Gastgewerbe Gedankensplitter



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Dienstag, Mai 06, 2008

Hessen vor Einschraenkung des Rauchverbots.

Angesichts der desaströsen Kommunalwahlergebnisse der CSU in Bayern und mehrerer Gerichtsentscheidungen zugunsten Gastronomen, die in ihren Betrieben das Rauchen erlauben wollen, bekommen auch Politiker in anderen Bundesländern Muffensausen.

Die hessische Sozialministerin Silke Lautenschläger (CDU) kündigte heute in einem Interview an, dem Landtag Ausnahmen für inhabergeführte Einraumkneipen vorzuschlagen: "Interview mit Silke Lautenschläger zum Nichtraucherschutzgesetz", in: Frankfurter Neue Presse vom 6. Mai 2008:
"Die jüngsten Gerichtsurteile in Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Sachsen haben dazu geführt, dass in diesen Ländern die Gesetze für Eckkneipen außer Kraft gesetzt wurden. Da fragen sich nun die Inhaber von hessischen Eckkneipen nicht ganz zu Unrecht: Warum darf in Rheinland-Pfalz geraucht werden und bei uns nicht?"
Ein Gesetzentwurf der hessischen FDP sieht gar vor, Luftreiniger als Nichtraucherschutz zu akzeptieren (eine Anmerkung dazu: Luftreiniger finden sich jetzt schon in fast allen gastronomischen Betrieben. Nach der Einführung des gesetzlichen Rauchverbots haben viele Wartungsfirmen ihren Service eingestellt und Mitarbeiter entlassen).

"Kochs Mädchen" sagt zum Vorschlag der FDP:
"Zudem wird zurzeit beraten, wie eine im Gesetz bereits vorgesehene Verordnung aussehen könnte, die bei Installation von modernsten technischen Instrumenten das Rauchen dann möglich macht, wenn die gefährlichsten Schadstoffe absorbiert werden. Dabei ist es uns wichtig, auch den Sachverstand von Experten einzuholen."
Echt clever: das gesetzliche Rauchverbot ohne Verstand beschließen und erst danach den Sachverstand von Experten einholen.

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