Gastgewerbe Gedankensplitter



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Mittwoch, März 19, 2008

Online-Reisefuehrer Hunsrueck, Nahe, Mosel, Eifel, Rhein.

a hrDer Rhein-Mosel-Verlag hat einen Online-Reiseführer Hunsrück-Nahereise sowie Online-Reiseführer über die Mosel, die Eifel und den Rhein.

Der Rhein-Mosel-Verlag hat sich seit 1991 zu einem der aktivsten Literatur- und Sachbuch-Verlage in Rheinland-Pfalz entwickelt. Der Schwerpunkt des zur Zeit ca. 80 lieferbare Titel umfassenden Verlagsprogramms (Sachbuch und Belletristik) liegt in der Region um Rhein und Mosel.

Der Verlag nutzt dabei seinen umfangreichen Content, vernachlässigt aber die Interaktivität, den Nutzern zu erlauben, Inhalte beizusteuern, also das, was man neuerdings als soziales Internet, als Web 2.0 bezeichnet. Eine Ausnahme ist die Bitte um Fehlerhinweise per E-Mail:
"Senden Sie uns Ihre Korrekturen und Ergänzungen, schicken Sie uns Berichte und Fotos von aktuellen Ereignissen oder historischem Geschehen, beschreiben Sie mit Ihren Worten die Schönheiten und Besonderheiten Ihres Heimatortes, seine geografische Situation, seine Geschichte. Interessant sind auch alle Arten von touristischen Tipps und Hinweisen zu Wanderungen, Radtouren oder Ausflügen zu lohnenden Zielen."
In Form von Kommentaren zu den Beiträgen und als Möglichkeit für die Nutzer, selbst Beiträge zu verfassen, würden sie häufiger eintrudeln.

Inhaltlich vorzüglich ist z.B.In einem Veranstaltungskalender können Veranstaltungen von den Veranstaltern selbst eingetragen werden. Sie werden redaktionell kontrolliert.

Das Geschäftsmodell dieser Website leuchtet mir nicht so recht ein:
  • Ein Verlag sollte vor allem davon profitieren, seine Medien zu verkaufen, sei es durch einen integrierten eigenen Online-Shop oder als Affiliate etwa von Amazon, um sich nicht mit der Administration eines eigenen Shops und der Logistik zu belasten.
  • Die Einblendung von Google-Anzeigen ist für transaktionsorientierte Websites kontroproduktiv, zumindest wenn die Beteiligung am Anzeigenerlös, die Google gewährt, geringer ist als der Erwartungswert des eigenen Transaktionserlöses.
  • Auf Anzeigen von Anbietern touristischer Dienstleistungen zu hoffen, erinnert eher an einen Mann, der in der Wüste einen Limonadenstand aufmacht und darauf spekuliert, ab und zu käme jemand vorbei, der halb verdurstet jeden Preis zahlt.
Siehe dazu auch meinen früheren Beitrag "Blogs als Marketinginstrument fuer Destinationen".

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