Gastgewerbe Gedankensplitter



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Dienstag, Mai 06, 2008

Alcopop-Steuer gescheitert.

"Immer mehr Jugendliche betrinken sich bis zum Umfallen. Die Zahl der Krankenhauseinweisungen von Zehn- bis 20-Jährigen wegen Alkoholmissbrauchs habe sich seit dem Jahr 2000 auf 19.500 Fälle verdoppelt, sagte die Drogenbeauftragte Sabine Bätzing am Montag bei der Vorstellung des Drogen- und Suchtberichts 2008."
Quelle: "Trinken - tragischer Trend", in: heute.de vom 5. Mai 2008.

Und dabei hatten die Verfechter der Alcopop-Steuer, insbesondere die damalige Drogenbeaufragte der Bundesregierung aber auch die damalige SPD-Bundestagsabgeordnette Sabine Bätzing, vorgelogen, diese Steuer werde den Alkoholmissbrauch durch Jugendliche verringern:
"SPD und Grüne argumentierten, die Alcopops dienten schon für Kinder ab zwölf Jahren als 'Einstiegsdroge'. Eine 13-Jährige würde wegen des scharfen Geschmacks keinen reinen Schnaps trinken, wohl aber die süßen Mixgetränke, bei denen der Alkoholgeschmack verdeckt werde, sagte die SPD-Abgeordnete Sabine Bätzing. Die Getränke würden zudem gezielt für unter 18-Jährige vermarktet. Die bereits geltende Sondersteuer in Frankreich habe gezeigt, dass die Verteuerung auf Jugendliche abschreckend wirke, ergänzte die Grünen-Politikerin Kerstin Andreae."
Quelle: "Bundestag beschließt Alcopop-Steuer und verbietet kleine Zigarettenpackungen", in: Die Welt vom 7. Mai 2004.

Offensichtlich ist genau das Gegenteil eingetreten. Siehe dazu auch meinen früheren Beitrag "Alcopops - zum Zweiten" vom 25. Februar 2003. Wenn unsere Politiker lernfähig wären, würden sie die Alcopop-Steuer wieder abschaffen.

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