Gastgewerbe Gedankensplitter



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Freitag, April 04, 2008

Speisekarte als Flash: PdfMeNot.

Nicht selten liegen Dokumente als PDF vor, z.B. Speise- und Getränkekarten. Bietet man sie als Restaurant auf der Website in diesem Dateiformat an, dauert es mit den meisten PDF-Readern ziemlich lange, bis der Reader vollständig gestartet, die Datei heruntergeladen worden ist und angezeigt wird. Wenn der Nutzer sich den Inhalt nur anschauen will, kommt der Vorteil des in der Regel gut ausdruckbaren Format aber gar nicht zum Tragen.

Der Dienst PdfMeNot erlaubt es, beliebige PDFs in einen Flash-Film umzuwandeln. Die erstmalige Umwandlung braucht zwar eine gewisse Zeit, aber danach bleibt der Flash auf dieser Website gespeichert und wird, wenn ein Nutzer ihn erneut aufruft, vergleichsweise schnell angezeigt. Die in Flash umgewandelte Karte kann dann schnell seitenweise durchstöbert und beliebig gezoomt werden.

Ich habe dies für die Standard-Speise- und Getränkekarte meines Bamberger Café Abseits ausprobiert. Man kann nach der Umwandlung den Flash-Film verlinken oder auch in die eigene Website einbauen. Das sieht dann so aus:



Wohl gemerkt: Ich sehe diese Möglichkeit nicht als Ersatz zum PDF-Format an, sondern als Ergänzung. Nachteile des erzeugten Flash-Films:
  • Er kann nicht ausgedruckt werden.
  • Man kann darin nicht suchen
Am besten bieten Sie Ihre Speisekarte (wie auch andere wichtige Dokumente) deshalb alternativ in möglichst vielen Formaten an. Siehe dazu auch meinen früheren Beitrag "PDF in HTML umwandeln".

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Kommentare:
Wieso überhaupt ein PDF?
Ich finds grausam, dass man das Internet mit solch pseudo-standardisierten Dateien zupflastert. Eine Speisekarte besteht aus Text. Und Texte gehören direkt ins HTML. Man kann ja alternativ noch einen Download-Link zum PDF anbieten.
Dem Gast geht es im Internet nicht darum, dass er die orginale Speisekarte sich als PDF runterladen kann. Nein. Er möchte die Speisekarte lesen; in interessiert dabei wohl weniger die Gestaltung.
 
In vielen gastronomischen Betriebe gibt es eine Vielzahl von Speise- und Getränkekarten, etwa für bestimmte Zeiten, Aktionen oder auch abgestimmt auf Zielgruppen (etwa Busreisegruppen usw.).

Diese Karten werden entweder mithilfe spezieller Programme oder mit einem Standardtextverarbeitungsprogramm wie Microsoft Word erstellt. Diese Programme geben die Karten in speziellen Formaten oder Standardformaten wie Doc oder RTF usw. aus.

Es wäre für uns ein erheblicher Aufwand, diese Karten jedes Mal (z.B. wöchentlich bei Wochenspeiseplänen) manuell in HTML zu erstellen. Denkbar wäre es aber wohl, sie automatisch in HTML zu generieren. Meines Erachtens ist das Ergebnis jedoch nicht besonders überzeugend. Zumindest weicht es in der Regel von dem Aussehen ab, daß Stammgäste von der in der Gaststätte ausliegenden Karte gewohnt sind. Stellt man stellt sie als DOC- oder besser als RTF-Datei zum Download bereit, riskiert man, daß ein Teil der Nutzer damit nicht zurecht kommt.

Mit einem PDF hingegen, das sich auch automatisch etwa aus Word heraus erzeugen laesst, ist man insoweit auf der sicheren Seite, weil heutzutage fast jeder einen PDF-Reader installiert hat.

Von unseren Kunden weiss ich, daß die Mehrheit sich unsere Karten ausdruckt, um sie etwa am "Schwarzen Brett" im Betrieb auszuhängen oder für sich selbst aufzubewahren. Diese Gäste möchten nicht jeden Tag am PC nachschauen (online oder in einer im PC gespeicherten Kopie).
 
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