Gastgewerbe Gedankensplitter



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Dienstag, März 04, 2008

Bier aus der Bag-In-Box.

Wenn Brauereien Bier in KEGs exportieren wollen, entstehen recht hohe Kosten nicht nur für den Hintransport sondern auch für den Rücktransport der recht schweren, leeren Behälter. Die KEGs sind häufig lange unterwegs (Kapitalbindung). Manchmal veschwinden die KEGs auch auf Nimmerwiedersehen, was auch lästig ist, wenn sie verpfandet worden sind.

Die Ankerbräu in Nördlingen hat deshalb in Zusammenarbeit mit dem Verpackungsspezialisten Rapak in den Jahren 2003 bis 2007 ein preisgünstiges Einwegsystem für den Fassbereich entwickelt:
  • Vor der Abfüllung wird dem Bier die Kohlensäure weitgehend entzogen.
  • Das C02-arme Bier kann dann in Bag-In-Box-Beutel abgefüllt werden (wie auch andere kohlensäurefreien Getränke wie Wein z.B. in Jacques Weindepot oder Saft wie z.B. vom Saftblog).
  • In der Gaststätte angekommen, wird CO2-arme Bier beim Zapfen mit Unterdruck aus dem Beutel gesaugt und auf dem Weg zum Zapfhahn über den Anker-Bier-Carbonator wieder auf seine ursprüngliche Konzentration mit CO2 angereichert.
Seit April 2007 ist das Produkt marktreif. Ein Werbevideo bei Youtube informiert über seine Vorzüge.

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