Gastgewerbe Gedankensplitter



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Sonntag, Juni 08, 2008

Rauchverbot: Warten auf das Bundesverfassungsgericht.

Am 11. Juni 2008 verhandelt das Bundesverfassungsgerichts mündlich mehrere Verfassungsbeschwerden gegen das gesetzliche Rauchverbot. Verhandelt werden exemplarisch zwei Verfassungsbeschwerden von Gastronomen aus Tübingen und Berlin, die Einraumgaststätten betreiben, sowie einer Diskothekenbetreiberin. Siehe dazu: "Warten auf Karlsruhe", in: Frankfurter Rundschau vom 6. Juni 2008.

Das Urteil wird noch vor der Sommerpause erwartet. Ab dem 1. Juli 2008 werden Verstöße gegen das Rauchverbot in weiteren Bundesländern, so auch Berlin, strafbar.

Die Welt hat sich in Berlin umgeschaut, was sich dort in gastronomischen Betrieben zur Zeit abspielt: "Die Gesetzlosen von Berlin", in: Die Welt vom 8. Juni 2008.

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Kommentare:
Bleibt zu hoffen dass das Verfassungsgericht im Sinne der Eckkneipen/Einraumkneipen entscheidet und die verfassungswidrigen Ausnahmeregelungen für Mehrraumlokale abschafft. Da in Einraumlokalen keine Raucherzimmer ohnehin möglich sind, und weder der Wirt noch ein Gast darauf ansprucht hat, ist dies die fairste Lösung.

Im Hinblick auf die massiven Umsatzeinbrüche ohne Rauchverbot (Mecklenburg-Vorpommern 2007: -14% in Bars, Thüringen 2007 in Eckkneipen -11%) und damit einhergehende große Entlassungen bleibt zu hoffen das so das Kneipensterben endlich beendet wird, und ideologische Argumentationsketten der Rauchbefürworter hinten anstehen, und unsere Kneipen wieder leben können.

Die 2000 geschlossenen Eckkneipen im Jahr 2007 waren genug. Das muss sich nicht wiederholen, zumal 100% dieser geschlossenen Eckkneipen, laut statischem Bundesamt, Raucherkneipen waren.
 
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