Gastgewerbe Gedankensplitter



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Sonntag, März 02, 2008

Nokia Maps.

Touristen, die mit Stadtplänen durch die Gegend latschen, sind ein vertrautes Bild. In Zukunft wird man vermutlich seine Landkarten und Stadtpläne im Handy mit sich tragen (bzw. einem Gerät, mit dem man unter anderem auch telefonieren kann). Noka Maps sind eine Lösung des finnischen Handyherstellers. Über die Orientierungsfunktion der klassischen, gedruckten Landkarten und Stadtpläne hinaus bieten mobile Maps Funktionen wie Routenplaner, Audio-Dateien etwa mit Städtetouren ("Voice-Guided Navigation"). Es entsteht ein großer Markt für Anbieter ergänzender Inhalte, etwa Reiseverlage, Destinationen oder Herausgeber von Restaurant- und Hotelführern.

Handys, die GPS empfangen können, zeigen dem Nutzer automatisch an, an welchem Punkt der Karte sie sich gerade aufhalten. Sie können dann den Weg weisen (per Bild und/oder Stimme) und greifen so den bisher isolierten Markt der Navigationsgeräte an.

Darüber hinaus können Nutzer Standorte taggen, Bilder zu Standorten hochladen und derart personalisierte Karten ihren Freunden senden. Siehe dazu auch ein Video von Nokia "Nokia is Sharing", in dem das neue Handy Nokia N78 vorgestellt wird.

Weil Nokia damit Netzbetreibern in die Quere kommt, hat T-Mobile Nokia-Handys, die auf das Nokia-eigene Multimedia-Plattform OVI zugreifen, aus dem Sortiment genommen: "T-Mobile streicht zahlreiche Nokia-Handys aus dem Programm", in: Wirtschaftswoche vom 1. März 2008. So als ob wir noch im Mittelalter wären, wo man mit Markteintrittsbarrieren Kunden davon abhalten konnte, Innovationen zu kaufen, die sie wollen.