Gastgewerbe Gedankensplitter



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Samstag, April 19, 2008

Trends in der amerikanischen Gastronomie 2008.

"2008 Predictions for Restaurant and Food Service Industries" von Orrick Nepomuceno, CPC, Partner der Unternehmenesberatung KAON Consulting, in: Running Restaurants vom 19. April 2008.

Seine Prognosen für die amerikanische Gastronomie in diesem Jahr:
  • Mageres Wachstum in allen Segmenten (casual, quick casual, quick service und fine dining) von 0,9 Prozent. Zwar steigen die Ausgaben der Privaten für Lebensmittel, doch sie geben es seltener in der Gastronomie aus.
  • Steigende Energie- und Lebensmittelkosten sind ungünstig für die Gastronomie sowohl auf der Kostenseite als auch auf der Nachfrageseite, weil die Haushalte mit mittlerem und niedrigen Einkommen mehr für Energie und Lebensmittel ausgeben müssen. Studien haben eine direkte Beziehung zwischen steigenden Benzinpreisen und Ausgaben in der Gastronomie gezeigt. Die Gäste leiden sowohl unter den steigenden Fahrtkosten wie auch unter den steigenden Preisen in der Gastronomie.
  • Der technologische Fortschritt wird sich beschleunigen. Das Internet wird wichtiger, um Kundenbeziehungen zu schaffen und zu halten. Die Gastronomie wird Printmedien und das Fernsehen nutzen, um Kunden mit Sonderangeboten und Gutscheinen auf Websites zu locken. Online-Bestellungen profitieren von mobilen Geräten mit Internetzugang. Auch die Beziehungspflege via sozialen Communities wie Facebook and MySpace wird bedeutsamer.
  • Die Beschäftigung wird nur wenig zunehmen, deshalb verliert die Beschaffung von Arbeitskräften an Bedeutung. Wichtiger wird es, Personalkosten zu sparen.
  • Das Segment der Kaffeebars wird weiter stark wachsen. Überdurchschnittlich wachsen werden auch Snacks und nicht alkoholische Getränke (Kaffee- und Dessertbars).
  • Die Internationalisierung von Zutaten und Rezepten wird zunehmen. Die Portionen werden kleiner. Ethnische Küchen gewinnen an Bedeutung (lateinamerikansiche, mediterrane Küche sowie aus dem mittleren Osten und Südostasien) und damit "nachhaltiger" Fisch, Rindfleisch und Geflügel regionaler Erzeuger.
  • Fett ist nicht "in". Die Amerikaner verlangen gesünderes Essen. Teilweise werden Transfette verboten.
Das kann man wohl so ziemlich auf die Gastronomie in Deutschland übertragen. Bei uns sind noch andere soziale Communities wichtiger und die mittel- und südamerikanische Küche ist nicht so wichtig wie in den USA.

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