Gastgewerbe Gedankensplitter



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Montag, Mai 19, 2008

Restaurant 2.0.

Auch wenn ich durchaus schon einmal bei einem Wettbewerb, welches Restaurant die beste Website hat, als Juror mitgemacht (Gastro Online Award (GOA) 2008) und an einem Buch mit dem Titel "Wie gestalten wir unsere Website?" mitgewirkt habe, stellt sich heutzutage eigentlich nicht mehr die Frage nach einer guten Website, sondern nach einer guten Präsenz im Internet. Genauso wie sich heutzutage ein Restaurant nicht mehr nur in den eigenen Räumen darstellen sollte, sondern auch an anderen Orten (Partyservice, Catering, externe Events, Sponsoring usw.).

Dazu hat heute auf der Next08 in Hamburg Steve Rubel einen interessanten Beitrag geliefert, zumindest schließe ich dies aus einem kurzen Posting von Michael Domsalla darüber: "Neues auf der Next08 - in Echtzeit", in: Marketingwelten vom 19. Mai 2008:
"Nicht die eigene Website, sondern die großen Communities sind das Ziel der Maßnahmen. Entsprechend dienen eigene Webseiten als Sammelbecken von Inhalten, die selber in 2.0 Medien liegen."
Bei dem Beispiel von Michael Domsalla handelt es sich das chinesische Restaurant "Lamian" in Berlin. Auf deren Startseite finden Sie als sogenannte "Lamian Community":Ein paar weitere Möglichkeiten der Verlinkung zu Webseiten des sozialen Internets finden Sie auf der Website meines Café Abseits in Bamberg:
  • einen Link auf die BookCrossing Zone dieser Gaststätte.
  • einen Link auf eine geschlosene StudiVZ-Gruppe von ehemaligen und aktuellen Mitarbeitern.
  • bereits angelegte, aber noch nicht mit Inhalten gefüllte Präsenzen in den Online-Communities MySpace und in Facebook.
  • Links zu einer regionalen Gruppe von Xing.
  • Links zu Blogs und Online-Communities, die thematisch zur Gaststätte passen, in unserem Fall zu Bier-Blogs und Bier-Communities, in denen ich teilweise auch Beiträge verfasse, kommentiere und mit diskutiere.

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Kommentare:
Ja, die Möglichkeiten scheinen fast unbegrenzt. Ich fürchte nur, es wird noch eine Weile dauern, bis unsere Gastronomie-Zielkundschaft auch genügend net-savvy ist, twitter et al aktiv zu nutzen. Solange bleiben uns diese Medien, uns untereinander zu vernetzen.
 
Ich glaube ja, die Gastronomie- Zielkundschaft muss das alles gar nicht nutzen - solange Sie die Informationen irgendwo in den Weiten des Webs finden, ist schon viel erreicht ;-)

Leider hat das Lamian noch kein Weblog, aber ich bin sicher, die meisten Menschen würden zwar nicht wissen, was ein Weblog ist, sich aber trotzdem über die offene Art der Kommunikation freuen. Das gilt natürlich für alle Gastronomen.
 
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