Gastgewerbe Gedankensplitter



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Dienstag, April 29, 2008

Gastgewerbe-Marketing per Twitter.

Testweise habe ich mir auch mal einen Twitter-Account zugelegt: twitter.com/abseits. Aber zugegeben: Ich weiß noch nicht, was ich damit machen könnte - außer rumzuspielen. Falls Sie nicht einmal wissen, was "Twitter" ist, hilft Ihnen Martin Recke weiter: "Was ist Twitter?", in: Fischmarkt vom 23. August 2007. Wenn Sie sich mit Twitter versuchen wollen, bietet Ihnen das "Das deutsche Twitter-Handbuch" von Oliver Ueberholz eine Einführung in die Benutzung.

In ihrer Einführung zu einem Artikel von Jeremiah Owyan ("7 Ways Marketers Can Use Twitter", in: MarketingProfs Daily Fix vom 9. Dezember 2007) nennt Ann Handley sieben Einsatzmöglichkeiten:
  • die Reichweite von Blogs erweitern. Zum Beispiel hat Matthias Metze vom Viva-Vino Biowein Blog während der Biofach 2008 in Nürnberg und der Prowein 2008 in Düsseldorf per Twitter Kurzmeldungen verschickt. Sein Twitter-Account: twitter.com/MatthiasM.
  • als Verkäufer Sonderangebote verkünden. Ähnlich wie Dell und Amazon ("Blue-light specials") könnte man als Gastronom zum Beispiel kurzfristige Angebote machen, um freie Kapazitäten zu füllen oder Produkte, die weg müssen, Stammgästen zu offerieren, so wie das einige schon per SMS machen. Dafür ist aber sicherlich eine größere Verbreitung von Twitter erforderlich.
  • Blogs oder Websites schneller aktualisieren. Dafür bindet man den Inhalt seines Twitter-Accounts auf der Website bzw. im Blog ein. Andererseits kann man etwa bei Blogger.com bereits Beiträge per E-Mail veröffentlichen, was genauso schnell geht.
  • Twitter--Beiträge anderer Twitterer abonnieren und selbst abonniert werden ("followers"). Man kann eine Art Fan-Gemeinde bilden, gewinnt z.B. einen Überblick über Stammgäste oder Interessenten/Teilnehmer einer bestimmten Veranstaltung. Dabei muß die Kommunikation nicht einseitig bleiben, denn Twitter erlaubt Kommentare.
  • Geschäfte ankurbeln, etwa neue Gäste gewinnen. Man profitiert dabei von der Präsenz in der wachsenden Twitter-Szene.
  • Aktualisierung von Konferenzen und anderen Veranstaltungen. Als Veranstalter kann man die Besucher auf dem Laufenden halten.
  • Das persönliche Netzwerks auf dem Laufenden halten. In ähnlicher Weise nutzen z.B. einige Discjockeys Gruppen von StudiVZ.

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Kommentare:
Als Marketing- oder Verkaufsförderungs-Instrument macht Twitter m.E. keinen Sinn - die Verbreitung ist einfach nicht hoch genug, und ich denke, es ist auch nicht wirklich für sowas geeignet.

Prima finde ich die Microblogging-Funktion: als Live-Bloggen von Messen oder anderen Events eignet Twitter sich prima, zumal es sich sehr gut auf Handy oder Smartphone nutzen lässt (z.B. via twibble).

Ansonsten dient es der Vernetzung - der Rest ist just for fun ;-)

(der Nachname ist übrigens Metze, nicht Menze!)
 
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