Gastgewerbe Gedankensplitter



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Mittwoch, April 30, 2008

Auswirkungen des Rauchverbots auf das Ausgehverhalten.

Michael Stickel und Katrin Rechthaler haben in einer mit sehr gut benoteten Betriebswirt-Arbeit "Auswirkungen des Landesnichtrauchergesetzes auf die Gastronomie - Analyse über das Ausgehverhalten von Rauchern und Nichtrauchern seit dem Inkrafttreten am 1. August 2007" an der Reutlinger Fachschule für Betriebswirtschaft die Auswirkungen des Landesnichtrauchergesetzes untersucht. 500 Menschen in Kneipen in Reutlingen und Weitingen, in einem Baumarkt in Metzingen, an der Fachhochschule in Kehl und an der Uni Tübingen wurden in der Zeit von September 2007, also vor Inkraftreten des gesetzlichen Rauchverbots in Baden-Württemberg, bis März 2008, also nach dem Inkrafttreten, 20 Fragen gestellt.

Die Ergebnisse:
  • Nichtraucher fühlen sich zwar in rauchfreien Wirtschaften wohler, deswegen gehen sie aber nicht häufiger aus.
  • Raucher bleiben eher daheim. Sie laden lieber Freunde nach Hause ein oder suchen sich Wirtschaften, in denen es Raucherräume gibt.
  • Mehr Essen oder Getränke werden durch das Rauchverbot nicht konsumiert.
  • Man lernt beim Rauchen mehr Menschen kennen.
Mehr darüber: "'Komm, wir rauchen eine!'" von Volker Schmied, in: Neckar-Chronik vom 30. April 2008.

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Kommentare:
Nun ja, nicht repräsentative Umfragen von Amateuren haben wohl wenig Aussagekraft. Fakt ist, das NR definitiv weniger ausgehen, kürzer bleiben oder garnicht ausgehen wegen des Qualms. Fakt ist auch das die meisten Raucher das draussen rauchen nicht stört, auch wenn sie sich darüber beschweren.

Hinzu kommt das zu Rauchverboten die neutrale, bis leicht steigende Umsätze zur folge haben Krankheits, Reinigungs und Energiekosten sinken.
 
Kommentar zum Kommentar:

Neutrale bis leicht steigende Umsätze??? Wo lebst Du denn?

Dass die Umsätze durchweg, zum Teil sogar MASSIV (in einer Größenordnung von bis zu 50%!!!) zurückgegangen sind, hat mittlerweile sogar die Springerpresse kapiert.
 
Kaum ein paar kritisch neutrale Worte und schon springt der erste militante Nichtraucher auf. Immer wieder die Märchenstunde von steigenden Umsätzen. Dort wo die Umsätze steigen ist bei den Fastfoodketten. Mit der Einführung von Rauchverboten nahmen die Amerikaner immer mehr zu! Aber das stimmt ja alles nicht, dass unsere kleinen Gaststätten, vor allem die mit einem Raum, langsam den Bach runter gehen. Jetzt warte ich nur auf die nächste Lüge, dass in Irland und England, kein Pub zu gemacht hat. Aber der Wind dreht sich jetzt auch in England! Die Verbotsgeier verlieren die Wahlen.
 
Was ist denn das für ein unwissenschaftlicher zigarettenindustriehöriger Schwachsinn?
 
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