Gastgewerbe Gedankensplitter



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Dienstag, April 22, 2008

Luebeck: "Ueberzogene Kontrollen in Sachen Nichraucherschutz".

Die Interessengemeinschaft der Lübecker Wirte, die sich per Gerichtsklage gegen das gesetzliche Rauchverbot in Schleswig-Holstein wenden, beklagt sich darüber, daß sie von der Kommune gezielt kriminalisiert würden: "Rauchverbot: Wirte fühlen sich zu stark kontrolliert", in: Lübeck News vom 22. April 2008.

Die städtischen Kontrolleure bespitzeln die Kollegen anonym und geben sich erst bei angeblichen Verstößen zu erkennen. Will man so den starken Mann markieren und den juristischen Widerstand brechen, bevor das Verwaltungsgericht entschieden hat? Befürchtet man ähnliche Urteile wie in anderen Bundesländern?

Clevere Kontrolleure hüten sich, anonym zu kontrollieren:
  • Kontrolleure im Außendienst sind langjährigen Gastronomen ohnehin bekannt wie bunte Hunde.
  • Sie können, wenn sie einmal versuchen würden, anonym zu kontrollieren, nie mehr in Ruhe privat eine Gaststätte in ihrem Zuständigkeitsgebiet aufsuchen, weil sie jedesmal Gefahr laufen, nicht als Gäste sondern als Kontrolleure behandelt zu werden. Und wer mag schon versalzene Suppen und abgestandenes, lauwarmes Bier? Wer will ewig auf den Service warten?
Deshalb weisen sich gescheite Kontrolleure aus, wenn sie eine Gaststätte dienstlich betreten, und outen sich, wenn sie privat da sind.

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