Gastgewerbe Gedankensplitter



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Montag, Mai 26, 2008

Hoteljobs von ROLLINGPIN.

[Trigami-Review]

Das Printmagazin "Rolling Pin" ist seit August 2003 auf dem Markt. Es erscheint zur Zeit in einer Auflage von 30.000 Stück in 14 Ausgaben pro Jahr in Deutschland, Österreich und der Schweiz und erreicht 105.000 Leser. Herausgegeben wird es in Graz und ist in Deutschland, Österreich, der Schweiz und in Südtirol an 4705 Verkaufsstellen und per Abonnement weltweit erhältlich.

Es bietet Branchen-News, interessante Fachthemen und Reportagen über die erfolgreichsten Köche und Gastronomen der Welt und nicht zuletzt Stellenausschreibungen der größten und renommiertesten Hotels, Restaurants und Kreuzfahrtschiffe im In- und Ausland. Bei den Entscheidungsträgern der Hotellerie und Mitarbeiter der Gastronomie-, Hotellerie- und Kreuzfahrtbranche ist es hoch angesehen.

Schwerpunkte der redaktionellen Berichterstattung sind neben dem internationalen Tourismusgeschehen auch Trends und Entwicklungen in der Fremdenverkehrsbranche, die Cruise- und Airline-Industrie, Hoteleröffnungen, Neues auf dem F&B-Sektor, Veränderungen im Personalbereich, neue Produkte für die Gastronomie sowie Reiseberichte. Online ist das Magazin auf drei identischen, länderspezifischen Portalen RollingPin.at, RollingPin.de und RollingPin.de präsent.

Online-Stellenbörse

Die Website rollingpin.de ist mehr als die Online-Ausgabe der gleichnamigen Zeitschrift und mehr als eine reine Stellenbörse für Arbeitssuchende und Arbeitgeber im Gastgewerbe. Auch wenn diese Stellenbörse wohl der wichtigste Grund ist, diese Website häufig zu besuchen.

Stellenangebote im Printmagazin (ab EUR 198,-) werden zusätzlich auch im Stellen-Portal veröffentlicht. Pro Jahr (1. April 2007 bis 31. März 2008) erreicht das Portal 1,413 Mio. Besuche, die es intensiv nutzen (durchschnittlich mehr als 10 Seitenaufrufe je Besucher).

Zur Zeit sind insgesamt 1.764 offene Jobs verzeichnet mit folgender regionaler Verteilung:
  • Österreich (1.104 Stellen)
  • Deutschland (242 Stellen)
  • Schweiz (245 Stellen)
  • UK/Großbritannien (48 Stellen)
  • Irland (15 Stellen)
  • Italien (61 Stellen)
  • Kreuzfahrt/Schiffe (156 Stellen)
  • Restliches Europa (115 Stellen)
  • Amerika (7 Stellen)
  • Asien (1 Stelle)
  • Australien/Neuseeld. (6 Stellen)
Diese Jobs verteilen sich zur Zeit auf folgende Bereiche:
  • Animation/Fitness (18 Stellen)
  • Beauty/Wellness (59 Stellen)
  • Hilfskräfte (34 Stellen)
  • Housekeeping/Etage (76 Stellen)
  • Küche (659 Stellen)
  • Management/Verwaltung (98 Stellen)
  • Rezeption (169 Stellen)
  • Service (543 Stellen)
  • Sonstiges (108 Stellen)
Je nach Saison sind es auch mal bis zu 4.500 offene Stellen von bis zu 3.800 Unternehmen, darunter zahlreiche renommierte Betriebe, etwa Hilton International, Mariott, Swissôtel, Club Med, Hyatt International und viele mehr. Alle Stellen sind maximal sechs Wochen alt. Gerade auf Kreuzfahrtschiffen und in Hotels werden auch Bewerber außerhalb gastgewerblicher Berufe nachgefragt, z.B. Hausmeister oder Techniker.

Das Geschäftsmodell basiert auf überwiegend kostenlosen Leistungen für Stellensuchende und kostenpflichtigen Stelleninseraten von Arbeitgebern.

Service für Stellensuchende

Für Stellensuchende gibt es einen kostenfreien VIP Bewerber-Service. Bewerber hinterlegen Bewerbungsunterlagen, also einen Lebenslauf und Scans von Zeugnissen und Zertifikaten. Sie können außerdem ein Wunschstellenprofil erstellen, unter anderem, wo und in welcher Position sie arbeiten möchten. Das System zeigt dann Stellenangebote an, die zum Wunschprofil passen. Es erlaubt, Jobangebote zu filtern und eine einmal erstellte Bewerbung per Mausklick zu versenden. Eine Übersicht informiert über abgesandte Bewerbungen, denen man Anmerkungen hinzufügen kann.

Als zusätzlicher, kostenpflichtiger Service für Stellensuchende wird angeboten, neue Stellenangebote noch vor den Stellensuchenden mit kostenloser Mitgliedschaft einsehen zu können.

Tipps für Bewerbungen, das Bewerbungsgespräch und die Gehaltsverhandlungen runden das Informationsangebot gemeinsam mit Informationen zum Arbeiten im Ausland ab und sind nicht für Stellensuchende der fokussierten Branchen nützlich.

Service für Arbeitgeber

Arbeitgeber können mit ihrem persönlichen Login Jobangebote jederzeit selbst online stellen. Sie stellen ihr Unternehmen dar, beschreiben das Aufgabengebiet und das Anforderungsprofil (etwa Alter, Muttersprache, Ausbildung).

Im sogenannten "ROLLING PIN Human Resources Center" lassen sich Bewerbungen online verwalten, Bewerber per Knopfdruck zu Vorstellungsgesprächen einladen oder absagen und vieles mehr.

Stärken und Schwächen

Das Stellenportal Rolling Pin braucht den Vergleich zu den vielen anderen branchenspezifischen, aber auch Branchen übergreifenden Stellen-Portalen nicht zu scheuen. Für Jobs im Ausland und bei international tätigen Unternehmen ist es im Gastgewerbe die erste Wahl.

Aber es schwächelt wie alle anderen mir bekannten Stellenportalen bei dem, was ich als "Bewerbung 2.0" oder "Stellenbörse 2.0" nennen möchte: Stellenanbietende und Stellensuchende können sich untereinander nicht austauschen, Stellenangebote, Stellenanbieter und Stellensuchende können nicht bewertet, nicht kommentiert werden.

Dabei wäre es für die Beteiligten nützlich, von den Erfahrungen anderer zu profitieren, z.B. sehen zu können, wo sich andere, die sich für den selben Job beworben habe, auch noch beworben haben. Oder aus Sicht der Arbeitgeber: von welch anderem Arbeitgeber ein Bewerber bereits abgelehnt worden ist und warum. Daß diese Transparenz - wie in allen Communities - erhebliche datenschutzrechtliche Fragen aufwerfen würde, übersehe ich nicht. Ohne diese Transparenz besteht für tradtionelle Stellenportale die Gefahr, daß sich die Beteiligten auf anderen Websites, in Foren, Verbänden usw. austauschen oder zu Stellenportalen abwandern, die solche Transparenz vielleicht einmal bieten werden.

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