Gastgewerbe Gedankensplitter



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Freitag, April 04, 2008

Steigende Lebensmittelpreise in den Griff bekommen.

Die Preise für Lebensmittel sind in den letzten zwölf Monaten mit einem zweistelligen Prozentwert gestiegen. Ursache sind die steigenden Energiekosten und der Anbau von Bio-Energie statt von Getreide. Welche Möglichkeiten haben Restaurants damit umzugehen?
  • Man kann das Produktportfolio anzupassen, z.B. weniger Fleisch- und Fischgerichte anbieten und vermehrt Speisen mit solchen Zutaten, die sich weniger stark verteuert haben, etwa Nudeln.
  • Die Portionsgrößen zu verringern bzw. den Anteil derjenigen Lebensmittel, die sich besonders stark verteuert haben.
  • Bei Fleisch kann man statt der "edlen" Teile vermehrt weniger wertvolle Teile und vor allem Hackfleisch verwenden und einfache statt teurer Wurstwaren.
Nicht zufällig erinnert dies an die Vorschläge von Experten für Bio-Restaurants, teures Bio-Fleisch und -wurst zu meiden bzw. als Komponente seltener und mit kleinerem Volumen einzusetzen.

In den USA kommt zu den erwähnten Ursachen für steigende Lebensmittelpreise noch der Verfall des Werts des US-Dollars, der importierte Lebensmittel zusätzlich verteuert. Deshalb sind uns die amerikanischen Kollegen bei ihren Anpassungsstrategien uns: "Cutback Cuisine" von Juliet Chang, in: The Wall Street Journal vom 8. März 2008.

In diesem Artikel wird David Chang von der Momofuku Ssam Bar in New York zitiert:
"If you need to make real food out of nothing, that's real cooking."
Aber man kann steigende Preise für Lebensmittel auch als Chance für eine Esskultur verstehen, bei der Qualität über Quantität geht: "Some Good News on Food Prices" von Kim Severson, in: The New York Times vom 2. April 2008.

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