Gastgewerbe Gedankensplitter



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Mittwoch, Mai 28, 2008

Google Health.

Datenschützer werfen Google Health, einem Projekt zur elektronischen Speicherung von Patientendaten, vor, letzten Endes gehe es vor allem darum, Pharma- und Gesundheitsprodukte zu vermarkten. Mehr darüber: "'Google Health' - Suchmaschine bietet Patientenakte an", in: Krankenkassen-Direktt.de vom 27. Mai 2008.

Wenn ich die Mitgliederzeitschriften diverser gesetzlicher Krankenkassen, die mir als Arbeitgeber zugehen, gelegentlich überfliege, fällt mir da auch so die eine oder andere Werbeanzeige auf.

Hintergrundinformationen aus erster Hand über das Projekt Google Health bieten Projektmitarbeiter im offiziellen Google Blog: "Google Health, a first look" vom 28. Februar 2008. Einen eigenen Blog nur für Google Health gibt es noch nicht. Alle Beiträge über Health Care im Google Blog.

Ich habe mir einen Google Health Account besorgt, werde meine Daten dort erfassen und über meine Erfahrungen gelegentlich berichten. An dieser Stelle nur so viel:
  • Die Teilnahme ist kostenlos.
  • Die Benutzeroberfläche ist zur Zeit nur auf englisch verfügbar.
  • Die abgefragten metrischen Daten sind noch englisch bzw. amerikanisch. Es existieren innerhalb von Google Health keine Tools zur Umrechnung europäischer Maße, etwa für Körpergröße und Gewicht.
  • Was mir sofort auffällt, als ich versuche, seine Gesundheits- bzw. Krankheitsdaten in Google Health zu erfassen, ist, daß zumindest ich über keine Sammlung solcher Daten unmittelbar verfüge. Ich müßte erst meinen Hausarzt und eine ganze Reihe von Fachärzten, meine Krankenversicherung, ein Krankenhaus usw. kontaktieren in der vagen Hoffnung, daß sie mir wenigstens Kopien meine Daten in ihren Beständen überlassen. Der herkömmliche Datenschutz ist eher darauf ausgerichtet, die Verfügbarkeit von Daten seitens Dritter zu schützen als darauf, denjenigen, dem diese Daten eigentlich zustehen sollten, den Zugang zu ermöglichen und das Recht, weiterzugeben, was sie selbst wollen.

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