Gastgewerbe Gedankensplitter



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Freitag, Juni 27, 2008

Pizzatest.

Alle Jahre wieder testet die studentische Communtiy Feki von Studierenden der Bamberger Universität Bamberger Pizza-Lieferdienste. Die Ergebnisse aus dem letzten Jahr: "Una Pizza per favore - Der Feki.de-Pizzatest 2007".

Die Ergebnisse sind sicherlich in gewissem Umfange subjektiv, auch wenn sich die Tester um Objektivität bemühen. Insgesamt 17 Pizzaliefernten, alle, die erreichbar waren und keinen Ruhetag hatten, wurden angerufen. Es wurde jeweils eine Pizza Spezial sowie - erstmals in der Historie von Feki.de - eine vegetarische Pizza bestellt. Getestet wurde nach objektiven und subjektiven Kriterien. Dazu zählen zum Beispiel Belag, Gewicht, Temperatur bzw. Geschmack. Die Tester teilten sich in Teams zu jeweils vier Personen pro Pizza auf, wobei die Meinung jedes Einzelnen in die Gesamtauswertung eingeht. Hierbei konnten die subjektiven Kriterien der vier Tester durch die Benotungsstufen 1-6 auf einer Skala festgelegt werden.

Der Vergleich ist in mehrfacher Hnsicht auch für auswärtige Pizza-Lieferdienste, Pizzerien und andere Gastronomen interessant:
  • Es wird deutlich, welche Auswahlkriterien "naive" Konsumenten anlegen ("naiv" nicht abwertend gemeint, sondern im Sinne von nicht amateurhaft, nicht professionell; also so wie es Kunden üblicherweise sehen).
  • Die Speisekarten der teilnehmenden Pizza-Lieferdiensten wurden als Bilddateien online gestellt. Man hat so einen schnellen Überblick über eine große Breite an Pizza-Speisekarten - inhaltlich und äußerlich.
  • Man gewinnt Anhaltspunkte für die Angebotsgestaltung. Eine Besonderheit im Pizza-Liefermarkt ist, daß die Preise verglichen werden für Produkte, die dem Namen nach zwar identisch sind, sich aber tatsächlich unterscheiden: So sind die Größen "normale Pizza", "kleine Pizza", "mittlere", "große" oder "Familienpizza" nicht standardisiert. Siehe dazu auch meinen früheren Beitrag "RTL Verbrauchershow schwadroniert ueber angebliche Mogel-Pizza". Und auch das Gewicht und die Qualität der Zutaten sind nicht normiert. Eine Ausnahme stellt der bislang gescheiterte Versuch eines italienischen Vereins dar, die Qualität und Zutaten der "Pizza Napoletana" durch die EU normieren zu lassen: "EU soll die "Pizza Napoletana" patentieren", in: Die Welt vom 8. März 2008. Die Feki-Tester versuchen das Größe-Problem in den Griff zu bekommen, in dem sie den Preis je hundert Gramm berechnen. Dabei schneiden aber logischerweise Pizzen mit dickem Boden und einem höheren Anteil billiger Zutaten besser ab als Lieferanten hauchdünner Pizzen mit teuren, besseren Zutaten.

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Kommentare:
Sorry, aber das wichtigste steht an der letzte Stelle in Eure "subjektiven Entscheidungs-Kriterien" und zwar der Geschmack. ...Ich weiss, hier in Deutschland wird (leider) die Pizza nach Gewicht und Dicke der Belag geschätzt. Ich hoffe bei Eure Test werden die Geschmacks-Nerven der Gaumen entscheiden. Viele Grüße www.donluan.de (Zupffleisch)
 
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