens keine Probleme. 'Das Ordnungsamt war hier selber schon zu Gast', so Katja Kohlmann, 'und man hat gegessen, getrunken und geraucht'. Man habe sich davon überzeugen können, dass die einschlägigen Vorschriften strikt eingehalten und nur Mitglieder in der geschlossenen Gesellschaft geduldet werden."
Quelle: "Rauch schreckt die Gäste nicht", in: Fränkischer Tag vom 2. Februar 2008.

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